Aktionäre kritisieren Fusion von Telekom und T-Online

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von sg69, 4. Mai 2006.

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  1. sg69

    sg69 Halbes Megabyte

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    Genau DIESE Art der Raffgier von Aktionären ist daran schuld, dass mehrere Tausend Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren.

    Immer das Selbe.
    Erst sein Geld in (risikoreiche) Aktien anlegen, und bei Verlusten jammern und immer gleich Betrug wittern.

    Die Unternehmen sind dem Druck raffgieriger Aktionäre ausgesetzt, dass Deutschlands Raffzahn Nr. 1, die Deutsche Bank, dabei ist, wundert wohl niemanden ...
     
  2. ikobus

    ikobus Kbyte

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    371
    Ich bin als Kleinaktionär mit einer nicht unbeträchtlichen Anzahl an Aktien auch gegen eine Fusion. Ich bin allerdings nicht raffgierig. Nur die Art und Weise wie die Telekom die T-Online-Tochter ausgegliedert und mit dem Börsengang richtig Kasse gemacht hat, ist nicht in Ordnung. Jetzt, wo der Aktienkurs im Keller ist, wird T-Online für lau zurückgeholt. Ja sind wir denn hier bei ebay oder was ??? Ich habe jedenfalls meine Lektion gelernt und wäre im nachhinein mit jedem Sparbuch und 0,5 % Verzinsung besser gefahren.
     
  3. wuschel109

    wuschel109 Byte

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    Vor nicht allzu langer Zeit gab es "nur" die Deutsche Bundespost, doch als die Minister nicht mehr wussten, wie sie Ihre Beamten aufwecken könnten, wurde die Post erst privatisiert, dann aufgeteilt und die einzelnen Teile der Reihe nach in die Sch**** geritten, weil man ja für jedes Teilchen neue Aufsichtsräte benötigte.

    Mittlerweile sind die Herren anscheinend auf den Trichter gekommen, daß sie mit wiedervereinten Kräften ihre Kunden noch besser vor der Kopf stoßen und die Konkurrenz besser drücken können. Wenn dann auf dem Weg dahin noch ein bißchen Schotter anfällt, kann das Vorgehen doch nicht so schlecht sein! :ironie:

    "Wer nichts ist und wer nichts kann, geht zur Post oder zur Bahn" (altes deutsches Sprichwort)
     
  4. first2

    first2 Kbyte

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    Das mit dem Arbeitsplatzabbau sehe ich nicht so - ist schlichtweg Ergebnis von Automatisation und die Dinge fertig aufgebaut zu haben.

    Ansonsten ist dies ist die Wirtschaftsakrobatik unserer heutigen neoliberalen Wirtschaftler.
    Zuerst prüfen und bewerten sie ein Unternehmen und stellen fest, dass- bezogen auf den damaligen Wert/Ausbauzustand der T-Online Firma die Aktie 27 Euro sein soll, - ziehen sich Milliarden an neuem Aktiengeld rein und dann, nachdem man 5 Jahre ordentlich die Firma und den Kundenstamm weiter aufgebaut und in neue Technik investiert hat, den Firmenwert also nachhaltig gesteigert hat, kommt man zu dem Ergebnis, die Aktie ist nur noch ca. 7 Euro wert und will dann diese bestens ausgerüstete Firma sich wieder zu einem Drittel des ehemaligen Preises wieder einverleiben. In meine Augen eine Frechheit sondergleichen.
     
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