15 Prozent der Anwender klagen über Sicherheitsprobleme

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von Zeus, 19. Oktober 2004.

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  1. Zeus

    Zeus Halbes Megabyte

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    Die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen. Ich bin teilweise stark erschrocken, was sich gelegentlich auf manchem Rechner trotz gewöhnlicher Nutzung ohne Besuch eindeutiger Milieus angesammelt hat. Einem Biotop gleich fristen dort harmlosere bis gefährliche Vertreter ihres Fachs ein unentdecktes Dasein auf den Computern ihrer Benutzer.
     
  2. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    Man glaubt gar nicht, welche biederen Zeitgenossen manchmal welche Online-Milieus besuchen.Das gibt dann keiner gerne zu, und man meint, die Schädlinge seien auf ganz harmlosen Seiten angefallen. Da würde ich mit Schlussfolgerungen vorsichtig sein.
     
  3. Zeus

    Zeus Halbes Megabyte

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    @Franzkat

    Ich weiß, was Du meinst. Allerdings kann man solche "einschlägigen Besuche" recht einfach mittels der "History"-Funktion überprüfen, als auch anhand der Cookies evaluieren. Dein Umkehrschluß verfängt nicht.

    Einzig gelegentliches Anklicken von Links aus Spam-Emails scheinen mir da offensichtliche Quellen für die Schaffung von Einfallstoren zu sein. Bei einer Bekannten etwa war es das aus Selbstschutzgesichtspunkten unvorsichtige Ausführungen jedweder Programmdatei, die per Email von Bekannten auf ihren Rechner gelangten. Der eine oder andere Wurm war nämlich auch darunter.
     
  4. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    Ich weiß wovon ich spreche. Wenn ich im Bekanntenkreis um Hilfe gerufen werde, weil man mal wieder jemand Opfer eines bösen Hijackers geworden ist, aber natürlich nie auf potentiell gefährlichen Seiten war, dann spricht eben diese History-Funktion häufig eine ganz andere Sprache.

    Sagen wir mal so : Das gefährliche Milieu im Internet ist häufiger Ursache für Fehlfunktionen, als Statistiken, die auf der Befragung Betroffener beruhen, Glauben machen wollen.
     
  5. btpake

    btpake Guest

    ...... wie naiv und unvorsichtig sich manche Zeitgenossen im Internet bewegen.

    Updates/Patches? Was'n das!?!
    Firewall? Bremst doch das System!
    AV - Prog.? Ich öffne doch keine Anhänge!
    Oh' , ein neues Spiel! Rauf auf Platte, egal ob aus Wladiwostok oder Caracas.
    Sichere Passwörter? Wer soll sich denn DIE alle merken!
     
  6. sg69

    sg69 Halbes Megabyte

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    28. August 2003
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    977
    Ich frage mich eher, was diese Schwachsinnsstudie an Steuergeldern gekostet hat ?
    Ich hätte denen schon vorher sagen können, daß das Risiko mit zunehmender Verweildauer im Internet zunimmt. Das ist auch ohne teure Studien logisch.

    Na ja, wir habens ja Dicke - und wenn nicht kommt Hartz V ....
     
  7. KDertmann

    KDertmann ROM

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    1
    Hinzu kommt, daß unmotiviert aufpoppende Dialogboxen dann einfach ungelesen weggeklickt werden. Letztens bei einem Bekannten erlebt. Auf meine Frage "Was war das gerade?" kam die Antwort "Keine Ahnung, hab einfach den ok-Button angeklickt". :aua:
    Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Gruß
    Kurt
     
  8. Cismor

    Cismor Byte

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    Zu dieser "Studie" ist nur eins zu sagen: Die Beamten des Bundesamtes sollten sie aus eigener Tasche finanzieren, denn sie ist reine Verschwendung von Steuergeldern.
    Eine Erhebung bzgl. Computerinfektionen auf Basis einer Befragung von Anwendern ist völlig unmöglich.
    Man braucht nur mit einem ungepatchten XP ins Netz zu gehen, um an der Zeit bis zur Wurminfektion abzuschätzen, wie hoch der Anteil völlig ahnungsloser und gleichgültiger PC-Nutzer im Web sein muss. Und die werden dann befragt. Na alles klar.

    Btw. Herr Pilzweger: Wenn man den Inhalt des letzten Satzes mal eben nachrechnet, kommt das gegenteilige Ergebnis heraus. Das "Risiko" ist bei Wenigsurfern höher.

    10 Stunden Onlinezeit: 30 Prozent Infektion
    2 Stunden Onlinezeit: 10 Prozent Infektion

    Daraus würde folgen, dass sich Wenigsurfer häufiger infizieren. Das "Risiko" nimmt also mit zunehmender Verweildauer im Web ab, die Zahl der infizierten Rechner -natürlich- zu. Deshalb ist es wahrscheinlicher, vor Ort einen infizierten Vielsurfer-PC anzutreffen als einen Wenigsurfer-PC.
    Aber das dürfte ja wohl kaum der Sinn einer Studie sein, oder?
     
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