Auslieferungszustand auch nach Partitionsänderung wieder herstellbar?

Dieses Thema im Forum "Windows XP / Server 2003/2008 / Vista" wurde erstellt von marola, 24. März 2006.

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  1. marola

    marola Byte

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    Mein neuer MD8800 (22.3.2006) ging schon am 2. Tag nicht mehr. Nach jedem Mausklick dauerte es 30-60 s bis zu einer Reaktion des PC. Ähnlich war es bei der Tastatur.
    Die Wiederherstellung des Auslieferungszustands (im folgenden WdA genannt) funktionierte aber nach den Anweisungen im Handbuch problemlos. Damit kommt auch ein aufmerksamer Anfänger zurecht.

    Meine Frage:
    Die Partitionen Boot(C) und Backup(D) haben viel freien Speicher, den ich in Zukunft teilweise zum Anlegen von 2 zusätzlichen Partitionen verwenden möchte. Eine für Anwendungsprogramme und eine für Daten.

    Wird danach die WdA noch funktionieren, oder geht das nur unter Beibehaltung der Original-Partitionierung?

    Ich möchte auf die Möglichkeit der WdA auf keinen Fall verzichten. Sie ist nach meiner eigenen (kurzen) Erfahrung und dem was ich in Foren gelesen habe das Mittel erster Wahl für wenig versierte User.
    Mein erster Wiederbelebungs-Versuch, nämlich ein Image (Acronis 9.0) zurückzuspielen, schlug fehl. Es kam die Meldung "Keine Partition mit Image gefunden".

    Es ist mir klar, daß ich für eine erfolgreiche WdA die Recovery(E) möglichst gar nicht anfassen sollte (gibt es da einen Schreibschutz?) und auch bei (D) nichts am Inhalt verändere oder lösche.
    Aber darf man in eine verkleinerte Partition (D) zusätzlich anderes Zeug reinpacken, z.B. einen neuen Ordner zur Aufnahme von Images? Oder findet dann Acronis im Ernstfall das Image nicht wieder (s. oben)?

    Ich dachte, daß bei (C) ca 20 GB freier Speicher (zusätzlich zu den von XP schon belegten 11 GB) ausreichen müßten, da ich dort nur solche Programme installieren möchte, die partout auf (C) bestehen.

    Und auf der riesigen Partition (D) sind nur ca. 3 GB Treiber etc. drauf. Braucht (D) für XP-Zwecke mehr als 10 GB?

    Danke für jeden Rat.
     
  2. medienfux

    medienfux Megabyte

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    ich sehe da nicht durch!
     
  3. blauerklaus2

    blauerklaus2 Kbyte

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    Grundsätzlich geht es wenn man weis wie man es macht
    und ein richtiges Backup (z.B.Ghost) auf HD oder DVD abgespeichert hat.
    Dann geht auch die Rücksicherung auf eine blanke HD.
    Wichtig ist das für das Zurück genug HD - Platz ist.
    Was nach dem verschieben nicht geht ist von NTFS auf FAT
    das sollte wenn man es will vorher machen.
    Wenn eich Ghostfile z.B. erstellt wurde braucht man die Recover-CD nicht mehr es geht so,nur gewusst wie :-)

    end of file

    bk2
     
  4. deoroller

    deoroller Wandelndes Forum

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    Erstmal sollte man als erstes nach der WdA das Windows-Update besuchen. Das gillt auch bei der Erstinbetriebnahme.
    Wenn das versäumt wird, kann man sich schnell Schädlinge beim Surfen einfangen, da noch Sicherheitslücken offen sind, je nach Aktualität der Software.
    Ich persönlich halte nicht viel von der WdA, da da auch Programme und Tools enthalten sein können, die mir nicht zusagen. (z.B. aus gelben Schachteln :D ) Außerdem wären mir die Sicherheitseinstellungen zu lax.

    Einmal richtig installiert, mit allen Patches und Programmen, die man braucht, würde ich ein Image von c: und Sicherung der persönlichen Daten der WdA vorziehen, da die Wiederherstellung wesentlich schneller und effizenter ist, besonders, wenn man ein aktuelles Image wiederherstellt und dann fast keine Software mehr nachinstallieren und konfigurieren muss.

    Warte mal ein Jahr ab. Dann wirst du richtig Arbeit haben, das System mit der WdA wiederherzustellen.

    Die WdA würde ich nur nutzen, wenn der PC zum Service muss.

    Ansonsten kann man sich aus den Windows XP Dateien auch eine Vollversion basteln. Eine bootfähige XP-CD sollte man haben, da man ansonsten keine Wiederherstellungs- und Reparaturkonsole nutzen kann.

    Was jetzt genau gelöscht wird, wenn man WdA benutz, kann ich nicht sagen. Wenn sie wie ein Image arbeitet, wird zumindest c: gelöscht und hat dann möglicherweise die gleiche Größe des Auslieferungszustands. Wenn c: die einzige Partition war, wäre dann d: auch weg und alle Daten, die auf der Platte gewesen waren.

    Allein deshalb, ist eine externe Datensicherung unerlässlich.
     
  5. marola

    marola Byte

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    Danke.
    Ich sehe das mit den Vorzügen eines Image gegenüber WdA grundsätzlich auch so. Nur war die WdA eben kurz nach Kauf des PC der einfachste Rettungsanker, mit dem sich auch ein wenig erfahrener User retten kann, wenn es mit dem Image schief geht. Eine Art Notbremse. Ein erfahrener User hat natürlich andere und bessere Möglichkeiten.

    Beim auch von mir angestrebten Arbeiten mit Image (Acronis 9.0) sind mir 4 Dinge nicht klar.

    1) Wird das Image beim Zurückschreiben von Acronis wieder gefunden? Eine externe Sicherungs-Platte ist über USB angeschlossen. Kann die beim "Image erzeugen" von Acronis angefertigte Boot-CD eine USB-Platte erkennen (DOS?)?

    2) Kann ich das Image beim Erzeugen in einen beliebigen Ordner mit beliebigem Namen schreiben lassen, den sich Acronis dann merkt? Mein erstes Image wurde beim Rückschreib-Versuch nicht wieder gefunden und ich weiß noch nicht, was ich falsch gemacht habe.

    3) Genügt ein Image nur von (C)? Ist da alles drin, was XP braucht (Treiber etc.)? Bei meinem PC gibt es nämlich noch eine Backup-Partition (D), in der sich auch ein Ordner "Treiber" befindet. Ich weiß nicht, ob das nur eine Reserve ist und alle Treiber im XP in (C) sind. Oder ob XP beim normalen Arbeiten auch die Partition (D) braucht.

    4) Ich würde gerne das ganze Image-Verfahren einmal testen ohne dabei möglicherweise meine gesunde (C)-Partition zu zerschießen. Gibt es da eine Möglichkeit? Eine Art Crash-Test mit Dummy.
     
  6. deoroller

    deoroller Wandelndes Forum

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    Wenn man von der Notfall CD bootet, um c: (Systempartition) wiederherzustellen, muss man den Pfad zum Image wissen, da Acronis nachträglich auf der CD nichts schreiben kann.
    (Klar, ist ja eine CD :idee: )

    Wenn man aus dem Windows heraus sichert oder zurückschreibt, merkt sich Acronis den letzen Aufenthaltsort eines Images, aber nur den letzen. Kommt eine neuer hinzu, wird der vorherige Ort überschrieben. So ist es jedenfalls bei TrueImage 7.

    Ich lege die Images auf einer Datenpartition und zusätzlich dazu auf DVD-RAM ab. Wichtig ist eine genaue Beschreibung des Images, damit Verwechslungen ausgeschlossen sind.
    Verschlüsselung soll man nur machen, wenn es notwendig ist.
    Eine Wiederherstellung bei vergessenem Passwort ist mir nciht bekannt.
    Allerhöchstens könnte man es dann mittels Brute Force versuchen. (Ausprobieren mit unzähligen Passwörtern, bis es passt. Kann Jahre dauern, je nahdem wie sicher das Passwort ist. Bei Hundenamen geht es schneller. :D )
     
  7. marola

    marola Byte

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    Danke deoroller.
    Der erste Satz ist mir aber nicht ganz klar.
    Ich sichere aus einem gesunden XP heraus, und während dieses Prozesses legt Acronis eine Boot-CD an. Dabei wird der Pfad zum Image in die CD hineingeschrieben (so habe ich das verstanden).

    Das Zurückschreiben erfolgt von dieser Boot-CD, da ja das XP im Ernstfall kaputt ist. Wenn der Pfad also in der CD steht, sollte das Image auch gefunden werden. Das war bei mir aber nicht der Fall, obwohl ich den Pfad nachträglich nicht mehr wissentlich verändert habe. Und es wurde von der CD auch nicht gefragt, wie der Pfad heißt.

    Da das Ganze aber bei anderen Usern funktioniert, muß ich wohl irgendetwas falsch gemacht haben. Nur was? Es kam beim "Image sichern" keine Fehlermeldung und ich habe auch die bei Acronis vorgesehene Überprüfung des Vorgangs gemacht.

    Vielleicht riskiere ich den Test, denn falls kein Image gefunden wird, sollte (hoffentlich) auch nichts in (C) überschrieben werden und das XP heil bleiben. Ich hoffe auch, daß man den Prozeß vor dem Überschreiben von (C) noch abbrechen kann, wenn klar ist, daß das Image gefunden worden ist.

    Und wenn das XP beim Test wider Erwarten doch zerstört wird, hoffe ich mich wie gehabt wieder über die WdA aus dem Sumpf ziehen zu können.
    Danke für die Hilfe.
     
  8. deoroller

    deoroller Wandelndes Forum

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    Ja, ein Selbsttest bringt am meisten.
    Ich kann da kaum helfen, da ich TI 7.0 habe und 9.0 ein gutes Stück weiterentwickelt worden ist.

    Die CD durchsucht beim Booten alle Laufwerke. Möglich dass sie dabei die Images findet und markiert.

    Es ist aber auch nicht verkehrt, wenn man sich den Speicherort selbst merkt. :)
     
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