799-Euro-Notebook bei Tchibo

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von 100Ampere, 4. April 2006.

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  1. 100Ampere

    100Ampere Halbes Megabyte

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    Mal ehrlich- mit einem 1.3er Celeron wird alleine das Öffnen von Programmen/Anwendungen schon zum Geduldspiel. Von Spielen will ich gar nicht reden.
    Es soll Leute geben, die Celeron nicht von Centrino unterscheiden können. Und genau darauf scheinen es einige besonders clevere Anbieter abgesehen zu haben.:mad:
     
  2. deoroller

    deoroller Wandelndes Forum

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    Wieso sollte das Öffnen von Daten lange dauern? 512MB RAM sind recht ordentlich. Es könnte sogar sein, dass ein PentiumM mit 256MB RAM wesentlich länger dafür braucht.

    Ein teurer Prozessor, bzw. die Centrinotechnik hat zur Folge, dass an der restlichen Ausstattung gespart werden muss.

    Und vernünftig spielen wird man mit keinem Notebook für 800€ können, da es da vermutlich nur Onboardgrafik gibt, egal welche CPU verbaut ist. Eine 5200FX ist aber auch keine Grundlage, falls man sie in dieser Preisregion antreffen würde.

    Für Büroarbeiten ist das Notebook ausreichend ausgestattet.
    Dazu kann man XP von unnötigem Ballast befreien und auf die klassische Oberfläche umstellen. Dann ist es auch für einen Celeron1300 flott genug.

    Es soll sogar auf einem P500 mit 512MB RAM flüssig laufen.
     
  3. 100Ampere

    100Ampere Halbes Megabyte

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    In einem knappen Jahr kommt Vista raus. Wenn ich bei einem neuen Notebook schon auf die klassische Umgebung von XP "runterschalten" muss, damit es flott läuft, kann ich das neue Vista entweder gleich ganz vergessen oder muss dort ebenfalls den Minimalmodus fahren. Das kanns doch nicht sein, oder?
    Der 1.3er Celeron ist eine alte Gurke, vermutlich aus einer Lagerräumung.
    Auf der Höhe der Zeit ist dieser Prozessor jedenfalls nicht mal annähernd. Schade um die 800 Euronen.
    Eine Speichernachrüstung ist beim Notebook übrigens kein Thema. Beim Prozessor hat man jedoch kaum eine Chance auf wirtschaftliches Aufrüsten.
     
  4. deoroller

    deoroller Wandelndes Forum

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    Wer meint, dass man für XP schon 2 oder 3 GHz braucht, leidet meiner Meinung nach unter Realitätsverlust.

    Und wer seine Hardware an ein Betriebssystem ausrichtet, dass erst in einem Jahr oder noch später erhältlich sein wird, hat anscheinend zu viel Geld.
    Bis dahin ist die Hardware total veraltet und für unter der Hälfte des heutigen Neupreises neu zu bekommen, wenn es sie dann überhaupt noch gibt.

    Ich stimme zu, dass ein Celeron langsam ist, aber man kann keine Highend-CPU in dieser Preisregion erwarten.
    Allenfalls kann man bei dieser Ausstattung einen Sempron erhalten.
    Der ist dann flotter.
     
  5. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

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    Hmmm - das glaube ich nicht. Meine Notebooks laufen standardmäßig am untersten Level, was Strom und CPU-Leistung zulassen. Selbst bei großen Grafiken in Corel kommt die CPU-Last kaum über die 500MHz... (was das Öffnen betrifft) - Was den Preis angeht, müssten diese verglichen mit dem Preisgefüge bei Desktops billiger sein. Aber ein Notebook enthält nun mal ein paar Teile, die einen gewissen Grundpreis verursachen. Sicher bekommt man für relativ wenig Euro mehr, entschieden mehr Rechenpower, aber als Arbeitstier reichen die vorgestellten Geräte vermutlich noch Jahre.
     
  6. tom.stein

    tom.stein Byte

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    Vollkommen einverstanden. Bis vor kurzem habe ich ein 433 MHz Notebook benutzt. Das brauchte ein wenig Zeit zum Booten (wenn ich kein Suspend benutzt hatte), aber danach konnte man damit durchaus arbeiten. OK, schwindelig wurde einem nicht vor Geschwindigkeit, aber diesen Text hätte ich definitiv nicht schneller schreiben können.

    Es stellt sich eh die Frage, warum Vista glaubt, für ein paar visuelle Effekte, die sowohl ATI als auch NVidia schon einige Zeit per Treiber ausliefern, unbedingt mehr CPU-Leistung zu brauchen. Bei meinem Rechner erledigt das der Grafikchip intern - der Rechner ist mit eingeschalteten visuellen Effekten subjektiv nicht langsamer geworden, objektive Messmöglichkeiten habe ich daher noch nicht in Erwägung gezogen.

    Allerdings würde ich meine Hardware deswegen nicht nach einem Jahr austauschen - der Wegfall der verbliebenen Hälfte des Preises würde schon weh tun.
    Andererseits stellt sich die Frage, warum ich in einem Jahr auf Vista umsteigen sollte. Nur um "cool", "in" oder "top" zu sein? Wenn ich mit meinem Rechner heute arbeiten kann, kann ich das sicher auch in einem Jahr - falls nicht notwendige Servicepacks ihn ausbremsen, denn auf das Update kann man ja leider nicht mehr verzichten.

    Tom
     
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