32-bit oder 64-bit welche SuSE-Version?

Dieses Thema im Forum "Linux-Distributionen" wurde erstellt von cicer, 21. April 2006.

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  1. cicer

    cicer Kbyte

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    Hallo,

    nach langem suchen nach einer seite, die mir auskunft gibt darüber wo ich eine kostenlose SuSE-Linuxversion (oder heißt das hier distribution...:grübel: naja ist ja auch egal) bin ich hier gelandet und seh mich jetzt mit dem problem konfrontiert, dass ich nicht weiß welche version ich nehmen soll.:confused:
    was ist denn der unterschied zwischen 32-bit und 64-bit version?? kann mir jemand weiterhelfen...wäre echt cool :danke:

    Gruß
    Cicer
     
  2. cicer

    cicer Kbyte

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    kann mir denn keiner weiterhelfen??:(
     
  3. whisky

    whisky Ganzes Gigabyte

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    Na was wird das wohl heißen ;)

    64bit ist für AMD64 optimiert - 32bit ist für den Rest
     
  4. cicer

    cicer Kbyte

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    im ernst?!?

    ich hab da keine ahnung...:o :o
     
  5. el3ktro

    el3ktro Byte

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    Ja hast du denn einen Athlon64? Wenn JA, dann kannst du wahlweise die 64bit-Version oder auch die 32bit-Version installieren. Wenn du einen normalen Athlon oder einen Pentium hast, dann kannst du nur die 32bit-Version installieren.

    Tom
     
  6. cicer

    cicer Kbyte

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    hallo,

    hab einen Pentium aber trotzdem ein 64-Bit system...

    das ganze hat sich mittlerweile aber auch erledigt:
    hier zu lesen
     
  7. el3ktro

    el3ktro Byte

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    Oh je, vergiss diesen Thread. Die reden ja sowas von einen Blödsinn. Schon alleine diese Aussage:

    "der 64Bitter kann das Doppelte (rechnerisch) an Aktionen gegenüber einem 32Bitter verarbeiten"

    ist völlig falsch. 64bit/32bit hat NICHTS damit zu tun wie viele Befehle ein Prozessor abarbeiten kann. 64bit heißt NICHT das der PC doppelt so schnell wird, oder doppelt so viele Befehle gleichzeitig abarbeiten kann.

    Also nochmal:

    Auf einem 32bit-System kannst du NUR und AUSSCHLIEßLICH 32bit-Betriebssysteme und 32bit-Programme installieren.

    Auf einem 64bit-System kannst du sowohl 64bit-Betriebssysteme ALS AUCH 32bit-Betriebssysteme problemlos installieren. Du kannst 64bit-Programme aber NUR DANN verwenden, wenn du auch ein 64bit-Betriebssystem installiert hast. Andersherum laufen auf einem 64bit-Betriebssystem aber auch 32bit-Programme.

    Der Unterschied zwischen 64bit-CPUs und 32bit-CPUs ist der, das erstere größere Zahlen in einem Rutsch verarbeiten können, nämlich eben 64bit breite Zahlen. 32bit-CPUs könnten das zwar im Prinzip auch, allerdings nur unter imensem Rechenaufwand (Stell dir das ungefähr so vor du hast einen Taschenrechner der maximal 10 Stellen anzeigen kann, und du versucht 20stellige Zahlen damit zu berechnen. Ohne aufwendige Rechentricks geht das nicht. Mit einem Taschenrechner der 20 Stellen darstellen kann ist das dagegen kein Problem).

    64bit-CPUs ermöglichen es also einfach mit größeren bzw. wenns um Nachkommastellen geht mit genaueren Zahlen zu arbeiten - mehr eigentlich nicht. Direkt schneller wird dadurch erstmal nichts. Im Gegenteil: Da ja die Adressregister für den RAM jetzt auch 64bit statt 32bit breit sind (in 64bit-Software) braucht diese sogar etwas mehr Speicher. Die heutigen 64bit-CPUs sind trotzdem schneller als 32bit-CPUS, aber nicht wegen dieser 64bit, sondern weil sie ganz einfach neuer sind.

    Also, ich würde dir raten, auch wenn du ein 64bit-System hast, installiere dir trotzdem ein 32bit-System. Der Grund ist ganz einfach: Mehr Treiber, mehr Software. Ein 64bit-Betriebssystem braucht natürlich auch 64bit-Treiber, und die gibt es oft noch nicht.

    Tom
     
  8. Rattiberta

    Rattiberta Halbes Gigabyte

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    Das mag ich jetzt nicht so im Raume stehen lassen.

    Ich habe hier selbst auf einem 64-Bit-Rechner Suse mit dem dafür optimierten Kernel am Laufen, ohne Probleme mit der Peripherie oder einem Mangel an Anwendungen. (Im Fall der Fälle laufen eben auch 32bit-Anwendungen.)

    Warum sollte man seine Möglichkeiten von vornherein beschneiden? Nur weil es möglicherweise, eventuell, vielleicht Probleme geben könnte? :D

    Wenn jetzt um Windows gehen würde...
    Ich habe damals die kostenlose Testversion bei mir mal ausprobiert - irgendwie nicht so empfehlenswert. ;)
    (War natürlich auch nicht die endgültige Version ...)

    MfG
    Rattiberta
     
  9. el3ktro

    el3ktro Byte

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    Ich hätte mich präzisieren sollen, meine Aussagen waren natürlich für Windows gedacht. Dort schaut es für diese 64bit-Edition von Win XP nämlich düster aus mit 64bit-Treibern und 64bit-Programmen.

    Die meisten Linux-Distributionen sind - Open Source sei dank - schon länger komplett als 64bit-Versionen zu haben. Meines Wissens nach gibts bis jetzt lediglich OpenOffice nicht als 64bit-Version, aber natürlich läuft ja die 32bit-Version auch unter einem 64bit-Linux. Es kann aber auch Probleme mit Flash und einigen Windows-Codecs geben (WMV, Quicktime etc.) geben.

    Tom
     
  10. Rattiberta

    Rattiberta Halbes Gigabyte

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    WMVs laufen bei mir ohne Probleme (MPlayer), Flash-Spielchen (im Browser) funktionieren auch.
    Quicktime-Unterstützung, sehe ich gerade, da habe ich nichts installiert, daher :nixwissen

    Das ist jetzt nicht der Versuch, Deine Aussage zu widerlegen, ist nur als Info gedacht. :)

    MfG
    Rattiberta
     
  11. el3ktro

    el3ktro Byte

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    Nein ich verstehe schon, ja gut zu wissen das sich da inzwischen anscheinend was getan hat. Ich hatte vor einiger Zeit Gentoo in einer 64bit-Version installiert, war damals so einer der ersten Distributionen mit der das ging, und naja da gabs mit Flash, WMV und Quicktime eben noch einige Probleme. Ich brauche alles drei leider ... :-(

    Tom
     
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