Anregungen für den forschenden PC-Freund

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von HaraldL, 25. August 2004.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. HaraldL

    HaraldL Byte

    Registriert seit:
    19. September 2002
    Beiträge:
    39
    Der PC ermöglicht den Hobbyforscher zahlreiche interessante Möglichkeiten.
    Eine hiervon ist der PC-basierte Längstwellenempfang (das ist der
    Frequenzbereich unter 30kHz. Wie man ihn mit seinem PC empfängt, steht in
    Längstwellenempfang mit dem PC, beam-Verlag, ISBN 3889760473. Dieses Buch
    ist nur über dem beam-Verlag zu beziehen).
    In diesem Frequenzbereich können immer wieder recht ominöse Signale
    empfangen werden, deren Herkunft noch unbekannt ist, aber eventuell geklärt
    werden könnte, wenn ihn mehr Leute betreiben.

    "Superpulse" auf 19,6 kHz

    Zu bestimmten Zeiten werden auf der Frequenz 19,6kHz wahre "Superpulse"
    ausgestrahlt. Sie können mitunter so stark sein, dass sie die Soundkarte
    meines PCs übersteuern können! Auf der Frequenz 19,6kHz arbeitet der
    britische Marinesender GBZ und zwar mit dem Standort Anthorn ( ca. 100
    Kilometer nördlich von Blackpool) und dies ist über 1000 Kilometer von
    meinem Wohnort entfernt! Schwächere Signale gleichen Musters auf der
    Frequenz 19,6kHz wurden auch schon von anderen Leuten unabhängig von mir
    registriert, so dass sehr wahrscheinlich der Sender Anthorn die Quelle
    dieser Signale sein dürfte. (Zur Information: ein Längstwellensender ist
    eine riesige Anlage bestehend aus einen oder mehreren Masten von mindestens
    100 Meter Höhe, die Existenz so einer Anlage kann in einen dichtbesiedelten
    Gebiet wie Mitteleuropa nicht geheimgehalten werden. Dazu ist sie viel zu
    groß!) Auf keinen Fall handelt es sich bei diesen Pulsen um irgendwelche
    ausbreitungsbedingten Erscheinungen, denn Schwunderscheinungen haben immer
    gewisse Anstiegs- und Abfallzeiten, die um so länger sind je niedriger die
    Frequenz ist und schon für Frequenzen im Langwellenrundfunkbereich (148,5
    kHz - 283,5 kHz) schon einige Minuten betragen. Die Superpulse hingegen
    zeigen stets einen exakten Anfang und ein exaktes Ende, wie von
    Schalthandlungen zu erwarten ist. Merkwürdigerweise gelingt es nicht, mit
    dem Verfahren der Minimumspeilung die Quelle dieser Pulse zu orten. Dies
    macht den Ursprung und den Zweck dieser Ausstrahlungen noch mysteriöser.
    Möglicherweise dienen diese Signale dazu tiefgetauchte U-Boote zu erreichen.
    Dies erklärt zwar ihre hohe Intensität, aber nicht die Nichtpeilbarkeit. Um
    die Nichtpeilbarkeit zu erklären, müssten diese Superpulse von mehreren
    Sendern in verschiedenen Ländern (die von meinem Wohnort in Süddeutschland
    entweder in nordöstlicher oder südwestlicher Richtung liegen müssten) im
    Gleichwellenbetrieb ausgestrahlt werden.



    [​IMG]
    Superpuls auf 19,6 kHz (direkt verlinkt von: http://www.lwca.org/)

    Merkwürdige Pulssignale auf Frequenzen zwischen 17 kHz und 18 kHz

    An meinem Wohnort in Baden-Württemberg kann ich manchmal zwanzig Sekunden
    dauernde Impulssignale auf Frequenzen zwischen 17 kHz und 18 kHz empfangen.
    Diese Pulse dauern stets 20 Sekunden und treten in verschiedenen Stärken
    auf: manchmal sind diese Pulse schwach, aber manchmal sind sie auch sehr
    stark. Sie scheinen aus allen Richtungen zu kommen, denn mit meiner
    richtungsabhängigen Empfangsantenne bestehend aus mehreren in Reihe
    geschalteten Luftspulen kann ich sie unabhängig von ihrer Ausrichtung
    empfangen.

    Die Häufigkeit dieser Pulse unterliegt starken jahreszeitlichen
    Schwankungen: im Winter können pro Tag bis zu 70 derartiger Pulse auftreten,
    im Sommer sind mitunter nur wenige derartige Pulse zu registrieren. Zuerst
    hielt ich diese Pulse für das Ergebnis von Schalthandlungen auf
    Hochspannungsleitungen, denn ich wohne 800 Meter entfernt von 3
    Hochspannungsleitungen mit insgesamt 3 Stromkreisen für 380kV, 1 Stromkreis
    für 220kV, 2 Stromkreise für 110kV und 2 Stromkreisen einer
    Bahnstromleitung, aber nach einer schriftlichen Anfrage bei der EnBW AG
    scheint dies nicht der Fall zu sein, denn bei Schalthandlungen auf
    Hochspannungsleitungen treten Resonanzfrequenzen unter 10 kHz auf und ich
    fand nie irgendwelche Subharmonischen dieser Pulse.

    Koronaentladungen können auch als Quelle nicht in Frage kommen, denn ich
    wohne erstens zu weit weg von den Leitungen und zweitens erscheinen sie nur
    kurzzeitig.

    Die dritte Möglichkeit, dass diese Signale von Trägerfrequenzanlagen
    stammen, ist nach Angaben der EnBW AG ebenfalls auszuschließen, da auf
    Frequenzen unter 35 kHz, wegen der erforderlichen hochinduktiven Spulen,
    keine Trägerfrequenzanlagen in Betrieb sind. Dagegen spricht auch die
    wandernde Frequenz der Signale!

    [​IMG]
    Zwanzigsekundenpulse

    Ein geheimnisvoller Sender auf der Frequenz 17,8 kHz

    Auch empfange ich immer wieder einen frequenzmodulierten Sender auf 17,8kHz,
    der nicht in der Frequenzliste aller Sender auf Frequenzen unter 24kHz auf
    [URL]http://www.vlf.it/trond2/list.html[/URL] aufgelistet ist und gelegentlich auch
    "Superpulse" abstrahlt. Im Unterschied zu dem in
    [URL]http://www.vlf.it/trond2/list.html[/URL] scheint dieses Signal aus einem lokalen
    VLF-Sender zu stammen, denn ich habe es in Baden-Württemberg im Unterschied
    zu einem DXer in Sachsen am Alexanderson Day 2004 empfangen können (im
    Frequenzbereich um 18kHz betriebene Sendeanlagen sind im Umkreis von
    mehreren tausend Kilometern zu empfangen) , doch würde ein derartiger Sender
    keinen Sinn ergeben, da man eine riesige Antennenanlage (oder auch einen
    ineffektiven aber praktisch unsichtbaren Bodendipol) verwenden müßte und nur
    wenige 100 Bits Bandbreite zuließe. Eine zweite Möglichkeit wäre eine
    PLC-Anlage, doch werden im Frequenzband um 18 kHz nach Auskunft der EnBW AG
    keine derartigen Anlagen betrieben. Aber was könnte sonst die Quelle dieses
    Signals sein? Für ein Störsignal durch irgendein elektrisches Gerät
    erscheint es zu regelmäßig und außerdem werden von den Sendern JXN auf 16,4
    kHz und GBZ auf 19,6 kHz manchmal Signale gleicher Charakteristik emittiert.

    Beschriebenes Signal habe ich auch mit einem zweiten Computer und sowohl mit
    den Samplingraten 44,1kHz und 48kHz empfangen, so daß ein gerätebedingtes
    Phantomsignal eher unwahrscheinlich ist.


    [​IMG]
    Signal des unbekannten Senders auf 17,8 kHz

    Der geheimnisvolle Dreipuls
    Am 1.4.2003 konnte ich diesen merkwürdigen Dreipuls empfangen. Ein solches
    Signal konnte ich weder zuvor noch danach empfangen. Eine lokale Störung
    oder ein Experiment von HAARP? (In dieser Nacht erfolgte auch die letzte
    Sendung von GBR Rugby auf 16 kHz)

    [​IMG]
    Der Dreipuls

    Ominöse Signale im Frequenzbereich unter 10 Hertz

    Auf [URL]http://www.vlf.it/kurt/elf.html[/URL] wird von ominösen Signalen im
    Frequenzbereich unter 10 Hertz berichtet. Sie scheinen menschlichen
    Ursprungs zu sein. Nur von wem stammen sie? Es gibt Vermutungen, nach denen
    sie von der russischen oder amerikanischen Marine stammen, die damit
    tiefgetauchte U-Boote anfunken wollen. Wo die Sendeeinrichtung steht, ist
    ungeklärt.


    Literatur

    Längstwellenempfang mit dem PC, beam-Verlag, ISBN 3889760473 (dieses Buch
    ist nur über dem beam-Verlag zu beziehen)

    Internet
    http://www.vlf.it
    http://www.lwca.org/mb/index.htm
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen