ACNS überwacht Downloads von US-Studenten

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von porno peter, 20. April 2004.

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  1. it-praktikant

    it-praktikant Megabyte

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    Hallo,

    als Student der größten Technischen Uni Deutschlands kann ich ja mal auf dem Studenten-Kästchen plaudern.

    Solche eine Software wäre an der TU-Berlin von daher sinnlos, weil es hier ein Rechnernetz gibt, an dem sich jeder Student mit seiner ID und seinem Passwort anmelden muss, bevor er an dem rechner was machen darf.

    Sobald das erledigt ist, ist dem Rechenzentrum sogar der Arbeitsplatz bekannt. Jeglicher Datenverkehr wird natürlich mitgeloggt, ob er auch ausgewertet wird, weiß ich nicht.

    Da es für Solaris 9 sowieso nicht recht viel Software gibt und der Speicherplatz pro Student auf 60 MB begrenzt ist, wobei eine Standard-Konfig schon 5 bis 6 MB verschlingt, ist es recht sinnlos sich über dieses System an der Medienindustrie zu bereichern.

    Ich vermute mal, dass in den Rechenzentren der UCLA Windows-Rechner ohne Server-Login stehen. Hotzi kann ja mal aus seinem Nähkästechen plaudern wie's bei ihm abläuft.

    Ciao it.
     
  2. Event

    Event ROM

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    4
    wenn ich mir nen cd brenner kaufe muss ich gebühren zahlen für die eingerechneten urheberrechtsverletzungen die ich damit begehen könnte, also hab ich doch für meine sünden quasi meinen "schuldschein" schon bezahlt, wieso greifen die p2p an?

    oder sie erlassen wieder die gebühren.

    oder seh nur ich den widerspruch?
     
  3. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Wieviele Termine hat der Studiendekan denn noch frei bis -hmmm, sagen wir mal, hmmm- Weihnachten 2009?

    Wenn jetzt alle Studenten auf Teufel komm raus illegal scheinendes Zeugs runterladen, dann muß der arme Studiendekan sich die Zunge fransig sabbeln, und wenn das nix hilft, muß die Uni sämtliche Studenten rausschmeißen. Und dann? Schicht im Schacht. Selbstauflösung. Es tritt der erstrebenswerte Zustand der Pensionierung ein, nur, daß es möglicherweise an der Pension hapert.

    MfG Raberti
     
  4. porno peter

    porno peter Byte

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    16
    Wieder ein Schritt näher zum bedingungslosen Überwachungsstaat... :D :aua:
    Und wenn das Projekt dann positiv verläuft wird es auch bei den ISPs eingesetzt und schon gibt es kein P2P Filesharing mehr.....:eek:
     
  5. kadajawi

    kadajawi Megabyte

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    :D Geile Idee :D :bet:
     
  6. Gast

    Gast Guest

    Jetzt, wo Du es sagst... war mir nicht aufgefallen...

    Was Deinen hypothetischen Fall angeht: Keine Ahnung. Trotzdem dürften die Unis ein Interesse daran haben, sich gegen die realistischen Risiken abzusichern.

    MfG
    Vimes
     
  7. porno peter

    porno peter Byte

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    12. März 2004
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    Fandest du nicht, dass in dem Text ein kleiner Hauch von Ironie zu finden war? :aua:
    Sicher kann ich verstehen, dass sich die Unis absichern möchten. Aber es gibt ja bekanntlicherweise auch Alternativen zu den P2P Tauschbörsen.
    Wie sieht es denn aus wenn Carl aus Oklahoma sich Daten über P2P herunterlädt, welche Urheberrechtlich geschützt sind. Diese Daten dann auf seinen FTP Server herauflädt, anschließend George in Washington auf der keine Ahnung Uni anruft und ihm Bescheid giibt, dass er sich die Daten über seinen FTP Server herunterladen kann? Da können die Unis wohl nix machen.... :p
     
  8. Gast

    Gast Guest

    Die Unis möchten sich absichern... ist doch klar. Wenn über DEREN Ressourcen gesaugt wird, stehen sie sonst am Ende wegen Beihilfe am Pranger.
    Oder wie würdest Du das an deren Stelle halten, ****o Peter? Würdest Du Dir wegen Studenten, die gegen das Urheberrecht verstoßen mit einem Zugang, der ihnen (wahrscheinlich) kostenlos zur Verfügung gestellt wird, das letzte Hemd nehmen lassen?

    Mit Überwachungsstaat hat das sehr wenig zu tun.

    MfG
    Vimes
     
  9. ETathome

    ETathome Byte

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    81
    Ja klaaar, was denn sonst.
    Ein Programm das Ports schließt nennt sich anscheinend "Firewall" :cool:
    Das Problem hier ist nur, es geht um HERUNTERLADEN, nicht verschicken. Wenn nun ein Student sich ein mp3 herunerladen will, kann er es nicht erst mit WinRAR komprimieren, dann encrypten usw. Wie soll denn datt gehn?`
    Da gibt's sicherlich andere Alternativen :rolleyes:
    MfG,
    ET
     
  10. sAcKrAttE 2ooo

    sAcKrAttE 2ooo Halbes Megabyte

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    933
    wo entnimmst du bitte das dem text ?
    es is die rede davon das p2p ÜBERWACHT wird, und du kannst nix überwachen was garnet funzt weil die ports dicht sind. klar was ich meine ? es wird also der traffic analysiert und nach wasserzeichen gesucht, nehm ich mal an.

    mfg Sr2k
     
  11. Archimedix

    Archimedix Byte

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    3. Januar 2003
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    12
    Gut, das nutzt dir aber wohl nix, denn es blockiert keinen Content, sondern es blockiert (dem Text der Meldung nach zu urteilen) das Protokoll bzw. die genutzten Ports.
    Also einfach auf andere Ports und Protokolle ausweichen,
    z.B. HTTP, das ist ja schließlich kein P2P.
     
  12. sAcKrAttE 2ooo

    sAcKrAttE 2ooo Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    1. August 2002
    Beiträge:
    933
    also bitte, das system is sicher ein witz. steht zwar nicht dabei wie das funktionieren soll, aber ich hätte da schon ein paar ideen das auszuhebeln.

    eine Zb.:
    1) file RARen, solid archiv, max. compress., passwort drauf und encrypt filename anhaken.
    2) namen vom rar file von "Copyrighted File" in "C0PYRi6H73D_Fi13" ändern.

    somit dürfte das wohl durch jeden filter durch sein. und illegales aushebeln von nem schutz oder so is das ja auch nicht (siehe SHIFT-Tasten Trick). man wird seine files ja wohl noch verschlüsseln und nennen dürfen wie man will...

    edit: @PCWELT : da hat sichn Tippfehler eingeschlichen. Das zweite UCLA heißt bei euch ULCA . tztztztz ;)

    mfg Sr2k
     
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