Aldi-Notebook: Akku-Test und Gesamtfazit

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von Necromanca, 23. Oktober 2003.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Necromanca

    Necromanca Megabyte

    Registriert seit:
    8. August 2000
    Beiträge:
    1.731
    Nicht jeder Anwender braucht wirklich ein "Streetwarrior" Notebook mit 4 Stunden Laufzeit ohne Steckdose.

    Besonders bei beengten Platzverhältnissen auf dem Schreibtisch ist dank vorhandener Steckdose so was wie das aktuelle Aldi-Modell absolut unschlagbar bei Preis/Leistung.

    Auch wenn PC-Welt noch so sehr über das Aldi herzieht, zumindest in Würzburg war das Notebook 30 Minuten nach Ladenöffnung ausverkauft. Lediglich im ländlichen Umland konnte ich auch am Nachmittag noch eins ergattern.

    Ich habe schon zwei andere Aldi-Notebooks gekauft, das erste war ca. 500 DM teurer hatte nur einen PIII 600 mobile und nur 64 MB RAM, auf 5 GB tummelte sich noch Windows Me und bei den Schnittstellen wurde die 10/100 Netzwerkkarte noch schmerzlich vermisst. Ein 13" TFT war auch nicht der Brüller und doch war dieses Gerät für die Zeit durchaus akzeptabel und preiswert.

    Nach Einbau von 256 MB (von denen nur 128 erkannt werden) und einer PCMCIA Nic ist das Notebook betriebsfähig geworden und auch heute noch im Einsatz.

    Das nächste Notebook hatte einen normalen 850er PIII, 128 MB RAM und immerhin schon 10 GB Platte, Nic und 14" Monitor. Für etwa den gleichen Preis wie heute wurde es damals verkauft. Auch das ist Gerät ist nch im Umlauf und bewährt sich täglich.

    Was bei beiden Geräten nichts taugt, sind die Tastaturen. Sie nutzen sich zu schnell ab. Zuerst verschwinden die Beschriftungen von den Tasten, danach kommen sogar kleine Gruben in den häufig benutzten Tasten zustande. Das wurde zwar auf Garantie getauscht, aber schon nach kurzer Zeit begann der Ärger von vorn.

    Ich hoffe die neuen Tasten leben länger, zumindest die Garantiezeit ist heute länger.

    Beim neuen Notebook stört die penetrante AOL8.0 Werbung, immerhin kann man das deinstallieren. Die mitgelieferte Software ist eher bescheiden, XP Home hat auf einem Notebook nichts verloren. Das kastrierte Office (Word und das nutzlose Works) brauche ich auch nicht, statt Picture It und Routenplaner wäre mir Excel lieber gewesen.

    Immerhin gibts Nero und nicht irgendein anderes unbekanntes Brennprogramm.

    Der Akku ist sehr groß, das geht zulasten einer nicht mehr vorhandenen 3,5" Diskette. Mit USB-Sticks habe ich mich jedenfalls noch nicht angefreundet.

    Als besonders unhandlich sehe ich das schwere und auch recht große EXTERNE Netzteil. Ein klarer Rückschritt der sich wohl aus dem Energieverbrauch der Desktop CPU ergibt.

    Die Geschwindigkeit von CPU und Grafik ist voll ausreichend, der Klang der Lautsprecher eher miserabel. Jedenfalls wollte ich so keinen Spielfilm von DVD ertragen.

    Fazit: Das Notebook soll in meinem Fall auf beengten Platzverhältnissen einen stationären PC ersetzen, Mobilität ist nicht oder nur kaum gewünscht, Spieletauglichkeit hingegen schon. Da auch die Netzwerktauglichkeit gegeben ist und das Gerät meiner Tochter zukommt, kann ich über meine Kritikpunkte mild hinwegsehen.

    Auf alle Fälle ist das Aldi Notebook wesentlich attraktiver als das aus dem Lidl, das sage ich als AMD-Fan ohne Skrupel. Ineinen meiner Desktops würde nie was anderes als Athlon kommen, im Notebook aber kann ich mir nichts anderes als Intel vorstellen.

    :D
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen