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Alte Festplatte in neuen PC einbauen

Dieses Thema im Forum "Hardware allgemein" wurde erstellt von philomatrix, 21. August 2003.

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  1. philomatrix

    philomatrix Byte

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    Hallo!
    Ich habe einen in die Jahre gekommenen PC. Er ist wie folgt ausgerüstet:
    Intel P 2 233 MHZ
    96 MB RAM
    10 GB Festplatte
    ISDN Fritz!-Karte
    u.a.
    Win `98

    Nun habe ich einen „neuen“ PC, natürlich mit mehr Leistung, möchte aber die meisten meiner Daten und Programme meiner alten HDD auf dem neuen Rechner haben.
    Als wohl kostengünstigste (und vielleicht auch einfachste?) bietet sich der (vorübergehnde) Einbau der alten HDD in den neuen Rechner an ....

    Frage:
    Was muss ich da beachten (habe sowas zwar noch nie gemacht, traue es mir aber zu - bin handwerklich NICHT die totale Katastrophe),
    gibt`s da hardware- bzw. softwaretechnisch grundlegende Schwierigkeiten, die ich besser vorher wissen sollte????

    Hier die wohl wichtigsten Daten des neuen PC:

    2,4 GHZ AMD Athlon XP (Fujitsu Siemens Scaleo 600)
    768 MB DDRAM
    80 GB HDD
    u.a.
    2x USB u.a. (vorne); 4x USB, LPT1 LAN; u.a.
    LAN Netzwerkkarte

    Über ausführliche Tipps würde ich mich sehr freuen!
    Mattes2
     
  2. philomatrix

    philomatrix Byte

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    hoi frank!
    98-2000

    tja,2000...grösstenteils is es von der "bedienungsfreundlichkeit" etwas besser, um einiges stabiler, zumindest hardwarekomponenten bis ca. mitte/ende 2000 (ohne servicepack) werden ohne probleme erkannt (z.b. gforce,3com,intel)...
    die systemsicherheit is,sofern man ein komplettes speicherabbild einstellt,und nich absoluten dünnpfiff (demos,shareware) installiert hat, gewährleistet

    2000 is im hinblick auf bestimmte hardware.-.treiber manchmal leider auch etwas empfindlich.
    meine tv-karte z.b. hat manchmal bauchschmerzen...
    dann würgt sie offenscihtlcih etwas in den speicher...
    krallt sich n verbotenen bereich des rams..
    und schwupp - bluescreen
    hab ich erst seit die karte drin is...

    alles was da hilft isn reset ;-)

    aber was feines

    98 wäre auf die art wohl nach nem dutzend bluescreens zerschossen oder instabil ;-) denk ich mal so

    bis auf wenige ausnahmen findet man bei 2000 die gebräuchlichsten tools und einstellungsscreens noch an gewohnter stelle

    eindeutigste unterschiede zu 98 (für manche nich unerheblich):
    es is sehr viel langsamer beim booten (im vgl zu 98)
    ABER das is unschwer nachvollziehbar...
    weil
    das nackte betriebssystem um ein vielfaches grösser is als 98

    jo,was gibts sonst noch?
    ka,fällt mir im moment wenig ein,is ja noch früh am tag ;-)
    gree\'z
     
  3. Mattes2

    Mattes2 Byte

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    26
    Hallo, philomatrix, AMDuser, megatrend und alle anderen!
    Vielen dank für eure super Tipps1
    FReue mich sehr über eure Anteilnahme ;-) und Hilfsbereitschaft (wie ihr merkt, mache ich das nicht so oft und noch nicht so lange ;-) )!
    Bin noch nicht dazu gekommen, an das Projekt "alt gegen neu" `ranzugehen - umso mehr bin ich auf möglichst breite Information angewiesen!
    Mein neues Betriebssystem ist übrigens Windows 2000.
    ... schon ein großer Unterschied zu Win `98, oder???
    Also, freue mich nach wie vor über eure Tipps und Tricks!!
    Grüße
     
  4. philomatrix

    philomatrix Byte

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    41
    hi frank!
    kleener tip nur noch nebenbei (das gros der zu beachtenden dinge is schon ausführlich und anschaulich erklärt worden von den vorherigen postern)

    falls nich schon passiert,teilste die 80gb platte am besten in 2 partitionen
    je nach betriebssystem ne primäre partition
    bei ner großen anzahl an zu installierender software (mehr als 2gb programmdaten) z.b. auf win ME reichen inclusive auslagerung und reserve reichen 5gb als primäre partion dicke

    bei win2k oder xp würde ich zu mind. 10 gb raten

    am besten wäre es nebenbei bemerkt,wenn man system und programmdateien auf der c-parttion lässt,während man nutzdaten (*.xls,*.doc,....etc) auf der d-partition speichert und regelmässig sichert (cd-rw oder dvd-rw)

    falls du dein system dann mal plattmachen musst...brauchste die nutzdaten nich mehr aus den oft verwinkelten speicherpfaden herauszusuchen und rüberzukopieren.
    haste also zeit und arbeit gespart...

    brauchst ja idR nur das windows+/programm-verzeichnis zu killen

    also auch nich bei jedem neuaufspielen des systems die platte zu formatieren

    sofern du das noch nich wusstest,seis gott gelobt ;-)
    sollte es für dich keine neuigkeit sein,freuts mich :-)

    gree\'z
     
  5. AMDUser

    AMDUser Ganzes Gigabyte

    Registriert seit:
    17. Juni 2002
    Beiträge:
    11.958
    Hallo,

    die Daten zu deinen Programmen oder von den Programmen erstellt, wirst du sicherlich übernehmen können. Jedoch ist die erneute Installation aller Programme einschl. Betriebssystem erforderlich.

    Andreas
     
  6. carlux

    carlux Megabyte

    Registriert seit:
    18. April 2000
    Beiträge:
    1.105
    Vergiss es.
    Daten geht natürlich, Programme aber nicht.
    Bei einer derart unterschiedlichen Hardware-Konfig geht auch keine Kopie der kompletten Partition.
    Progs musst du schon neu installieren.
     
  7. megatrend

    megatrend Guest

    Hallo,

    Was ich für Win XP geschrieben habe, gilt natürlich auch für Win2K: Programme müssen allermeistens neu installiert werden. Man kann nicht den Ordner einfach rüberkopieren (ins neue Betriebssystem) und dann das Programm starten; es braucht eine Neuinstallation. Selbst wenn man die zugehörigen Registry-Einträge auch mitkopieren würde, würde es nicht gehen: bei der Installation werden je Betriebssystem andere Registry-Einträge erstellt.

    Auch bei W2K kann ich Dir nicht garantieren, dass alle Programme oder Spiele nach einer Neuinstallation laufen werden; ev. braucht es einen Patch beim Programmhersteller. Aber eine Neuinstallation des Programms braucht es.

    Booten von der alten Festplatte (Win 98 booten) wird auch schwierig sein, da müsste man wenn schon bei der WinXP-Installation die alten Motherboard-Treiber löschen und anschliessend Motherboard-Treiber des neuen Motherboards für Win2K installieren. Aber auch da kann ich Dir nicht 100 %ig garantieren, dass so was funzen wird.

    Gruss,

    Karl
     
  8. megatrend

    megatrend Guest

    Hallo,

    Ergänzend zu meinem ersten Beitrag, und wie bereits von meinen Vorredneren vermerkt:
    - Programme werden die allermeisten (99,x %) nicht mehr Funktionieren. Ausnahmen sind so DOS-Programme oder ähnlich, aber das sind vermutlich nicht diejenigen, die Du meinst. Du musst also die Programme neu installieren. Da musst Du die Original-CDs wieder hervornehmen; aber selbst dann ist es nicht garantiert, dass das Progi läuft, denn Du hast vermutlich eine relativ alte Version; und es ist nicht gesagt, dass die unter Windows XP funktioniert. Ev. kann man in gewissen Fällen Patches beim Hersteller runterladen.
    - Daten sollten in der Regel funktionieren.

    Noch ein Tipp von mir: bei Programmen, die man vom Web runterlädt, sollte man die Original-Zip-Datei behalten (am besten in einem aussagekräftigen Ordner mit dem Programmnamen). Ansonsten muss man die Sache wieder vom Web runterziehen. Okay, wenn man Flatrate hat, dann ist\'s nicht so ein Problem (wenn man die Website wieder findet, haha).

    Gruss,

    Karl
     
  9. megatrend

    megatrend Guest

    zwickt\'. Aber wie gesagt: es reicht schon viel weniger statische Ladung, um div. Geräte im PC zu zerstören.

    3. Hat es in Deinem neuen PC mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zwei EIDE-Anschlüsse. Diese sind blau. Daran kann man je max. zwei Geräte anschliessen (Festplatte, CD-ROM, DVD-ROM, CD-Brenner, DVD-Brenner).
    Eines dieser Geräte ist Master (Meister) und eines ist Slave (Sklave), d.h. das Slave-Gerät hängt am Master.
    Im folgenden Bild findest Du ein IDE-Kabel:
    http://www-6.ibm.com/jp/storage/basic/word/cselect.htm
    Da siehst Du auch, wo sich das Master- und das Slavegerät am Kabel befinden müssen.
    Ich nehme jetzt an, dass in Deinem PC 1 Festplatte, 1 DVD-ROM und 1 CD-Brenner sind (kann mich ja täuschen), dies würde bedeuten, dass noch ein Gerät (= Deine alte Festplatte) anschliessen kann.
    Vermutlich ist eines der drei bereits vorhandenen Geräte alleine als Master an einem Kabel angehängt. Dort könntest Du Deine alte Festplatte anhängen.
    Um ein Gerät als Master oder als Slave zu konfigurieren, muss man mit Steckknöpfchen, welche hinten am Gerät angebracht sind, einstellen, ob das Gerät jetzt als Master oder als Slave gebraucht werden soll.
    Wichtig: bevor Du eine Festplatte in die Hände nimmst, solltest Du Dich natürlich erden.

    Nun geht es an den Einbau: Deine alte Festplatte ist vermutlich ein 3,5-Zoll-Gerät (wenn Du die Gehäusefront betrachtest, dann hat es oben die breiten 5,25-Zoll-Einschübe, unten hat es die 3,5-Zoll-Einschübe).
    Ein Einbau in einen 3,5-Zoll-Schacht unten ist also angesagt. Dazu schiebt man die Festplatte in so einen Schacht und befestigt sie mit 4 Gehäusebefestigungsschrauben, die bei separat gekauften Gehäusen meistens dabei sind. Falls nicht vorhanden, in einem Compi-Shop nachkaufen.

    Nachdem Du die vier Schrauben angebracht hast und die Festplatte stabil sitzt, musst Du ein Stromkabel vom Netzteil zur Festplatte führen (es gibt verschiedene Kabel vom Netzteil). Das richtige ist ein vierpoliges mit einem milchigweissen, aber nicht ganz durchsichtigen Stecker.

    Nachdem Du den Netzteilstecker angebracht hast, musst Du noch das IDE-Kabel einstecken.

    Fertig. Beim nächsten Booten sollte in Windows ein neues Laufwerk erscheinen, wo Du Deine alte Festplattendaten wiederfindest.

    Noch Fragen?

    Gruss,

    Karl
     
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