2003: Keine Jugendfreigabe für 2,5 Prozent aller Spiele

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von Hawkeye_M.A.S.H, 16. Januar 2004.

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  1. Hawkeye_M.A.S.H

    Hawkeye_M.A.S.H Kbyte

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    232
    Die Wertungen der USK sagen doch kaum was aus in Deutschland :(
    Da brauch nur irgendein Sandalen tragender Ökohippie daherkommen, ein Spiel einreichen und schon wird dieses von Grundschullehrern, Priestern und sonstigen 'objektiven Betrachtern' begutachtet und das Spiel in Deutschland indiziert.

    Der Staat kann den Eltern von Jugendlichen und Kindern ihre Pflichten nicht abnehmen und sollte das auch nicht.
    Eltern sollen sich gefälligst selbst darum kümmern, was ihre Sprößlinge da spielen - und die Prüfungen der USK dürften da als Richtlinie für Eltern mehr als reichen.

    Vorschlag für Steuereinsparung: Die Abteilung Computerspiele der BpJS (dummer Name - hoffe, hab das Kürzel richtig geschrieben :p ) einstampfen.
     
  2. Stulker

    Stulker Byte

    Registriert seit:
    24. November 2003
    Beiträge:
    48
    Also um mal ganz schlau zu tun ;)

    Die BPjS heisst seit April 03 BPjM

    Außerdem kann gar kein ökofutzi mehr kommen, denn wenn ein Spiel erstmal auf dem Markt ist kann es nicht mehr in der Altersfreigabe geändert werden und nicht mehr indiziert werden.

    Also meine Meinung zum JSG ist, ich find das eigentlich ziemlich richtig. Das das Gesetz scheisse ist sagen eigentlich nur "Leute" die nich an die Games rankommen. "Unter 18". Ok, natürlich bis auf Kinderspiele die sollte man wirklich von der Altersfreigabe so setzen, wie sie auch bestimmt sind. Bis auf:

    Benjamin Blümchen: Benjamin hat den längsten ;)

    Barbie: Blond f......t besser ;)

    Teletubbies: Mondo Bondage mit den Teletubbies ;)

    Aber es gibt auch Spiele die gehören sofort indiziert. Wie z.B.

    Terminatorin
    George Dredd
    Der zweite Kaiser
    Yo-Gi-Ohhhhhhhhhhh
    Cunygasse
    Crazy Schule

    Solche Schrottspiele sollte man sofort verbieten.
     
  3. TomNeiss

    TomNeiss ROM

    Registriert seit:
    4. September 2001
    Beiträge:
    4
    "Die Wertungen der USK sagen doch kaum was aus in Deutschland"

    Dem stimme ich voll und ganz zu !

    Dass diese Altersfreigaben totaler Schwachsinn sind zeigt ein gutes Beispiel :
    Ich bin Vater und will meinem Kind ein Kindergarten bzw. Vorschul-Lernspiel kaufen. Zum Beispiel Benjamin Blümchen oder Addy oder Sesamstrasse usw.
    Auf der Verpackung steht vom Hersteller gross :
    Empfohlen für Kinder von 4-6 Jahren, oder z.B. für die 1.Klasse.
    Was in den meisten Fällen auch zutrifft.

    Schaut mann sich jetzt die USK Freigabe an, findet man folgendes :
    USK ab 12 Jahren oder auf manchen Spielen sogar USK ab 16 Jahren.

    Da fällt einem doch nichts mehr dazu ein !!! Da sieht mann doch erst einmal was diese USK für ein totaler Schwachsinn ist !!!
    USK 16 für ein Vorschulspiel !?!?
    Diese Zeit und das Geld kann man locker sparen für sinnvollere Sachen !

    Aber natürlich muss man die Kinder vor solchen Titeln natürlich schützen :
    "Benjamin Blümchen und das Kettensägenmassaker"
    oder
    "Barbie auf dem Babystrich"
    oder
    "Ernie und Bert in : Puppen Fiction"

    MFG
     
  4. LordSim

    LordSim Byte

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    71
    Also 2,5 % hört sich ganz danach an, als ob die USK Ihre Altersfreigaben doch gar nicht schlecht machen würde. Nix Ökohippie.

    Und für leidgeplagte Eltern is so eine Freigabe dann doch eine gute Sache, da sie wenigstens eine Orientierungsgröße bietet. Ok, die Empfehlung kann keine Fachberatung ersetzen, aber grobe Schnitzer entlarven. Ob Filius mit 16 evtl. einen FSK 18 Titel anschleppt müssen die Eltern wissen, aber wenn der Nachwuchs mit 8 einen FSK 18 Titel im Arm hält (der das Prädikat auch zweifelsfrei verdient) könnte die Eltern stutzig werden lassen.

    Und auch die anderen Kategorieren hören sich für mich einwandfrei an; sicher kann man in dem oder jenen Fall vermutlich eine Einschätzung fraglich finden, aber das müssten denke ich Einzelfälle sein.

    Was mich stutzig macht, ist der recht große Anteil an Spielen "ohne Altersfreigabe". Aber vielleicht schaue ich selber auch nur auf Titel, die für das Prädikat nicht in Frage kommt...
     
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