2 Betriebssysteme

Dieses Thema im Forum "Windows NT / 95 / 98 / 2000 / ME" wurde erstellt von Crossing, 27. Januar 2003.

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  1. Crossing

    Crossing ROM

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    Hallo ihr!
    Vielleicht eine dumme Frage, aber trotzdem:
    Ich habe auf einer meiner Festplatten Windows ME und auf der anderen Windows XP. Beim hochfahren öffnet sich automatisch der von Windows installierte Bootmanager. Jetzt möchte ich Windows XP löschen. Am besten mach ich das doch, wenn ich die Festplatte, wo XP drauf ist formatiere, oder? Geht dann der Bootmanager von allein weg, oder muss ich da noch was machen, nicht, dass der dann noch kommt, obwohl ich nur noch ein Betriebssystem habe. Verstanden?
    Und: Muss ich bei der deinstallation/formatierung von Windows XP irgendwas wichtiges beachten?
    Danke euch für eure Hilfe!
    MfG, Michi
     
  2. henner

    henner Viertel Gigabyte

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    doch stinknormal über die Installations-CD dahin - so ist es schließlich gedacht und von Microsoft vorgesehen.
    Ich bin jedenfalls kein Programmierer und werd\' nicht versuchen, evtl. von Microsoft oder anderen gemachten Fehler bei der Programmierung aufdecken oder verbessern zu wollen. Ich will bloß, wenn was schiefgeht, noch eine zusätzliche Möglichkeit zum Eingreifen haben. Hab ich und gut.
    Ciao
    Henner
    PS: diese hal.dll kann doch gut auf der CD sei, oder? Ist aber uninteressant, denn der "legale" Weg zur Recovery Console wäre sowieso der über die CD. Zumindest nach Meinung der Programmierer Deines Betriebssystemes.
    [Diese Nachricht wurde von henner am 05.02.2003 | 17:59 geändert.]
     
  3. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    Hallo Henner !

    Das kann ich so 100% nachvollziehen.Ich denke damit haben wir die Sache mit der Bootdisk/Notfalldisk dann abgeklärt.Nochmal zu meinem Problem mit dem Eintrag in der Boot.ini.Wenn ich die Boot.ini von der Festplatte -die eine Bootoption mit der Möglichkeit, in den auf der Festplatte installierten Recovery-Modus zu booten enthält - auf die Bootdisk/Notfalldisk kopiere, funkioniert dieser Aufruf bei einem Diskettenstart nicht wie beim Booten von Festplatte.Es kommt die Fehlermeldung :"hal.dll existiert nicht oder ist beschädigt".Ergänzen muß ich, dass ich auch die Datei cmldr, die normalerweise bei der Einrichtung des Recovery-Modus auf die Rootebene kommt, mit auf die Diskette kopiert habe.Vielleicht kannst Du das mal testen.

    mfg franzkat
     
  4. henner

    henner Viertel Gigabyte

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    s Internet gestellt, zum Runterladen). Zweck: der gleiche wie bei 2000, nämlich Leuten ohne bootfähiges CDROM trotzdem die XP-Installation zu ermöglichen.
    Bei XP unter Windows gibt\'s auch unter Zubehör/Systemprogramme/Sicherung verschiedene Punkte, nämlich "Sicherungsassistent /erweitert)", "Wiederherstellungsassistent (erweitert)", und "Assistent für automatische Systemwiederherstellung" ASR auf englisch. Damit sind also nur verschieden umfangreiche Backup-Funktionen möglich - jedenfalls definitiv keine Notfalldiskette im Sinne von Win95/98.
    Aus dem Grund habe ich gesagt, daß es unter WinXP keine Notfalldiskette mehr gibt, sonder eine CD, auf der ein Basis-Betriebssystem gibt, mit dem z.B. die Recovery Console betrieben/ausgeführt werden kann.
    Dessen ungeachtet funktioniert der Uralt-NT4.0-Trick mit der selbstgestrickten " Notfalldiskette" auch noch mit WinXP.
    Aber eben nichts anderes, Aktionen kann man da nicht mit ausführen (bloß, mal eben in sein System kommen, obwohl die Startdateien eigentlich zerschossen sind und auf die Art noch Datensicherung machen zu können, bevor evtl. formatiert wird - das ist doch auch schon was und dann noch für umsonsonst, oder?).
    Und zum Thema "semantisch": was kann ich dafür, wenn Microsoft schwammige Begriffe verwendet, von Win98 zu Win2000 zum Beispiel. Oder denk an Win98: Da wird im gleichen System das Ding einmal Startdiskette und dann Notfalldiskette genannt...
    Gruß
    Henner
     
  5. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    Hallo Henner !

    Also Du schreibst : "Bei XP gibt\'s ganz schlicht keine Boot-Diskette mehr.."
    In Deinem Beitrag vom 3.3. um 10.08 beschreibst Du aber genau eine solche Bootdiskette, auch wenn Du sie hier "Notfall-Win2000-Disk" nennst. Das verwirrt nun wiederum mich, wie man in einem Atemzug eine Sache behaupten und dann im nächsten sie bestreiten kann. Du wirst doch nicht in Abrede stellen können, dass eine "Notfall-Disk" und eine Bootdiskette in diesem Fall genau dasselbe sind; hier gibt es doch keinen semantischen Unterschied.

    mfg franzkat
    [Diese Nachricht wurde von franzkat am 05.02.2003 | 00:29 geändert.]
     
  6. henner

    henner Viertel Gigabyte

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    Hallo Franzkat, jetzt bin ich aber sehr verwirrt!
    Du erzählst mir als Neuigkeit um 18:03 am 4.2., was ich Dir in genau demselben Thread schon einen Tag vorher, am 3.2., um 10:08 erzählt habe - blättere mal eine Seite zurück und lies nochmal ab meinem zweiten Satz.
    Kann das sein, daß Du Deine Post manchmal eher überfliegst?
    Was ich da übrigens verklickere, ist auch nicht meine Weisheit, sondern ich habe es 1996, als NT4.0 gerade erschienen war, in einem amerikanischen Magazin gelesen und es funktioniert noch heute...

    Schönen Tach auch
    Henner
     
  7. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    Hallo Henner !

    Siehst Du.Bei mir kannste immer noch was lernen :-) !
    Vorgehensweise : Formatiere eine Diskette unter XP (geht natürlich nur mit FAT ,logisch).Kopier Dir auf diese Diskette (die ja nach dem Formatieren den XP-Bootasektor enthält) folgende Dateien :

    Boot.ini
    Ntdetect.com
    Ntldr

    Anschließend bootest Du von dieser Diskette.Und Du wirst sehen.Du kommst damit in Dein System.Der große Vorteil :
    Wenn eine der drei genannten Dateien auf Deiner Festplatte defekt ist (was ja gelegentlich vorkommen soll), kannst Du mit dieser Bootdiskette trotzdem in Dein XP-System kommen.Probiers aus !

    mfg franzkat
     
  8. henner

    henner Viertel Gigabyte

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    Grüss Dich!
    Jetzt ist mir was nicht klar: was meinst Du mit "besagter Fehlermeldung"? Was heißt "wenn ich die boot.ini mit einbeziehe"?
    Bei XP gibt\'s ganz schlicht keine Boot-Diskette mehr, das ist bei XP die Installations-CD!
    Gruß
    Henner
     
  9. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    Hallo Henner !

    Was die Diskette anbetrifft, gibt es wohl ein Mißverständnis.Du kannst Dir natürlich eine Startdiskette für XP anfertigen, mit der Du bei einem Diskettenboot in Dein(Festplatten) XP-System booten kannst, z.B. wenn dort wichtige Bootdateien fehlen.Soweit, so gut.Das funktioniert ja problemlos.Wenn ich aber die boot.ini mit dem Eintrag für die Recover-Konsole einbeziehe, geht das nicht und es kommt die besagte Fehlermeldung.Mir ist halt nicht klar, warum ich, wenn ich über die Diskette in das XP-System booten kann, nicht auch in den auf der Festplatte befindlichen Recovery-Modus komme.Die besagte Fehlermeldung ist ja eigentlich ein Hinweis darauf, dass hier etwas mit einer Pfadangabe nicht stimmt, denn die Datei ist ja da.

    franzkat
     
  10. henner

    henner Viertel Gigabyte

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    Hallo franzkat!
    Ich war gerade ein wenig verblüfft, als Du in diesem Forums-Beitrag sagtest, Du könntest starten von dieser Diskette - das ist meines Wissens nach unmöglich.
    Die einzige Möglichkeit, wie Du bei XP starten kannst, ist per CD, diese Diskette ist garnicht startfähig (und soll es auch nicht sein). Wenn Du Dir den Inhalt der Diskette anguckst, siehst Du, daß da "Verwaltungsinformationen" liegen, also Angaben über Partitionen, Teile der Registry, usw. So ist das auch gedacht: man geht per CD in den "DOS-Modus" von XP, sagt da, daß man nicht installieren, sondern reparieren will und wird dann gefragt, ob man eine Notfalldiskette besitzt. Mit den Informationen dieser Notfalldiskette wird dann repariert.
    Aber im Gegensatz zu 98 ist die selbst nicht startfähig oder besäße ein Mini-Betriebssystem, mit dem sich irgendwas ausführen ließe. Reiner Informations-Lager-Platz also.
    Wenn Du in irgendein Not-System booten willst, gehst Du in den i386-Ordner der CD und tippst <winnt/cmdcons> oder <winnt32/cmdcons> ein, ich weiß immer nicht welches, dann hast Du (nach Enter) die Recovery-Console. Oder Du richtest Dir das auf Dauer ein, indem Du bei laufendem Windows mit der Eingabeaufforderung das gleiche machst, also in den i386-Ordner gehst. Dann wird ein neuer Eintrag im Bootmanager erstellt und die Dateien auf C: kopiert, sodaß Du per Bootmanager schon direkt in die Recovery Console gehen kannst.
    Aber starten von der XP-Notfall-Diskette? Unmöglich, in meinen Augen. Weil die nämlich dafür nicht gedacht ist.
     
  11. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    Hallo Henner !

    Ich habe nochmal ne Nachfrage zur XP-Startdiskette.Ich hatte schon vor einem halben Jahr das Problem gepostet, dass es mir nicht gelingt von einer solchen Diskette in den Recovery-Modus zu booten, wenn dieser auf der Festplatte installiert ist.

    http://forum.pcwelt.de/fastCGI/pcwforum/topic_show.fpl?tid=60312#238043

    Hast Du vielleicht eine Idee, woran das liegen könnte ?

    mfg franzkat
     
  12. henner

    henner Viertel Gigabyte

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    Einverstanden, franzkat!
    Aber: alleine MBR neu schreiben reicht nicht, sys C: von einer 98-Disk muß auch noch dabei sein, habe ich auch gesagt. Wenn man das weiß, kann man sich übrigens auch eine Notfall-Win2000-Disk machen, mit der die Startdateien übersprungen werden. Dazu kopierst Du auf eine unter 2000 oder XP formatierte Diskette boot.ini, ntldr, ntdetect.com, bootsect.dos. Damit kannst Du sofort in Win2000/XP springen, falls auf C: irgendwas zerstört ist. Hab ich mal in einer Beschreibung für NT4.0 gelesen, funktioniert bis WinXP.
    Und, nebenbei: in den bootsect.dos kann man auch den Startsektor einer Linux-Distribution einfügen, sodaß Linux dann mit dem Win2000 Bootmanager gestartet werden kann, Lilo oder andere Bootmanager also unnötig sind.
    Schönen Tag noch!

    Gruß
    Henner
     
  13. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    Hallo Henner !

    In Bezug auf einen Punkt muß ich Dir widersprechen.Bei NT-Systemen ist der Bootmanager <B>nicht</B> im MBR.Das ist so bei externen Bootmanagern oder bei Linux-Bootmanagern.Wenn Du aber z.B. bei einer Multiboot-Konfiguration wie der, die wir diskutiert haben, von einer Win98-Start-Diskette fdisk /mbr eingibst und der Bootcode des MBR neugeschrieben wird, tut sich gar nichts.Der Bootmanager von NT-Systemen liegt in der Datei ntldr, die durch den NT-Bootsektor als erstes aufgerufen wird und die Daten der boot.ini einliest.Deshalb ist es z.B. auch problemlos möglich Lilo, Grub oder BootMagic dem NT-Bootmanager vorzuschalten, was ja nicht möglich wäre, wenn der NT-Bootmanager auch durch den MBR aufgerufen würde.

    mfg franzkat
     
  14. JohnWayne

    JohnWayne Kbyte

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    also, solagen C: fat32 hat, ist es egal ob die 2. partition ntfs hat oder nicht. XP kannst du draufinstallieren und der bootmanager funzt auch. zuerst ME drauf dann XP auf D: z.B. mit ntfs. ich hab zu Hause 2 Rechner so installiert und wenn jemand was anderes behauptet, dann erzählt er Mist :)
     
  15. henner

    henner Viertel Gigabyte

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    Hallo franzkat!
    Wenn ich anfange, schmeiße ich die Win98-CD rein und sage einfach, wenn er fragt, ob Win auf C:\ installiert werden soll, nein, lösche C:\Windows und schreibe stattdessen D:\Windows. Du siehst, da muß garnix installiert sein, genausogut könnntest Du auch E/F/G usw. nehmen, völlig wurscht (aber ungeschickt, denn wenn Du z.B. Win98 auf F hättest, aber nachträglich D: und E: zusammenlegen würdest oder E: in zwei Partitionen teilen würdest, dann wäre Win98 platt, denn es geht ausschließlich nach Laufwerbuchstaben - und die haben sich durch Deine Aktion gerade geändert).
    Andere Variante: Du hast schon 98 auf C: und willst z.B. XP dazu installieren: kein Problem, XP legt seine Dateien auch auf C:\ und startet selbst von woanders. Aber einen gravierenden Nachteil hat das: ein derart schrottiges System wie Win98 muß ja schließlich öfters mal neu installiert werden oder geht einfach so mal putt - dann mußt Du C:\ formatieren und damit sind die Startdateien von XP auch hinüber.
    Das zusammen sind gute Gründe, eine Startpartition C:\ zu haben (bei mir gerade 25 MB groß), Win98 sofort auf D: zu legen (denn dann kann sich kein Laufwerksbuchstabe mehr ändern...) und XP kommt dann egal wohin.
    Hat den nächsten Vorteil, wenn mal wieder 98 plattmachen angesagt ist: ich kann das in aller Ruhe tun (z.B. von XP aus Win98 formatieren), dann ganz normal 98 installieren, ohne daß der XP-Bootmanager davon berührt wird, sprich beschädigt und falls denn allen Ernstes Win 2000 oder XP mal neu gemacht werden müßten (z.B. Boardwechsel) geht das auch, denn die beiden lassen einem ja sowieso die Wahl, wohin sie kommen.
    Und noch\'n Gerücht: der Bootmanager von XP/2000 liegt nicht irgendwo auf der Festplatte rum, sondern ist im MBR (deswegen ist er auch erst weg, wenn man das fdisk/MBR von Win 98 gemacht hat und dann mit sys C: wieder Win98 als System auf die Festplatte geschrieben hat. Vom MBR gehts als nächstes auf die Festplatte und wenn da kein ntldr oder ntdetect.com zu finden ist, dann kommen die bekannten &lt;ntldr is missing &gt; -Meldungen.
    Ich hoffe, ich habe Unklarheiten beseitigt, franzkat, wenn nicht, melde Dich nochmal (HennerSchmude@web.de).
    Gruß
    Henner
     
  16. Relax

    Relax Halbes Megabyte

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    Soweit ich das mitbekommen habe, werden die bootdateien von XP
    immer auf die aktive C: Partition installiert, egal ob FAT16 , FAT32
    oder NTFS. ( bei NTFS funzt Win9x natürlich nicht mehr ).Dabei spielt es keine Rolle, ob schon eine Windows Version auf c: liegt oder nicht. Der Bootmanager von XP nimmt dann diese Windows
    Versionen in sein Bootmenu auf.
    Zudem wird auch der Bootsektor von Win9x durch den von XP
    überschrieben, sodass das Bootmenu von XP gestartet wird.

    Will man XP wieder löschen, braucht ,man nur die XP-Partition
    neu zu formatiern. Übrig bleiben jedoch die Bootdateien von XP auf c: , und damit auch sein Bootmenu.Will man das auch löschen,
    muss der überschriebene Bootsektor von Win9x wieder hergestellt werden, mit der Boodiskette und dem Befehl sys c: .
    Danach kann man gefahrlos die Bootdateien von XP ( NTDETECT.COM , NTLDR ,NTBOOTDD.SYS (diese Datei ist nicht immer vorhanden und wird nur von sehr wenigen SCSI-Systemen benötigt) , BOOT.INI) löschen

    Die XP-Ordner %windir%... können auf eine beliebige FAT32 oder
    NTFS Partition installiert werden, ob bereits vorhanden oder ob die noch erstellt werden muss (noch zu erstellende Partionen , die grösser als 32 GB sein sollen, wird autom.von XP in NTFS formatiert)

    so hab ichs in Errinnerung (aber aufgepasst: mit dem Alter kommt
    Alzheimer ;)
     
  17. franzkat

    franzkat CD-R 80

    Registriert seit:
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    @henner
    @relax

    Wahrscheinlich ist es mit FAT16 möglich, dass dort eine reine Bootpartition eingerichtet ist, die, was das Filessystem anbetrifft, unabhängig ist von der eigentlichen Systempartition.Allerdings entnehme ich Henners Darstellung, dass das Win9x-System dann auch auf einer erweiterten Partition liegt, d.h. schon so installiert sein muß.Was ist in dem Fall, dass ich schon Win9x auf einer primären Partition mit FAT32 eingerichtet habe ? Können dann auch die Bootdateien eines NTFS-XP-Systems auf dieser FAT32-Primär-Partition liegen ?

    mfg franzkat
     
  18. henner

    henner Viertel Gigabyte

    Registriert seit:
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    Hallo Franzkat!
    Das ist eine klare Fehlinformation: ich habe seit Jahren Multibootsysteme, in denen (wegen der Kompatibilität) die Startpartition C:\ immer FAT16 ist. Daran schließt sich eine erweiterte Partition an, in der verschieden viele und verschieden formatierte Laufwerke liegen, also FAT32 für 98, NTFS für NT4.0(ganz früher)/Win2k/WinXP, auch Linux. Klappt wunderbar und aus genau diesem Grund. Jedes bekannte Betriebssystem (mir bekannte sollte ich vielleicht besser sagen) erkennt FAT16 und kann von da aus in seine, speziell formatierte Partition springen und das BS starten.
    Ist auch nicht meine Weisheit, sondern hab ich damals, als das anstand, gelesen, ausprobiert und für gut befunden.
    Auf die Art bist Du vielleicht demnächst nicht mehr so eingeschränkt...
    schönen Sonntag noch!

    Henner
     
  19. Relax

    Relax Halbes Megabyte

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    951
    hallo franzkat !

    Bin auch ausgeschlafen ;)
    Ich weiss auch nicht mehr genau wie ich das gemacht habe,
    jedenfalls ist meine c: Partition (mit den Bootdateien ) FAT,
    nicht FAT32, und XP ist auch der 2.Platte, 2.logische Partition,NTFS.
    Daneben hab ich noch zwei weitere (versteckte) C: Partitionen
    mit ME (Arbeit und Test) draufauf der 1.Platte, mit Bootmagic wähle ich dann mein "Wunsch-System" aus.
    Habe alle Partitionen vor der Installation mit Partition Magic eingerichtet, vielleicht gings deswegen.
     
  20. motorboy

    motorboy Megabyte

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    wie Relax (Pir Relami) schrieb

    (winME boot diskette/CD)
    kann sein das du noch zusätzlich (zu sys a: c:)
    fdisk /mbr eintippen musst um den master boot record neu zu schreiben
     
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