AMD: Intel erzählt "einen Haufen Mist"

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von sg69, 15. Juni 2005.

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  1. sg69

    sg69 Halbes Megabyte

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    Zitat: "Was uns hingegen überhaupt nicht verwundert: Mit keinem Wort erwähnt Ruiz, dass der günstigste Einstieg in die Zweikern-Klasse bei AMD rund 540 Euro kostet (Athlon 64 X2 4200+), während Sie bei Intel mit 260 Euro (Pentium D 820) noch nicht einmal die Hälfte hinblättern müssen - wobei wir die tatsächliche Verfügbarkeit für Endkunden jetzt Mal dezent ausblenden."

    Ist ja schön und gut, aber wie sieht es mit der Leistung der beiden Prozessoren zu 540 / 260 Euro aus ?
    Und wenn ich mir für Intel eine neue Hauptplatine kaufen muss, bin ich beim gleichen Preis ... Milchmädchenrechnung nennt man sowas ...

    P.S. Ein anderes Kaufargument für AMD: AMD produziert in Deutschland !!!
     
  2. Bantook

    Bantook Byte

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    Ist doch egal wo sie produzieren...oder?
     
  3. Gothie

    Gothie Kbyte

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    Sers.

    Ist es nicht, hier meint der Vorredner das in Deutschland produziert wird, das für den Wirtschaftstandort Deutschland finanziell wichtig ist.

    Gothie
     
  4. Michael Schmelzle

    Michael Schmelzle Redaktion

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    Nun gut, es gibt Hauptplatinen, die 280 Euro kosten, genauso wie es 100-Euro- und 40-Euro-Modelle gibt...

    Aber darum ging es mir im Kern eigentlich gar nicht, den weit häufiger werden ja Komplett-Systeme gekauft - im Vergleich zum Abverkauf von Aldi, Media-Markt und Co. sind doch die "Upgrader" in der Minderheit. Wenn Sie also einen neuen Dualcore-PC kaufen wollen, machen 280 Euro einen gewaltigen Unterschied aus.

    Die Leistung steht freilich auf einem ganz anderen Blatt, auch wenn die Prototypen-Tests http://www.pcwelt.de/tests/hardware-tests/prozessoren/110078/index.html bereits andeuten, dass das hauptsächlich eine Frage der eingesetzten Software ist. Überspitzt formuliert: AMD für Spiele und Intel für De-Encoder.
    Allerdings treffen demnächst die Test-Samples von AMD und Intel ein, damit wir die Leistung der Einsteiger-Prozessoren in einem Vergleichstest unter die Lupe nehmen können. Dann gibt's konkrete Messwerte für eine vernünftige Diskussion.
     
  5. Lactrik

    Lactrik Guest

    Also die Milchmädchenrechnung kommt eher von dir: Tatsache ist doch, dass man die Hauptplatine nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen weiterverwenden kann - nämlich dann, wenn es ein Sockel-939 Mainboard ist. Und selbst dann spart man beim Intel noch reichlich Geld, denn welcher Privatnutzer gibt schon 280€ für ein Mainboard aus. Die meisten Nutzer, mich eingeschlossen, dürften beim Kauf eines Dualcores (egal ob Intel oder AMD) allerdings ohnehin eine neue Hauptplatine benötigen. Und auch beim kompletten Rechner-Neukauf müssen ALLE Teile neu beschafft werden.

    Da habt sich der Preis des Mainboards gegeneinander auf und es stehen wieder 540€ gegen 260€. Und bitte, da kann die Wärmeentwicklung bei AMD noch so viel besser sein, da blättere ich nicht 280€ mehr hin.

    Dass AMD in DE produziert, ist der einzige nennenswerte Vorteil, und auch der ist mir keine 280€ wert.

    Davon abgesehen sind öffentliche Diffamierungen in der Branche unterste Schublade - nichts gegen einen "gesponsorten Test", in dem das eigene Produkt besser abschneidet... als Werbung sozusagen. Aber diese Äusserung sind ja wohl mehr als billig, aber wenn AMD das nötig hat... :rolleyes:
     
  6. Aquaba84

    Aquaba84 Kbyte

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    wenn jeder so denkt (v.a. firmen), dann wirst du wohl bald nach taiwan umziehen müssen... dann gibts hier nämlich bald gar keine arbeitsplätze mehr...
     
  7. levi75

    levi75 Byte

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    Mein Cousin´Ralf studiert in Stuttgart unter anderem Quanteninformatik d. h. im Klartext unter Quanteninformatik oder Quanteninformationsverarbeitung versteht man Informationsverarbeitung unter expliziter Berücksichtigung und Ausnutzen der quantenmechanischen Natur der Informationsträger. Dadurch können einige Berechnungen exponentiell schneller durchgeführt werden als mit klassischen Computern. Und das ganze basiert auf Lichtleiterprozessoren die nicht im Ghz-Bereich arbeiten, mit 1er und oen, sondern Daten anhand von einem Lichsprektrum in Nanobereich verarbeiten. Das ist die Zukunft sagt er. Zweikernprozessoren sind in 10 Jahren ein Witz. Laut Studien werden zum Beispiel, ich nenne jetzt ein Beispiel das jeder von uns kennt: Zum encodieren einer DVD ins AVI format brauchen wir je nach Rechenleistung eine bis zwei, vielleicht auch drei Stunden. Mit solchen Prozessoren und einem globalen Netzwerk, damit meine ich nicht das Internet, sondern ein Netzwerk das aus allen verfügbaren Computern der Welt besteht, das ist die Zukunftsvision an der Wissenschaftler bereits arbeiten,wird es möglich sein die Resourcen des Netzwerkes global zu nutzen. Eine encodierung mit diesen Prozessoren in diesem Verbund der Netzwerke würde einige Millisekunden dauern. Die Speicherung der Daten würde ebenfalls in dem virtuellen Netzwerk stattfinden. Aber das dauert noch, die Theorie, sowie Berechnungen sagen vorraus das dies Möglich ist, es ist nur eine Frage der Zeit wann es soweit ist.
     
  8. h3t

    h3t Byte

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    Ist mir alles egal,nutze immer Laptops,und die kaufe ich alle 2Jahre neu.Und die werden immer billiger und besser. :)
     
  9. so_was_auch

    so_was_auch Byte

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    Dem Prozessor mag's egal sein, MIR nicht. Und wenn mehr Leute so denken würden wie ich, kann es bei uns nur besser werden.
     
  10. Kleiner Murks

    Kleiner Murks Kbyte

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    Ist doch egal ob Du Arbeit hast oder nicht ? :rolleyes:
     
  11. andideasmoe

    andideasmoe Megabyte

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    Trotzdem bin ich von AMD enttäuscht. Der Preis für den Prozessor ist bei weitem zu hoch. Ich hoffe mal, die werden das noch korrigieren. Ich denke Mal auch, dass sie Opfer ihres eigenen Performancerating sind. Sie können ja schlecht den Preis für ihren günstigsten Dual Core unter den teuersten SingleCore setzen. Denn laut Performancerating sind ja beide annähernd gleich, was ihre Leistung betrifft. Der Logik folgend müssten beide auch ähnlich viel kosten.
    Das Argument mit dem Motherboarde lasse ich nicht gelten. Es wird wohl schon recht häufig beides zusammen getauscht.
     
  12. jeeva_k

    jeeva_k Kbyte

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    Da wird sich AMD sicher auch noch was überlegen, vielleicht ein günstigeres Modell einsetzen, ich jedenfalls finde dass man beim Kauf folgendes beachten sollte:

    Intel macht stabilere Prozessoren, weil Chipsatz und Prozessor aus gleichem Hause kommen, daher ist er für (De)-Kodierung und Office-Arbeiten ideal.

    AMD ist allgemein etwas schneller und für gewöhnlich günstiger, dieses Image, das bei Gamer ankommt, wird sich AMD mit Sicherheit nicht wegnehmen lassen, da AMD sich auf Prozessoren spezialisiert hat, kommen Chipsätze von VIA oder nVidia.

    Für Notebooks würde ich Centrino nehmen, wobei ich mir nicht sicher bin ob der Turion 64 nicht vielleicht besser ist, aber Intel hat sich mit Centrino ein gutes Image verschafft.

    Und um hier etwas zu provozieren: AMD und ATI machen gute Produkte.

    Übrigens ich schrebe gerade auf meinem Intel Centrino Notebook :-)
     
  13. Doktor_Kongo

    Doktor_Kongo Halbes Megabyte

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    und äpfel sind rund, weil erdbeeren auf dem boden wachsen :rolleyes:
     
  14. ruedi01

    ruedi01 Kbyte

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    Erstaunlich, dass sich Märchen wie „Intel ist stabiler als AMD“ immer noch halten, bis heute....

    Fakt ist, als der Athlon Im Herbst 1999 auf den Markt kam gab es noch keine Chipsätze außer dem hastig von AMD entwickelten Irongate Referenzdesign, auf dem der neue Athlon lief. Schnell kamen dann Hersteller wie VIA, später auch SiS mit eigenen Chipsätzen auf den Markt. Diese Chipsätze glänzten weder durch Stabilität noch durch Kompatibilität.....da bin ich selber leid geprüft.

    Diese Probleme waren aber spätestens mit dem VIA KT133 Geschichte! Einzig die Tatsache, dass man für die VIA Chipsätze noch spezielle Treiber (4in1) installieren muss, könnte man kritisieren. Das ist aber wirklich nur ein Schönheitsfehler. Treiber beim Boardhersteller herunterladen, installieren, fertig....wer das allerdings aus Unwissenheit nicht macht, bekommt Probleme. Daran ist aber AMD nicht schuld, sondern allenfalls die eigene Faulheit.

    Ich habe heute zwei AMD-Systeme laufen. Einen Athlon Thunderbird 1400 MHz mit MSI Board und VIA KT266 Chipsatz (seit August 2001) und einen Athlon Barton XP 2500@2800 auf Epox Board mit nForce2 Chipsatz (seit Mai 2003). Egal was ich mache, Office, Internet, TV (DVB-S), DVD, digiCam Bilder, Brennen, Spielchen und was weiß ich sonst noch, die Kisten laufen a b s o l u t stabil und zuverlässig.

    Ich kann diese Äußerungen, die rein auf kolportiertem Halbwissen beruhen einfach nicht mehr hören....

    Gruss

    RD
     
  15. andideasmoe

    andideasmoe Megabyte

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    Tja, ist der Ruf erst einmal ruiniert.. Aber egal, solange es Leute gibt, die sowas immer noch glauben, wird AMD gezwungen sein, weniger Geld für ihre Prozessoren zu verlangen. Interessant ist gerade ein Dauertest auf tomshardware. AMD gegen Intel System. Ratet mal, welches System öfter neugestartet werden musste... :D
     
  16. Doktor_Kongo

    Doktor_Kongo Halbes Megabyte

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    das von intel ^^....zurückzuführen auf inkompatibilität des speichers mit dem chipsatz bzw. eines mangelhaften cpu-kühlers :p
    waren glaub ich insgesamt 8 reboots wärend das amd-system lief und lief und immernoch läuft
     
  17. andideasmoe

    andideasmoe Megabyte

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    Ist schon klar. :D Aber wenn das bei AMD passiert liegt es an ihren "Rotz-Przessoren". Neenee, mal ehrlich. Stabilitätsmäßig nehmen sich beide garnichts. Nur da die thermische Belastung bei Intel immer noch höher ist, würde ich nach wie vor AMD vorziehen. Bis dato allerdings nur die Singlecore Varianten.
     
  18. ruedi01

    ruedi01 Kbyte

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    Stabilität ist natürlich eine Frage des gesamten Systems. Vor allem Prozessor, Board mit Chipsatz und BIOS und Speicher sind hierfür verantwortlich...

    Wehe wenn hier irgendeine Komponente querschießt...

    Aber es gibt noch eine andere Ursache für ein wackeliges System. Als mein Barton System im Frühjahr zunehmend mit der Unsitte anfing, unvermittelt, ohne ersichtlichen Grund abzustürzen um danach direkt wieder neu hochzufahren, fing ich schon an, laut auf meine Kiste zu schimpfen...

    Bis ich mir dann mal die Mühe gemacht habe, die Kiste aufzumachen. Alle Lüfter (2 x Gehäuse, einmal CPU, einmal GPU, einmal Netzteil) waren übelst versifft. Eine Mischung aus Kondensat (vom Rauchen), Staub aus der Luft und feinsten Härchen, wahrscheinlich von der Auslegeware, hatte sämtliche Lüfter befallen. Das Lochblech für die Gehäuselüfter war fast vollkommen zu, das Gitter des Netzteillüfters sah aus wie ein Wollknäuel und die CPU-Kühlerlamellen waren nicht mehr silber sondern schwarz.....Nach einer intensiven Reinigung sämtlicher Komponenten mit Staubsauger Polsterdüse, zig Q-Tips, einem weichen Mikrofasertuch und reichlich Spiritus, war alles wieder strahlend sauber.

    Diese Aktion hat ca. eine halbe Stunde in Anspruch genommen und ist jetzt ziemlich genau 1,5 Monate Herr. Seit der reinigung ist die Kiste nicht einmal mehr abgeschmiert.

    Ein wenig Pflege bedarf so ein System also auch mal.... :)

    Gruss

    RD
     
  19. SPMan

    SPMan Byte

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    Bitte, wundert Dich das wirklich? :D
    Das hört sich ja so an, als ob Dein System bei all dem Siff gar nicht mehr atmen konnte.
    So sind die Systemabstürze dann natürlich erklärbar (egal ob Intel oder AMD). Aber eine Wärmetot für einen PC ist doch was. :rip:

    VG
    SPMan
     
  20. ruedi01

    ruedi01 Kbyte

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    Nee, wundern tut mich das nicht aber ich bin halt ein fauler Mensch. Und einen Hitzetod muss man eigentlich nicht befürchten, wenn es dem Rechner zu warm wird, bleibt er eben einfach stehen oder stürzt, wie in meinem Falle, mal ab.

    ...sollte vielleicht bei meinem zweiten Rechner auch mal so eine Reinigungsaktion durchführen....

    Gruss

    RD
     
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