100-Dollar-Notebook: Design vorgestellt

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von Cylibergod, 30. September 2005.

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  1. Cylibergod

    Cylibergod Kbyte

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    Ja!

    Also alles gut und recht. Schön, dass man sich auch darum kümmert, in den Schwellenländern und Entwicklungsländern möglichst viele Menschen zu digitalisieren und für die Informationsgesellschaft fit zu machen. Aber gibt es da nicht auf dem Weg dorthin wichtigere Etappenziele?

    Ich meine: Alphabetisierung aller, Zugang zu sauberem Trinkwasser für jedermann, Nahrungsmittel für jedermann (zumindest ausreichend um zu Überleben und keine dauerhafte Mangelernährung in Kauf zu nehmen) etc.

    Aber wenns den beteiligten Firmen hilft, wer wird denn schon solch einem Konsortium etwas unterstellen

    Atti
     
  2. _sid_

    _sid_ Halbes Megabyte

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    Sind nicht viele Drittwelt-Länder an sonniger Stelle? Da fände ich ein Solarpanel besser als eine Handkurbel (ist irgendwie paradox, eine Handkurbel an einem Notebook, das passt so nicht zusammen *g*). Aber wird wahrscheinlich zu teuer sein - oder?
     
  3. dooyou

    dooyou Halbes Megabyte

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    ganz zu schweigen davon das 100€ dort ein vermögen sind.
     
  4. Average Dalton

    Average Dalton Byte

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    @sid

    Ja, von hier aus gesehen, müsste doch in den meisten Drittweltländern die Sonne regelrecht brennen, oder? Jedenfalls ist das doch das Bild, welches den meisten von uns Schlechtwettereuropäern als erstes einfällt. Ging mir auch so. Bis ich am Kilimanjaro stand, kurz vor knapp am Äquator. Doch von brennender Sonne keine Spur.
    Ich finde die Kurbel prima. Ist auch leichter zu transportieren als ein Panel.
    Also, bitte nicht als Beleidigung missverstehen: Unsere Vorstellungen vom Leben in einem Drittweltland sind nicht sehr zuverlässig. Es wäre falsch und fahrlässig, auf Basis unseres Halbwissens folgenreiche Entscheidungen zu treffen. Vor Ort sieht fast alles "anders" aus.

    Liebe Grüße von Average
     
  5. _sid_

    _sid_ Halbes Megabyte

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    Hoi Average,

    danke für die Aufklärung. Hatte nur Bilder aus dem Fernsehen vor Kopf und aus Magazinen (Leute, die kein Wasser haben, grosse Dürren, etc). Aber sind sicher nicht alle Länder so.

    Die Frage ist, wie oft man kurbeln muss um arbeiten zu können. Weil während dem Arbeiten ständig zu kurbeln, das dürfte doch unzumutbar sein.
     
  6. P.A.C.O.

    P.A.C.O. Ex-Foren-Bulle

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    19.129
    was armut ist, kommt immer auf die sichtweise des betrachters an. und ich meine jetzt nicht die hungerländer. aber ein ölscheich wird uns wohl auch als arme minderbemittelte kreaturen sehen, deren leben wohl kaum spass machen kann.
     
  7. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Hi Sid!
    Da muß ich Dir widersprechen! Ab und zu mal kurbeln und dann 10 Min arbeiten ist immer noch besser als gar keinen Laptop nutzen zu können. 220V dürften an den meisten Stellen eben gerade nicht zur Verfügung stehen. Und Kurbeln ist dann immer noch besser als ständig den Batterieherstellern Geld in den Rachen zu werfen.

    Vielleicht sollte man noch ein Radio und ein GPS-Navi-System integrieren. So viel teurer kann das doch eigentlich bei den angepeilten Stückzahlen gar nicht sein.

    MfG Raberti
     
  8. andy33

    andy33 Megabyte

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    Das es in Drittewelt- bzw. Schwellenländern andere Probleme gibt, als die Digitalisierung ist schon klar.

    Dort sollte zuerst angesetzt werden, denn ws nützt beispielsweise ein 100€ PC wenn die leute nicht mal lesen können.

    Dennoch finde ich das Produkt nicht übel. Ok über die Handkurbel kann man streiten, aber ich fi´nde das ein solches Notebook auch eine feine Sache in unserne Ländern sein könnte.

    Meinet wegen verkaut es in den Industrieländern für 150€ um es den armen Ländern für 50€ geben zu können.

    Aber mal ehrlich zum Emails abrufen, surfen und Textverabeitung usw. ist sowas wahrscheinlich auch für unsereins brauchbar. Und eine gute alternative zu teuren und schweren normal Notebooks. Ganz zu schweigen von den Smartfones, die heute zwar auch schon alles können, aber mit dem MiniDisplays doch eher ein Qual sind.

    Ich fände es interessant diese Ding für den Mobilen Alltag zu haben
     
  9. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Wer meint, daß Kurbeln nicht zumutbar sein sollte, kann ja ggf. auch schütteln.
    Guckst Du hier

    Shake it, baby. Shake.

    ... Da funzen schon wieder ein paar Tasten nicht, wie zB Klammer-auf und -zu und sowas... Grrrr... Ausrufezeichen...

    Hoffentlich funzt der Deeplink.

    Übrigens find ich es schön, daß keine bewegten mechanischen Speicher vorhanden sind, da kann dann auch nichts kaputtgehen. Und zum Schütteln ist das Ding dann noch besser geeignet.

    MfG Raberti
     
  10. andy33

    andy33 Megabyte

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    Hm, mir fällt gerade noch ein einsatzzeck ein.

    Wer irgendeine Abenteuer Tour plant, zb. Bergsteigen, Dschungltour oder sowas, hat in der regel auch nicht immer Strom im überfluss, da kann kurbeln für ein paar miuten Strom zum Emails verschicken doch ganz gut sein.

    OK, Ok da sind dann auch nicht überall Funknetze, aber mit ner Satelitten Telefon karte könnte das klappen
     
  11. frx

    frx Byte

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    ich finde wirklich auch, dass es sicher wichtigeres gäbe als n notebook für diese kinder... aber ja, das ist doch sicher shon mal ein ansatz! geil das jemand auch mal an diese leute denkt und nich nur ans geld, denn mit diesen notebooks werden die nichts oder wenig verdienen!

    find ich gut!
     
  12. emesis

    emesis Kbyte

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  13. emesis

    emesis Kbyte

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    9. Juni 2003
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  14. frapedo

    frapedo ROM

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    1
    Der 100-Dollar-Laptop hätte auch als deutsches Projekt Furore machen können. Als ein Freund von mir sich vor einigen Monaten mit einer entsprechenden Anregung an mehrere deutsche Hersteller und Großhändler wandte, wollte keiner etwas von einem Billig-Laptop wissen. Nun machen es also wieder einmal die Amerikaner, und sie machen es mit einem europäischen Betriebssystem.

    Vielleicht erkennen europäische Hersteller und Zulieferer ja wenigstens jetzt, dass ein 100-Euro-Laptop nicht nur ein soziales Projekt, sondern auch ein wirtschaftlich vielversprechendes Massenprodukt darstellt. Dabei sollte die Tatsache, dass die US-Kapazitäten für die anvisierten Stückzahlen nicht ausreichen, potentielle europäische Hersteller aufhorchen lassen.

    Im übrigen ist ein Billig-Laptop nicht nur für Kinder in der Dritten Welt interessant. Auch in Europa dürfte der Bedarf an mobilen Computern mit den von Negroponte beschriebenen Basisfunktionen größer sein als an den heute üblichen Multimedia-Boliden. Also: Wer in der Eurozone kann mir kurzfristig einen "Ninty-nine" (so könnte das Gerät heißen und ebensoviel kosten) anbieten?
     
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