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Athlon XP cooling

Dieses Thema im Forum "CPU, BIOS & Motherboards, RAM" wurde erstellt von B Magic, 18. August 2002.

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  1. B Magic

    B Magic Kbyte

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    Hallo und schönen Abend!
    Hab mich erstmal ein paar Tage mit meinem neuen Athlon XP2000 beschäftigt und möcht mal nen kleinen cooling Tip geben.
    versuchs kurz zu machen ;-)
    Hab mir vor 3 Tagen den XP2000 zugelegt und wollte erstmal meinen CPU-Kühler, den Tiger Miprocool*edit-buggy* behalten, da der kühler meinen alten 1333er recht gut gekühlt hat. Nun beim neuen Prozzi war ich schon fast dran ihn doch auszutauschen, da ich bei Vollast eine Temp von 68°C hatte *original nach interner diode*. Mit Vcool hat ich gute 30°C im IdleMode. Nun is OCen ja net grad angebracht bei den Temps dacht ich*heul*, bis ich im 3D-Center Forum zufällig gelesen hab, das der XP auch locker mit weniger Strom auskommt*freu*
    Hab ich natürlich gleich probiert und muss sagen der neue Kühler is erstmal nicht von Nöten! Ich hab bei den Test jeweils 1Std. Hot CPU Test laufen gehabt und der Prozzi läuft ohne Fehler bei:

    Raumtemperatur 24°C

    System 26°C--CPU 29°C--IdleMode--1666Mhz--1,65V
    System 26°C--CPU 57°C--Vollast--1666Mhz--1,65V

    System 27°C--CPU 30°C--IdleMode--1762Mhz--1,675V
    System 27°C--CPU 61°C--Vollast--1762Mhz--1,675V

    der Prozzi läuft also wenn mans einstellen kann bei 1,65Volt stabil und bleibt dabei etwa 10°C kühler. Selbst bei 100Mhz übertakten
    mit 0,075Volt unter Normal immer noch -8°C
    Und das mit nem Tiger Micropol, der ja nur bis 1,4Ghz zugelassen ist.
    Wenn man also im Bios die VCore einstellen kann, spart man sich unter umständen einen neuen Kühler. So das wars
    *ich weiß viel zu lang*
    aber es könnt vielen hier helfen die Temperaturprobleme haben!

    Danke fürs lesen und ne schöne Woche an alle
    Alex
    [Diese Nachricht wurde von B Magic am 18.08.2002 | 19:52 geändert.]
    [Diese Nachricht wurde von B Magic am 19.08.2002 | 08:54 geändert.]
     
  2. stella-k

    stella-k Kbyte

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    Zugegeben, das Thema ist auch nicht gerade einfach zu erklären. In Wirklichkeit fliessen die Elektronen ja auch immer gleich schnell, nur der Weg den die nehmen , der ist etwas anders. Bei geringer Spannung können die E. ruhug noch etwas hin und hertitischen, bei hoher Spannung fliessen die auf dem schnellsten Wege ab (aber immer mit derselben Geschwindigkeit). Das Verhältnis Leistung/Spannung/Strom kann man am besten mit einer Röhre erklären, in der Wasser steht. In einer Röhre hast Du eine Wassersäule von sagen wir mal einem Meter, in der anderen nur einen halben Meter. Bei 1 Meter WS ist der Druck (analog:Spannung) höher als in der mit 0.5 Meter. Um jetzt dieselbe Leistung zu bekommen(Wassermenge, die unten abfliessen kann) müsste die Röhre mit 1 Meter einen geringeren Durchmesser haben als die mit 0.5 Meter. In der R. mit 0.5m fliesst die selbe Wassermenge ab(Leistung) aber mit einer geringeren Geschwindigkeit(Strom). Bei elektrischer Leistung ist das etwas anders, hier ist die Menge der Elektronen nicht die Leistung sondern der Strom. Aber da fängt die Analogie an kompliziert zu werden.
    Zu Deiner Frage mit den MHz: ganz kurz, wenn zu, dann zu, oder anders, wenn gerade kein Takt anliegt, dann fliesst auch kein Strom. Wenn unten zu (Transistor), dann kann auch oben (Spannungsversorgung) nichts reinfliessen. Die Elektronen fliessen nur in dem Augenblick wo der Transistor aufmacht, also, wenn der T. zumacht, hast Du ja gar keinen *Stau*. Verlustleistung durch Wärme hast Du nur dann, wenn die Elektronen auch fliessen, also wenn der T. auf ist, ähnlich wie bei einer Lampe, wenn der Schalter aus ist, dann ist die Lampe auch aus und ist kalt (Restwärme wird vernachlässigt).

    Lass Dich aber davon nicht verwirren, wenn die Spannung unter ein bestimmtes Level fällt, machen die Transistoren erst gar nicht mehr auf, die Gefahr des durchbrennens durch zu geringe Spannung ist wesentlich kleiner als die Chance, die CPU durch zu hohe Spannung zu braten.
    An alle anderen: man möge mich korrigieren, wenn ich irgendwo was falsch erklärt habe, ist bei mir schon was länger her, dass ich das in der Theorie gemacht habe. Heutzutage brenne ich die Dinger lieber in der Praxis durch. ;)
     
  3. B Magic

    B Magic Kbyte

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    Hei Olli
    Is schön erklärt, aber son Brauskopf wie ich, versteht das eh nicht :-)
    Mal ne frage von nem Laien- gleicht sie das ganze nicht wieder aus, wenn ich die CPU zu mehr rechenoperationen bewege, sprich die Mhz anhebe?
    Denn ein Transistor is doch ein tenporärer elektronen parkplatz ;-), oder? Also wenn in dem Transistor Elktronen gespeichert werden und dann wieder abgegeben werden in einer bestimmten Geschwindigkeit, die in Mhz ausgedrückt ist, werden dann nicht mehr elektronen benötigt und fließen damit schneller bei anheben der Taktrate? Der entstehende Elektronenstau, den Du beschrieben hast, müsste sich doch damit wieder aufheben, oder? Was sich ja auch in der Verlustleistung wieder spiegel, die Reibung erhöht sich wieder und die Temperatur steigt. ???

    Laienhafter Gruß von Alex
    [Diese Nachricht wurde von B Magic am 19.08.2002 | 11:47 geändert.]
     
  4. stella-k

    stella-k Kbyte

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    Hm, das mag schon stimmen, aber leider nur bei reinen ohmschen Widerständen.
    Bei einer CPU handelt es sich aber nun mal nicht um ohmsche Widerstände, sondern um Transistoren, und wenn die z.B. 70 Watt verbraten, dann tun die das auch bei sinkender Spannung.
    Hier kommt dann Mr. James Watt ins Spiel, der ja folgende Formel begründet hat:
    P=UxI (Leistung=Spannung x Strom)
    Was andersrum auch heisst :
    I=P/U
    bedeutet, sinkt die Spannung, steigt der Strom.
    Die aufgenommene Leistung bleibt in jedem Fall gleich.
    Die geringere Wärmeabgabe lässt sich dann damit erklären, dass durch die geringere Spannung *laienhaft erklärt* zwar mehr Elektronen fliessen (höherer Strom) diese aber durch die geringere Spannung sozusagen *langsamer* fliessen, dadurch auch eine geringere Reibung entsteht=also weniger Wärmeabgabe.
    Das geht dann allerdings nur solange gut, bis der Strom dann eine gewisse Stärke erreicht hat, und es dann soviele Elektronen werden, dass die nicht mehr richtig *durchpassen* und sich dann einen kürzeren Weg wählen, dh. die CPU brennt durch.
    Umgekehrt gilt etwas ähnliches, durch eine höhere Spannung fliessen weniger Elektronen, diese dann aber schneller, mehr *Reibung*, die CPU wird wärmer und schmort irgendwann durch.
    Du hast also die Wahl zwischen durchbrennen und durchschmoren der CPU ;)
    (Das ganze war jetzt sehr vereinfacht erklärt, sollte aber eigentlich, in genauerer Form, in jedem Physikunterricht vorkommen, zumindest der Zusammenhang zwischen Leistung und Strom/Spannung, und dass das Ohmsche Gesetz nur für reine Ohmsche Widerstände gilt).
     
  5. B Magic

    B Magic Kbyte

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    Moin!
    Das Board isn Enmic 8TTX2+ und liest auch die interne Diode aus!
    Jetzt beim Surfen hab ich grad 26°C Sys und 29°C Prozzi :-)
    Raum 22,2°C @ 1,675V---1762Mhz
    Also 80°C, so wie Du würd ich net riskieren, und meiner bleibt nicht mal nen Jahr drin!
    Schönen start in die Woche wünsch ich allen!
    Alexander
     
  6. carlux

    carlux Megabyte

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    Hallo Andreas,
    hab einen 1600erXP und einen 1200erTB; beide leicht übertaktet.
    Ersterer läuft (Bios) mit 1,68V, der zweite mit 1,78V, ohne manuelle Spannungseinstellungen (K7VZA3 und K7S5A).
    Der Palomino dürfte daher standardmäßig mit 1,65V daher kommen; Gerüchte sind doch immer wieder interessant;).
    Warte jetzt auf den Barton (mit 166MHz FSB).
    Im Übrigen wollte ich nur darauf hinweisen, dass die Stromaufnahme nix mit der Wärmeabgabe zu tun hat.

    Gruß
    Ferdi
     
  7. Liszca

    Liszca Kbyte

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    Was für\'n board haste denn, also ich habe auch so ne temperatur, allerdings mit nem alpha pal 8045 und 1.9vcore, und nem etwas lauteren lüfter, aber keinen delta. wegen dem board frage ich deshalb, weil meine beispielsweise die xp diode ausliest, da ist der wert sowieso höher, aber bei 68 °C braucht man sich keine gedanken machen, habe meinen bei 80 °C laufen, axo, wer jetzt meint die hält dadurch nicht so lange dem werde ich jetzt schon mal sagen, mir doch egal, ein jahr wird se schon schaffen !
     
  8. B Magic

    B Magic Kbyte

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    Nabend Karl!
    Danke für den Hinweis! Hab das teil jetzt glaub ich 1 1/2 Jahre drin und immer nur den Tiger im Kopf. Der Cooler hat erst meinen 800er Duron und dann den 1333er TB sehr gut gekühlt und hat damals nur 49 DM gekostet.

    Gute Nacht
    Alex
     
  9. carlux

    carlux Megabyte

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    Hallo Andreas,
    die Verwirrung tritt hier offensichtlich wegen der bei beiden Prozis mit 70W angegebenen TDP (ThermalDesignPower) auf. Dies ist nicht etwa ein Leistungs-, sondern ein Vergleichswert der beschreibt, welche Wärmeleistung von einem Kühler/Lüfter abgeführt werden muss. Und zwar bei einem Betrieb mit der Standardspannung (hier m.W. 1,75/1,65V).
    Ein 2000erXP müsste bei Normalbetrieb demzufolge mit dem selben Kühler/Lüfter klar kommen Die verringerte Core-Spannung ergibt sich natürlich aus dem kleineren Die, der kürzere Leitungswege der Transistoren ermöglicht.
    Die Spannungsangaben von AMD dürften allerdings aus Sicherheitsgründen (etwas indifferente Wafer-Kontrolle?) so gesetzt sein.

    Gruß
    Ferdi
     
  10. B Magic

    B Magic Kbyte

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    Hallo Andreas!
    Find den Unterschied auch ein wenig komisch! Vor allem weil der 1,33 TB überwiegend auf 1,46 Ghz lief. Demnach müsst der XP+ ja viel Kühler sein. Vieleicht liegts am kleineren Die, oder an meinem Mobo, dem Enmic 8ttx2+? Wahrscheinlich liest das Enmic die Temp von der externen Diode echt schlecht aus. Hatte beim 1,33er@1,46 grad mal 23 im Idle und 48 unter Vollast.
    Egal der Trick hat erstmal 50?-70? gespart. Bis ich Hunger auf mehr hab, schätz so 1-2 Monate, reichts. Is doch auch ne feine Sache in nen paar Monaten hol ich mir dann statt nen neuen Prozzi, nen Alpha Pal 8045 und jubel das Teil dann auf 1,95-2 Ghz *freumichschon*
    Bevor nun wieder irgendwer meckert, das ganze is Hobby, die leistung wird bei mir selten ausgenutzt ;-) aber ixh hab meinen Spass dran!

    Vieleicht sollt ich ja Briefmarken sammeln? Mhh mit 7200 Zungenschlägen/min im Raidverbund ne 60°C heisse 50Ct Marke lutschen, is vieleicht garnicht so übel :-) :-) :-)
     
  11. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Moin Ferdi!
    Laut Datenblatt (http://www.amd.com/us-en/assets/content_type/white_papers_and_tech_docs/24309.pdf) ist die Standard-VCore 1.75V. Meiner läuft mit Default-Einstellung auf 1.81V, das hängt in erster Linie vom verwendeten Netzteil (bzw. Höhe der 3.3 und 5V-Spannungen) und Spannungsregler auf dem Board ab. Selbst wenn ich manuell einen anderen Wert einstelle, liegt der immer höher als erwartet. Bei einem anderen Rechner mit einem Billignetzteil (Codegen) liegt die VCore dagegen immer weit unter dem Normwert.
    Die Stromaufnahme hat schon was mit der Wärmeabgabe zu tun. Schließlich wandelt jeder Transistor auf der CPU den Strom in Wärme um. Der 1.33er TB und der 2000er XP nehmen beide ca. 40A auf und geben 70W ab.
    Sicher gibt es Bemühungen, die Wärmeabgabe immer wieder zu verringern, nur merkt man davon kaum was.
    Gruß, Andreas
     
  12. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Hallo Ferdi!
    Ich hab mit den 70W mal die "Maximum Power Dissipation" zugrunde gelegt. Die "Typical Power Dissipation" ist wohl mit TDP identisch und auch in etwa gleich (63W).
    Ich bin eigentlich davon ausgegangen, daß es sich hier um einen PalominoXP handelt. Der hat die selbe VCore wie der Thunderbird und soweit ich informiert bin mit 128mm² sogar eine geringfügig größere DIE-Fläche als der TB (120mm²), sind ja auch 0,5 Mio Transistoren mehr drauf. Also theoretisch dürften die beiden Prozies vom Wärmeabgabeverhalten identisch sein. Es gab allerdings mal Gerüchte, daß auch in den Palominos schon teilweise 130nm-Strukturen verwendet wurden - vielleicht liegts daran...
    Gruß, Andreas
     
  13. megatrend

    megatrend Guest

    Hallo,

    Der Lüfter heisst Miprocool und nicht Micropol oder Micropool... ich habe mich das erste Mal auch verlesen!:)

    Gruss,

    Karl
     
  14. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    >23 im Idle
    Wenn die Raumtemperatur bei 20° liegt und das Gehäuse gut durchlüftet ist, kommt das beim Miprocool in etwa hin, bei den derzeitigen Temperaturen klingt es aber eher seltsam.
    Mein Kühlkörper fühl sich bei Idle jedenfalls ziemlich eiskalt an.
     
  15. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Stimmt, hab ich wohl bissel gedankenlos getippt, aber letztendlich kann man ja nur die Spanung verstellen.
    Zum Netzteil: Marke uralt, 235W, ohne PFC. Aber mit 1.55V läuft der 1.4er TB trotzdem stabil! Also nix mit fetter PA, das grenzt schon fast an QRP :-).
    Gruß, Andreas
     
  16. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Hi Alex!
    Der Trick mit weniger Spannung (nicht Strom, der bleibt konstant!) klappt bei mir auch ganz gut (Athlon1.4 mit 1.55V).
    Allerdings wundert es mich schon ein wenig, daß Dein XP2000+ heißer ist als der 1.33er TB. Denn beide haben die selbe Wärmeabgabe bzw. Verlustleistung (70W).
    Ich hab mit der externen Schätzmethode so um die 42°, bei Originalspannung 5° mehr und mein Netzteil kocht :-).
    Gruß, Andreas
    [Diese Nachricht wurde von magiceye04 am 18.08.2002 | 21:03 geändert.]
     
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