Apple: Billg-PC und neue Ipod-Varianten mit Flash-Speicher

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von RaBerti1, 13. Januar 2005.

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  1. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Ja, man müßte sich tatsächlich etwas genauer mit der Technik beschäftigen. Die nackten Daten würden ja, wenn sie zu einem herkömmlichen PC gehören würden, allenfalls müdes Gähnen hervorrufen 256MB RAM, 1,25MHz CPU-Takt, 40GB HDD, 32MB Graka...

    Der PC-Nutzer weiß viel zu wenig über die Apple-Programme. Nachdem nix darüber in der Meldung stand, geh ich davon aus, daß allenfalls das BetrSys mitgeliefert wird. Und sonst? Was läßt sich an SW installieren? (Die Killer-Frage: "Kann man auch Linux draufspielen?" verkneif ich mir vorläufig noch...)

    Und was ist, wenn mir die 40GB nicht mehr reichen, kann man selber die alte HD rausschmeißen und zB eine 160er einbauen? Wo steckt eigentlich das Netzteil? Wird der Mac schneller, wenn man ihm mehr Speicher verpaßt hat? Womit backt man eigentlich ne eigene CD?

    Ich würde wirklich wie ein Anfänger vor dem Quader hocken (oder wie der Ochse vorm Scheunentor stehen) und rein prophylaktisch schon mal hoffnungsfroh staunen...

    Zu was ist das Werks denn nun wirklich gut?

    MfG Raberti
     
  2. Tippser

    Tippser Byte

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    Hallo RaBerti1

    Ja, Linux ist darauf auch möglich - wie bei allen Macs.
    Es gibt spezielle Versionen, z.B: YellowDogLinux.

    Die Ausstattung ist als OK zu bezeichnen, wenn auch der G4 nicht der letzte Schrei ist.
    Zu dem Preis ist die Kiste (für Mac Verhältnisse) eigentlich super günstig.
    Es sollen halt willige Switcher gelockt werden, denen ein iMac zu teuer ist (wobei: Rechnet man das Display mit, ist der auch nicht "unverschämt" teuer, wie oft (in PC Kreisen) behauptet wird.)
    Software dabei:
    1.Das Betriebssystem Mac OS X Version 10.3 (sprich Panther)
    2. Die Softwaresammlung iLife.
    Genaueres hier: -> Klick misch<-

    Wie sich das mit dem Netzteil und der Festplatte verhält, weiss ich (noch) nicht.

    CDs kannst Dir doch mit dem ComboBrenner, der mit drin ist "backen" oder Du orderst den mini mit DVD Brenner, das geht auch.

    Und ja: Gerade beim Mac machen ein paar Speicherriegel mehr einen gewaltigen Unterschied, sicherlich mehr noch als beim "gewöhnlichen" PC :)

    Hoffe, das beantwortet Dir ein paar Fragen...
    Gruss,
    Tippser.
     
  3. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Oh, ja, danke für den Link.

    Sorry, das "-RW" bei der Beschreibung des Laufwerkes hatte ich ganz übersehen, nur noch "Nur-Lese-Gerät" im Hinterkopf.

    Begriffe wie "iLife" oder "iWork" liegen für PC-Normalos in Bereichen, die in keiner Weise als erstrebenswert erscheinen: Derartige Informationen fließen in der Kategorie "aha, na und" vorbei. Und für mich, der ich grad versuche, mich von Microsoft zu lösen, ist das eine Richtung, die ich bisher jedenfalls nicht als Alternative aufgefaßt habe.

    Nun ja, irgendwo wird es demnächst eine Liste geben mit den Ausstattungsdetails.

    Woher weiß eigentlich ein PC-Nutzer, wozu "Pages" gut ist? Auch so ein Kapitel.

    MfG Raberti
     
  4. stocky2605

    stocky2605 ROM

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    Leute, geht auf www.apple.de im Bereich Software und lasst euch verzaubern. Auf einem Mac ist mehr Software vorinstalliert, als die meisten PC User in Ihrem Leben kaufen oder kopieren ;-)
     
  5. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Hi!

    Ja, hab ich gemacht, auf apple.com rumgesurft, mich durch Software-Namen durchgekämpft, alles ein böhmisches Dorf nach demselben...

    Was die Progs können, wird sich niemandem erschließen, www.apple.com/de/ bringt auch nicht die Informationstiefe, die ich mir gewünscht hätte. appleworks? Ständig zu lesen, daß das Prog eben alles kann, reicht mir irgendwie nicht: Es hat mehr den Charakter einer marktschreierischen Anpreisung... Und beim Weiterblättern dann die diversen SW-Versionen für die unterschiedlichen OS-Versionen. Wie soll ein Mac-Anfänger damit klarkommen? Besonders, wenn er zuvor als PC-Nutzer ständig auf der Jagd nach der jeweils neuesten SW- und Treiberversion war?

    Mich wundert nur immer, daß da von rasend schnellem Bildaufbau bei noch so großen und mit Mio. von Farben gesegneten Fotos die Rede ist. Wie soll das gehen? Die Fotodateien sind doch auf dem Mac auch nicht kleiner? Die Festplatten sind nicht größer und deren Übertragungsgeschwindigkeit auch nicht höher. Also muß zwangsläufig getrickst werden... Vielleicht können die Apple-Maker das ja besser... Und bitte nicht vergessen: Bei den Win-PCs wird aller möglicher Kram im Hintergrund geladen und belastet den Arbeitsspeicher trotz Däumchendrehens des Programms. Da ist dann die Erwartung "Eierlegende Wollmilchsau, auf der man reiten kann" die Ursache, und dann soll ja jede Funktion auch noch ständig verfügbar sein und nicht nur nacheinander. Ich glaub, Windows auszumisten wird auch ordentlich Geschwindigkeitszuwachs bringen.

    Was tut man eigentlich, wenn man mit dem Halbwürfel Filme aufzeichnen will (Video-Recorder-Funktion)? Geht wohl nicht, oder?

    Hmm... Weg von Windows geht auch per "hin zu Linux". Ohne neue Hardware. Einfach vom Server.

    (Bin grad vom Laptop unterwegs mit Firefox unter Linux...)

    MfG Raberti
     
  6. stocky2605

    stocky2605 ROM

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    Das Thema mit unterschiedlichsten Versionen braucht Dich als Mac Anwender nicht interessieren. Das Systemtool "Software aktualisieren" bietet automatisch immer die korrekten Versionen an. Und zwar zuverlässig!

    Videorekorder? Kein Problem: z. B. mit Formac studio TVR (benutze es selbst an meinem PowerBook).

    Die Art und Weise, wie ein Mac mit Photos, Filmen, Musik, PDFs, etc umgeht, muss man sich einfach mal live präsentieren lassen. PDF ist in das Betriebssystem integriert (jeder Drucken-Dialog ermöglicht das Speichern als PDF).

    Oder einfach auch mal die diversen Keynotes von Steve Jobs persönlich reinziehen: http://www.apple.com/quicktime/whatson/appleevents/

    Linux: lächerlich! Das komplexe UNIX-System trifft auf die chaotische Intel Architektur. Für den normalen Anwender absolut untauglich. (bin selbst in Unix Umgebungen beruflich tätig).

    Apple zeigt, wie man intuitive Oberflächen entwickelt, nutzt dafür die stabile Unix Architektur und baut die HW dazu. Herauskommt ein System wie aus einem Guß.

    Ich benutze seit 1984 Computer, davon noch NIE Windows Systeme. Die Aussage, dass es nur für Win vernünftige Software für JEDEN Anwendungszweck gibt trifft nicht zu.
     
  7. stocky2605

    stocky2605 ROM

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    war grad noch mal selbst auf www.apple.de/software

    Also, wenn da nicht im Detail alles genau erklärt wird, dann versteh ich es nicht. Jede Funktion, jedes Programm mit Bildschirmphotos, Beispielen und Erläuterungen.

    Bei iLife und iWork ist allerdings auf Grund der Neuvorstellung die Detailtreue noch nicht so hoch wie gewohnt.

    Genauer gehts nicht.
     
  8. stocky2605

    stocky2605 ROM

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    Und bitte nicht vergessen: Bei den Win-PCs wird aller möglicher Kram im Hintergrund geladen und belastet den Arbeitsspeicher trotz Däumchendrehens des Programms. Da ist dann die Erwartung "Eierlegende Wollmilchsau, auf der man reiten kann" die Ursache, und dann soll ja jede Funktion auch noch ständig verfügbar sein und nicht nur nacheinander. Ich glaub, Windows auszumisten wird auch ordentlich Geschwindigkeitszuwachs bringen.

    Bei mir laufen gerade 79 Prozesse und 227 Threads.
    Es geht also um die Effizienz, mit der das Betriebssystem hier vorgeht. Unter OS X laufen garantiert mehr Dinge im Hintergrund als unter Windows, trotzdem arbeitet es flüssiger. Da stecken fast 30 Jahre Unix Erfahrung drin ;-)
     
  9. elektronikengel

    elektronikengel Byte

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    Vielleicht kann ich helfen, da ich Macuser seit 2000 bin (und mich auch ein wenig mit der Win-Welt auskenne):
    Linux-Installation: ja. Am besten unter Virtual PC (der Vorgängerversion für 32 Bit - entspricht dem Mac mini) oder als eigene Partition. Das Mac OS X - System hat das Format HFS+.
    Festplatte beim Mac mini: zurzeit ist die grösste Konfiguration 80 GB. Es werden 2,5" Festplatten verarbeitet - wie bei Notebooks. Also keine 3,5". Alles andere kann extern über UsB 2.0 oder Firewire 400 (ist noch immer schneller) betrieben werden. 250 Gigs Platten mit externen Gehäusen kosten nicht mehr die Welt.
    Backup: z.b. von DVDs mit dem Programm "DVD-Backup". Entcodiert die Daten 1:1. Konvertieren auf Brenngrösse mittels dem Tool DVD2oneX. Das alles funzt einwandfrei und ist nicht teuer. Downloadbereich bei Versiontracker.com.
    Leistung: für die meisten Anwendungen völlig genügend. Wenn ich daran denke, daß ich mit dem iBook G3 800 vor einem Jahr noch Filme gerendert habe und das alles lief (wenn auch kein Vergleich zu meinem jetzigen iMac G5).
    Software vorinstalliert: iPhoto. Da gibt es keine Tricks, um tausende von Bildern sich anzeigen und zoomen zu lassen. Natürlich kommt es aber hier auch auf das Format an. Hunderte von tiff-Dateien, die etwa 10 MB groß sind, brauchen natürlich länger als hunderte von jpegs. Aber alles geht ohne grosse Verzögerung - auch auf dem mini.
    Keynote - vergleichbar mit Power-Point; nur besser.
    iTunes - kennt ihr ja.
    AppleWorks - ein Büroprogramm, vergleichbar mit MicrosoftWorks. Word kann mehr. Das Upgrade von Apple Works ist Pages. Das muß glaube ich seperat gekauft werden und ist neu. Die Software kenne ich noch nicht.
    iCal - ein Terminplaner mit mehreren Funktionen.
    iMovie - Schnittprogramm für Filme und digitales Videomaterial. Sehr gut und intuitiv zu bedienen.
    Garage Band - ein Programm, um Musik zu machen in mehreren Spuren. Eigentlich für den G5 - geht aber natürlich auch auf einem G4.
    1,2/1,4 GHZ bei einem G4 laufen in einigen Anwendungen besser als Wintel-Maschinen 3 GHZ. Der Grund ist, daß beim Mac OS die Applikationen mit dem Betriebssystem sehr gut abgestimmt sind.
    Treiber-Probleme werdet ihr nicht mehr haben.
    Der Mac ist intuitiv und im Grunde sehr einfach zu bedienen. Das Betriebssystem und der Code sind weitgehend offen.
    Hervorragend sind auch die Developer Tools (Project-Builder z.b.) für Programmierer.
    iDVD - ein Programm zur Erstellung von DVDs wird nur mit internen Superdrives ausgeliefert. Es gibt aber einen einfachen Hack, um iDVD auch ohne internen DVD-Brenner benutzen zu können.
    Spiele - da fragt ihr besser einen anderen. Ich selbst habe keine Neigung zu Spielen. Aber natürlich gibt es auch genug für die Mac-Plattform; sicher aber nicht soviel wie unter Win.
     
  10. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Ja, ok, daß Linux nicht für jedes Gerät auch gleich die passenden Treiber mitbringt, ist mir auch schon schmerzlich aufgefallen, zB wenn Scanner nicht funktionieren wollen, wenn "Win"-Modems nicht laufen, allerdings kam es mir bei dem Hinweis auf Linux eben darauf an, daß man diese Nicht-Windows-SW eben im Wesentlichen für lau bekommen kann, ohne sich verrenken zu müssen: vorhandene Hardware muß idR nicht erweitert werden.

    Ich vermag nicht zu beurteilen, ob die Apple- oder die Intel-Architektur chaotischer ist. Apple stellt sich mir als technische Monokultur dar (ich muß mit dieser Sicht nicht Recht behalten, ich seh es halt derzeit so), während bei Intel-Gerät eben jede Menge Basteleien bei verschiedenen Hardware-Bestandteilen möglich sind: Angefangen vom Netzteil über Mainboard, div. Prozessoren, RAM-Ausstattungen etc pp. Ich bin auch kein Gehäuse-Schrotter oder -Modder oder wie das heißt, aber wenns denn sein soll, daß die Leute unbedingt Geld dafür bezahlen wollen, hab ich nichts dagegen, daß sie dazu Gelegenheit haben. Mac-Modder? Da schwankt die Meinung offenbar-soweit ich das beurteilen kann- zwischen unnötig, unmöglich und "Sakrileg". Was ich damit sagen will: Bei den Komponenten gibts offenbar im Intel-Bereich reichlich Wettbewerb, bei Apple seh ich da bisher nur das Gesamtgerät als Wettbewerb zu Microsoft-tauglichem Gerät.

    Und weil ich eben zZt kein Geld für PC-Kram ausgeben will (Jetzt am Jahresanfang sind erstmal wieder jede Menge Versicherungen zu bezahlen, dazu kommen einige Aufwendungen für Mobilität), würde ich als Weg weg von Microsoft eben eher zu Linux greifen, als gleich andere Hardware zu kaufen.

    (Bin übrigens grad wieder mit Linux auf Notebook unterwegs)

    MfG Raberti
     
  11. Suruga

    Suruga Guest

    Ich bin auch auf dem weg weg von Windows. Meine Entscheidung ist gefallen, weil ich einen netten Nachbarn habe, der einige Macs besitzt.
    Für einen Linuxumstieg habe ich pers. keine Zeit und Lust. Das Arbeiten am Mac ist in weiten Teilen intuitiv und relativ einfach. Man darf sich von diesen kleine Schachteln nicht täuschen lassen. Die sind ziemlich Leistungsfähig. Ich möchte auch nicht mehr basteln und schrauben am PC. die Kiste soll funktionieren.
    Und nachdem ich meine alte Hardware versemmelt ahbe, bleibt sogar noch Geld über, für eine Speicheraufrüstung, W-Lan und für Appletastatur und Maus. Mein externen USBgeräte kann ich alle weiterverwenden. somit wird es nur richtig schick auf dem Schreibtisch und ich habe Platz für de Füße. ;)
     
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