AMD-Fabrik Dresden mit neuem Innovationszentrum

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von it-praktikant, 20. April 2004.

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  1. it-praktikant

    it-praktikant Megabyte

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    Hallo,


    dieses mega-giga-super-duper-tolle, geile Projekt ist doch bestimmt wieder so ein Luftschloss, wo sich erstmal jede Politiker- & Wirtschaftmanagerfresse fotografieren lässt und in einem halben Jahr, wenn die Euphorie passé ist und die ersten Skandale auftauchen, dann will's wieder keiner gewesen sein.

    Schämt euch!

    Ciao it.
     
  2. it-praktikant

    it-praktikant Megabyte

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    1.176
    Hallo,

    naja, die Firmen haben über Kurz oder Lang nichts davon, wenn sie in Scharen auswandern. Denn Arbeitslose oder Sozialhilfeempfänger werden nicht in den Konsumrausch fallen und die Wirtschaft damit ankurbeln.

    Ich meine, bevor ein mensch etwas kauft, braucht er Geld zum Ausgeben. Das bekommt er im Beruf vom Arbeitgeber. Wenn der aber ins Auslandd geht, nimmt er nur selten alle Arbeitnehmer mit, weil sonst macht ja das Verlagern auch keinen großen Sinn. Also entlässt er die Arbeitnehmer. Da die kein Einkommen mehr haben, werden die wohl kaum Luxusartikel kaufen, sondern nur das Nötigste und was sonst noch geht.

    Das klingt aber nicht nach Umsatzsteigerung oder Wirtschaftswachstum, deshalb schneidet sich die Wirtschaft ins eigene Fleisch, wenn sie auf "Teufel komm raus" in Billiglohnländer flieht.

    Außerdem gibt es in solchen Ländern auch irgendwann eine Preis- und Wohlstandssteigerung, sodass die effektive Ersparnis durch den Billiglohn immer weiter zurückgeht.

    Für soetwas brauche ich weder ein VWL- oder BWL-Studium, noch eine betriebswirtschaftliche Ausbildung. Nur Menschenverstand, aber das ist ja in Vorstandsetagen eh rar geworden.


    Weiterhin ist es für eine Firma ziemlich teuer, den Standort zu wechseln und deshalb rechnen die Betriebe da in 10 Jahres Intervallen. Das bedeutet aber auch, dass sich in dem Migrationsland dann über diesen Zeitraum möglichst nur wenig ändern darf, weder politische, noch soziale Reformen sind von den Auswanderungfirmen erwünscht.

    Denkt man jetzt an Polen oder Tchechien, die ab 1. Mai in der EU sind, dann bemerkt man schon heute eine soziale Besserstellung in den Touristen- und Wirtschaftzentren. Sowohl der Lohn als auch die Preise steigen dort. Es ist also nur eine Frage der Zeit bis ein Pole etwa dasselbe wie ein Franzose oder Deutsche für dieselbe Arbeit verdient. Und dann steht da immernoch "Made in Poland" auf dem Produkt. ;)


    Ciao it.
     
  3. wwwde

    wwwde Byte

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    18
    dann sollte man von den Firmen die davonlaufen (Siemens,
    Infineon und co.) doch einfach nichts mehr kaufen!
    Dann nützt denen die Verlagerung der Arbeitsplätze in
    Billiglohnländer gar nichts. Den auch was billiger produziert
    wird rechnet sich nur wenn es auch gekauft wird!

    m.f.g.
     
  4. Eclipse2003

    Eclipse2003 Byte

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    13
    Ich versteh ehrlich gesagt nicht was du hast, die AMD Fabrik in Dresden läuft ja wohl mehr als gut und gerade deswegen baue nsie sie so aus, und die läuft nicht erst seit nem halben Jahr. Ich finde wir können froh sein dass solche Firmen Deutschland als Standort nutzen...unsere eigenen Firmen laufen uns schon davon...
     
  5. it-praktikant

    it-praktikant Megabyte

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    Ja, tue das mal.

    Ach, ich habe es nur satt, ich kann es nicht mehr sehen, diese Verlogenheit, die Vetternwirtschaft, dieses Geschacher und die Lobbistendienste. Das kotzt mich an.

    Die könnten wenigstens sagen: "Leute, wir sind die Großen, ihr die Kleinen und nun geht endlich wieder an die Arbeit, wir schauffeln uns derweilen die Taschen voll."

    Wenn dieses Gesocks wenigstens nicht immer so tun würde, als wäre alles in Butter.

    Aber es stimmt ja: "die Klugen leben von den Doofen und die Doofen von der Arbeit!"

    Ciao it.
     
  6. Gast

    Gast Guest

    Und? Soll ich mal vorbeifahren und Dir berichten? :p
     
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