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Adobe-Software auf virtuellem Laufwerk installieren?

Dieses Thema im Forum "Windows 7" wurde erstellt von metallady, 31. März 2018.

  1. metallady

    metallady Kbyte

    Liebe Gemeinschaft,
    da ich seit vielen Monaten trotz Fernwartungs-Support von Adobe Ärger mit nahezu allen Adobe-Programmen habe (lassen sich plötzlich nicht mehr starten etc.), wie so viele andere User auch, überlege ich Folgendes: Wenn man ein virtuelles Laufwerk unter Windows 7 erstellt und darauf die Adobe-Software inklusive Creative Cloud installiert, ist die übrige installierte Software nicht betroffen, oder? Vielleicht stehen die Chancen besser, dass es dann wieder (besser) läuft. Also konkret wollte ich After Effects ausprobieren, bekam aber Fehlermeldungen, der Application Manager sei defekt (war er vorher scheinbar nicht). Eine Systemwiederherstellung hat dann wenigstens den Dreamweaver gerettet. Bevor ich aber mein System komplett schrotte, eben die Frage nach dem virtuellen Laufwerk. Oder weiß jemand eine andere Lösung?
     
  2. Silvester

    Silvester Viertel Gigabyte

    Was soll das bringen? Programme werden zwar auf einem Laufwerk installiert aber Teile in Windows, z.B Regestry.
    Wenn man Probleme mit dem System hat, Daten sichern und neu aufsetzen
     
  3. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

    Die Ursache der Störungen muss ja nicht unbedingt Adobe sein.
    Das kann sowohl ein zerschossenes Windows sein -> neu installieren, ggf. auf einer anderen, leeren Festplatte, während die normale Festplatte nicht eingebaut ist.
    Oder der PC selbst hat ein Problem, Festplatte defekt, ständig überhitzt, Datenkabel zur Festplatte gebrochen etc.

    Oder hast Du auch noch zig weitere ähnlich komplexe Programme, die alle reibungslos funktionieren?
     
  4. chipchap

    chipchap Ganzes Gigabyte

    Welches?
    Das aus den Benutzerinformationen?
     
  5. metallady

    metallady Kbyte

    Ja, die Benutzerinfos stimmen noch, nur habe ich schon länger 8 GB RAM. Und ja, ich habe weitere komplexe Programme installiert, die alle fehlerfrei laufen: Dreamweaver, Viva Designer (mein aktueller Ersatz für InDesign), Magix Video Deluxe, Abbyy Finereader, Büro Easy etc. Nur Affinity Photo (mein Ersatz für Photoshop) zickt, darüber jammern aber auch viele.

    Vielleicht könnte man ja auf dem virtuellen Laufwerk eine zweite Windows-Installation machen? Ist das überhaupt lizenzrechtlich erlaubt?

    Mein System neu aufsetzen kostet mich ca. eine Woche, die Zeit habe ich als Selbstständiger halt auch nicht wirklich. Dann eher einen neuen Rechner mit Blanko-Windows und nebenbei neu aufsetzen.
     
  6. chipchap

    chipchap Ganzes Gigabyte

    Der PC ist hardwaretechnisch 10 Jahre alt.
    Der Prozessor taugt für Photoshop nicht wirklich (jeder alte i3 macht Lametta draus) und die Grafikkarte (integriert) überhaupt nicht.

    Das packt doch der PC leistungsmäßig gar nicht.

    Nein, aber Win 7 Lizenzen gibt es wie Sand am Meer.
    Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber genau diese PCs schlagen jede Woche bei mir in der Werkstatt auf.
    Meist sind alle Daten unrettbar verloren und für die steinalten Systeme gibt es nicht mal mehr Gebrauchtteile, die funktionieren.
    Die Festplatte haben 20-40.000 Stunden auf dem Buckel und wurden meist im Dauerlaufbetrieb vernichtet, wofür sie im überwiegenden Fall nicht gebaut sind.

    Deine Datensicherungsstrategie ist anscheinend nicht korrekt.
    Daten gehören auf eine eigenen Partition (Festplatte) und auf Mehrfachsicherungssysteme auf externen Platten,
    wichtige installierte Programme sichert man als Systemimage ebenfalls dort.

    Neue PCs siehe Kaufberatung: Allround für ~ 700 € (ja, der kostet richtig Geld).
    Dafür laufen auch leistungshungrige Programme ordentlich.
     
  7. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

    Eine extra Festplatte kostet nicht viel Geld und Windows mitsamt den betroffenen Programmen ist in 2-3 Stunden installiert.

    Aber bei der uralten Kiste würde ich auch sagen: Kauf Dir einen komplett neuen Rechner und installiere dort nach und nach die Programme, die Ärger machen.
    Wenn die dann auch nach Monaten noch laufen, zieh auch den Rest auf den neuen Rechner um und verschrotte den Alten.

    Allein die Wartezeit, bis die Kiste aus dem Knick kommt, summiert sich doch zu Unsummen, wenn ich die Stundensätze von Selbständigen bedenke.
     
  8. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

    Deswegen würde ich den Großteil der Kohle in ein vernünftiges NAS und Backupmedien investieren und vom Rest einen soliden Leasingrückläufer kaufen.
     
  9. metallady

    metallady Kbyte

    Okay, dann lasse ich das mit dem virtuellen Laufwerk und werde mich doch mal nach einem neuen umschauen. Habt ihr eine kompetente Empfehlung für Leasingrückläufer?
     
  10. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

    Ich kaufe meine Geräte seit einigen Jahren bei softwarebilliger.de und habe bis jetzt immer sehr gepflegte und solide Geräte erhalten. Aktuell gibt es dort div. Rechner mit einem i5-3470 (Acer Veriton M4620 bzw. Fujitsu Celsius W420) für um die 200 Euro. Windows 7 Pro ist immer mit dabei. Von den Aufrüstoptionen sollte man aber Abstand nehmen. Da kommt man mit Selbermachen billiger.
     
  11. metallady

    metallady Kbyte

    Danke für den Tipp! Wobei ich ihn komplett kaufen würde, weil ich von Hardware nicht so viel Ahnung habe und mich das zu viel Zeit kosten würde, ihn selber aufzurüsten, mit dem Risiko, dass es nicht zusammenpasst. Also mit 16 GB RAM, größerer Festplatte und der Radeon-Grafikkarte mit 2 GB. Dann wäre ich bei guten 400 Euro. Du meinst, der würde reichen für Videobearbeitung bzw. After Effects?
     
  12. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

    Bei 400 Euro bist du fast schon wieder in Reichweite aktueller Hardware. Wirtschaftlich gesehen ist das grenzwertig. Da du von einem X2 kommst, "reicht" es subjektiv betrachtet in jedem Fall. Zumal mit einer SSD bei Bedarf auch noch was zu holen ist. Achte in jedem Fall darauf, dass der Prozessor ein richtiger 4-Kerner ist (4 Kerne / 4 Threads).
     
  13. metallady

    metallady Kbyte

    4 Kerne/4 Threads steht so dabei, ja. Und man würde Windows 10 Pro nehmen, damit man auch da aktueller ist. Oder spricht etwas dagegen? Ich habe mich ja lange dagegen gewehrt. Das Kachel-Kinderspiel von Windows 8 hat es nicht mehr, soweit ich mitbekommen habe.
     
  14. Dogeater

    Dogeater Halbes Gigabyte

    Nunja. Du kannst dich den Zwangsupdates mit erzwungenen Neustarts, der neuen "Freundin" Cortana die immer mitliest und zuhört, und allem, was dir Win10 sonst noch alles das Sträuben beigebracht hat, entziehen. Windows 7 hält noch 1-einhalb Jahre durch, bis der Support endet und dann weiß man nicht, ob es wieder eine russische Hackerlösung wie bei XP-embedded gibt.
     
  15. metallady

    metallady Kbyte

    Dann tendiere ich zu Windows 7. Auf Linux läuft der Adobe-Kram ja meines Wissens nicht. Aber zurück zum Thema: Gibt es denn vielleicht mit einem neueren, schnelleren Rechner eine Möglichkeit, alles, was Adobe betrifft, so zu installieren, dass es nie wieder von anderen Installationen berührt wird? Nachdem so viele Leute über dasselbe Problem klagen, kann es ja nur an Updates anderer Programme (Windows?) liegen, dass solche Fehler subjektiv aus dem Nichts auftreten. Oder programmieren die einfach so mies bei Adobe?
     
  16. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

    Sagen wirs mal so: Ich habe alles von Adobe von meinem Rechner verbannt.
    Auch Adobe updated ja wie wild herum, weil ständig neue Lücken klaffen.

    Unsere Entwicklungsumgebungen liegen in einer virtuellen Maschine und wurden mit Auslieferung der ersten Softwareversion eingefroren. Da gibt es also keinerlei updates mehr, natürlich auch keinen Internetzugriff und daher funktioniert es auch noch exakt genau so wie vor 15 Jahren, wenn man sich jeweils an die Anleitungen hält.
    Und das Beste: es ist völlig egal, von welchem Rechner aus man die Maschine startet, die ist ja dann nicht mehr an eine bestimmte Hardware gebunden.
    Selbst wenn man der Maschine und deren Software noch Internetzugriff erlaubt - ein komplettes Backup ist ja recht einfach erstellt: man kopiert die eine Datei, in der die Maschine steckt, notfalls jeden Abend nach dem Herunterfahren. Wenn irgendwas komisch läuft, nimmt man das Backup vom Vortag und kann prüfen, ob der Fehler da auch schon da war.
    Die Systeme sind ja heute so komplex, dass selbst kleinste Änderungen plötzlich völlig andere Ergebnisse liefern.
     
  17. metallady

    metallady Kbyte

    Das klingt nach einer sehr guten Lösung. Wie kann ich mir das praktisch vorstellen: Ich fahre den PC hoch und Windows 7 mit E-Mail, Browser, Buchhaltung und sonstigen Programmen wird geladen. In dieser Umgebung starte ich erneut Windows 7 mit den Adobe-Programmen. Ich kann dann also zwischen den beiden Windows-Installationen schnell wechseln? Also die VM läuft in einem Extrafenster?
     
  18. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

    So oder wahlweise auch im Vollbild - ähnlich wie man das von Spielen kennt.

    BTW: Eine Buchhaltung gehört eigentlich eher in eine eigene VM. Die Daten sollten so wenig Berührungspunkte mit der Außenwelt wie möglich haben und das Betriebssystem sollte im Idealfall keinerlei Änderungen erfahren, um sich nicht unnötig ins Bein zu schießen.
     
  19. metallady

    metallady Kbyte

    Ganz ehrlich - ich habe darüber nachgedacht, sämtliche Updates ein für allemal bleiben zu lassen, damit es nach der Neu-Installation aller benötigten Programme lange fehlerfrei läuft. Aber angeblich werden ja auch Sicherheitslücken geschlossen ... Und ja, die Buchhaltung hat natürlich sensible Daten. Könnte man auch auf einen Extra-Rechner packen.
     
  20. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

    Ich update normalerweise auch sehr ungerne, wenn alles läuft.
    Das Schlimme ist, dass für jede gestopfte Sicherheitslücke gefühlt 2 neue hinzukommen, weil die Programmierer das Rad immer wieder neu erfinden und dabei auch immer wieder neue Fehler produzieren.
    Das beste Beispiel ist Meltdown auf Windows7: der Patch hat in der Familie einen AMD-Rechner komplett zerschossen, kein Booten mehr möglich. Dabei ist die CPU gar nicht betroffen gewesen. Und außerdem hat der Patch ein viel größeres Loch gerissen, was viel leichter auszunutzen ist. Abhilfe schafft ein weiteres update, was es aber nicht automatisch gibt.

    Updates komplett sein lassen kann man nur auf Rechner, die nicht im Internet hängen oder keine sensiblen Daten enthalten. Und selbst dann sollte man das System manuell gut abdichten.
     

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