Bild und Ton nach dem Schneiden zeitversetzt

Dieses Thema im Forum "Videobearbeitung, Bildbearbeitung" wurde erstellt von guttif, 27. Oktober 2004.

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  1. guttif

    guttif ROM

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    Ich habe mit PowerCinema Fernsehfilme aufgenommen, die ich zwecks Archivierung auf DVD brennen will. Nach der Bearbeitung der MPEG-Dateien mit PowerDirector funktioniert die Vorschau in PowerDirector noch tadellos. Kontrolliere ich das Ergebnis dann aber mit PowerDVD paßt der Ton auf einmal nicht mehr zum Bild. Ich habe dann eine Verschiebung von mehreren Sekunden, was den erstellten Film dann nutzlos macht.
    Das gleiche Phänomen habe ich auch, wenn ich die MPEG-Dateien mit TMPGEnc bearbeitet habe. Weiß keinen Lösungsansatz.
    Kann mir jemand helfen?

    guttif
     
  2. Sele

    Sele Freund des Forums

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    Demuxe die aufgezeichnete MPEG mit PVAStrumento (korrigiert Synchronitätsprobleme automatisch), das anschließende Schneiden nimmst Du mit dem Cuttermaran vor. Beide genannten Tools sind Freeware.
    Das abschließende Authoren ist mit TMPGEnc DVD Author oder DVDlab ein Kinderspiel.
     
  3. guttif

    guttif ROM

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    Danke für den Tipp. Funktioniert jetzt reibungslos. Liegen die Synchronitätsprobleme also in der schlechten Aufnahmequalität von PowerCinema begründet? Beim Demuxen war mir aufgefallen, dass die Audioframes der MPEG-Datei zum Teil lückenhaft waren. Gibt es da noch andere Aufzeichnungsprogramme die vielleicht eine bessere Qualität liefern ohne gleich die Aufnahmequalität auf die höchste Stufe zu stellen und dann 7-8 GB für einen 2-Stundenfilm zu bekommen?
    Denn MPEGs mit drei Programmen zu bearbeiten ist dann doch ziemlich zeitintensiv.

    Grüße

    guttif
     
  4. Sele

    Sele Freund des Forums

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    Woran diese Asynchronität nun genau liegt, habe ich noch nicht bestimmen können, weil das Problem sehr weit verbreitet ist, und garantiert nicht jedesmal PowerCinema im Spiel ist. Auszuschließen ist es in Deinem Fall aber nicht.

    Sehr gute Erfahrungen habe ich mit WinDVR gemacht, dass sehr differenzierte Einstellungen für die Aufnahme zulässt.

    Tipp: So es die finanzielle Lage zulässt, lege Dir eine TV-Karte mit integriertem Hardware-Encoder zu (Hauppauge PVR 250 oder 350, auch als USB verfügbar), damit gehören derartige Probleme der Vergangenheit an.
     
  5. guttif

    guttif ROM

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    Mit anderen Worten: definitiv vermeiden kann man Synchronitätsprobleme nur mit einem Hardware-Encoder? Hat eine USB-Variante irgendwelche gravierenden Nachteile? Würde mir nämlich das Einbauen gerne sparen, da ich so etwas noch nie gemacht habe.

    Grüße

    guttif
     
  6. Sele

    Sele Freund des Forums

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    Dass man es definitiv vermeiden kann, kann ich natürlich nicht garantieren, aber seit ich eine solche TV-Karte benutze, ist mir noch nie ein Synchronitätsproblem untergekommen. Auch werden solche Probleme nie im Zusammenhang mit diesen Karten beschrieben.

    Der Einbau einer solchen Karte (PCI-Variante) ist ein Kinderspiel, aber man kann aber selbst das vermeiden, wenn man zur WinPVR USB (benutze ich) greift: Stromversorgung und Antennenkabel anschließen, per USB-Kabel mit dem PC verbinden; Treiber und Software von der CD installieren - fertig.
     
  7. Mibi

    Mibi Halbes Megabyte

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    Hallo,

    ich arbeite auch mit der WinTV PVR 250 und hatte bislang gute bis sehr gute Ergebnisse wenn ich z.B. VHS auf DVD umgewandelt habe. Jetzt habe ich ebenfalls wie guttif ein Synchronproblem, allerdings nicht von mehreren Sekunden, eher so um die 1 Sekunde, was aber auch nervt.Ich habe mit mit der WinPVR 250 ein Film aufgenommen und anschließend die lästige Werbung rausgeschnitten, mit Filmbrennerei2. Die Synchronprobleme treten allerdings erst ab etwa Mitte des Films auf. Warum? Die unverarbeiteten mpg2 Dateien sind tadelos.
     
  8. goemichel

    goemichel Halbes Gigabyte

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    Da liegt das Problem. Viele der sog. One-Click-Programme beherrschen es nicht, Video-und Audio-Stream synchron zu behandeln.
    Bei MagixVideoDeluxe z.B. (benutzt meine Mutter) habe ich herausgefunden, dass sich das Problem sehr gut vermeiden lässt, wenn man den Clip in der TimeLine-Ansicht bei höchstmöglicher Auflösung/Darstellung - so dass zwischen jedem Frame(Bild) ein Abstand erkennbar wird - bearbeitet. Sehr unübersichtlich, aber es geht.
     
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