Booten ohne Diskettenlaufwerk für Image!

Dieses Thema im Forum "Windows XP / Server 2003/2008 / Vista" wurde erstellt von cad-man, 21. April 2003.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. cad-man

    cad-man Byte

    Registriert seit:
    26. Dezember 2000
    Beiträge:
    25
    Hallo !
    Ich habe bei meinem Notbook kein Diskettenlaufwerk dabei.
    Und ein externes über USB will ich mir auch nicht zulegen da ich
    zum etwaigen schnellen Datenübertragen einen Cardreader + CF-Card habe.
    Jetzt will ich aber unter XP Prof. eine Sicherung machen und studiere wie und mit welchen Programm ich dieses Image wohl machen kann. Ghost 2003
    oder Drive Image ? Und wie booten? Und wie erstellt man für NTFS eine Boot-CD?? Geht es überhaupt?
    Hat jemand eine Lösung?

    Grüsse

    CAD-Man
     
  2. WoKraft

    WoKraft Kbyte

    Registriert seit:
    15. September 2000
    Beiträge:
    363
    Hallo cad-man
    Hatte auch Probleme, eine bootfähige CD zu erstellen. Habe auch ein Notebook und Ghost 2003. Ich habe meine Festplatte in 2 Partitionen geteilt, sodass Ghost ein Image auf die zweite Partition schreiben kann, die Wiederherstellung unter WIN XP ist dann kein Problem. Was jedoch tun wenn WIN nicht mehr läuft?
    Ich habe lange gebastelt und mir auch die Anleitungen hier angeschaut. Bin daraus jedoch nicht schlau geworden.
    Durch Zufall bin Ich darauf gestossen:
    Mache ein Image mit Ghost auf CDs. Ich verwende CD-RW.
    Die erste CD einlegen und neu booten. Jetzt startet Ghost und Ich habe Zugriff auf das Image auf meiner Zweiten Partition, und natürlich auch auf das Image auf meinen CDs. So kann Ich jederzeit das Image von der zweiten Partition zurückspielen.

    MfG
    Wolfgang
     
  3. Hawkeye_M.A.S.H

    Hawkeye_M.A.S.H Kbyte

    Registriert seit:
    22. August 2002
    Beiträge:
    232
    Hallo,

    Wer sagt denn, dass man nur knapp 1,4 MB zur Verfügung hätte?
    Wenn man aus alten DOS-Zeiten noch ein bisserl was behalten hat, dann kann man wunderbar in der Autoexec.Bat und Config.Sys herumbasteln und den Speicherplatz der CD auch so mitbenutzen.

    Ich habe mir aus ner Win98-Startdiskette was kleines zusammengebastelt mit dem nötigsten und dann die Netzwerkkartentreiber (3Com-Karten) stumpf auf die CD gebrannt.

    Man braucht jetzt nur noch CD einlegen, Booten und kann dann per Menü auswählen, was man will und wenige Sekunden darauf erscheint dann die Drive Image Programmoberfläche und fertig :)

    @ Florian: Nutze Drive Image auch für XP-Images.
    Kriege die jedoch locker auf zwei 700er Rohlinge.
    Man muss nur vorher das System ein wenig ausmisten.
    Swap-Dateien vor Imageerstellung entfernen etc.
    Sequoiaview ist da ein hilfreiches Tool, um vor Imageerstellung das Quellsystem ein wenig zu minimieren bzw. um die umfangreichsten Dateien herauszufinden http://www.win.tue.nl/sequoiaview/
     
  4. barbarossi

    barbarossi Megabyte

    Registriert seit:
    22. November 2001
    Beiträge:
    1.137
    Hallo !

    Schon klar :-) .

    Also ich hatte mit den Bootdisketten keine größeren Probleme (hab ein K7S5A mit Onboard-LAN) , der Netzwerkzugriff klappt . Allerdings ist die Performance mehr als mies aber das liegt wohl nicht an der Diskette , bei mir im Betrieb (komplett alles identische Intel 100Mbit-Karten) geht es wie die Hölle . Muss also an meinem SIS-Realtek-Mix liegen .....

    Ist aber saupraktisch , direkt auf meinen Server zu sichern - die Images werden immer größer und DVD-Brenner sind mir noch zu teuer , knapp 700-800Mb sind heutzutage zuwenig für ein komplettes Windows2000 !

    Die Routinen für das erstellen der netzwerkfähigen Bootdisketten ist allerdings nicht von Powerquest sondern von MS selber , nur etwas von Powerquest modifiziert .

    MfG Florian
     
  5. barbarossi

    barbarossi Megabyte

    Registriert seit:
    22. November 2001
    Beiträge:
    1.137
    Hallo !

    Sorry das es länger gedauert hat , war 1 1/2 Tage von meinem geliebten PC getrennt (Besuch bei den Eltern) . Aber es gibt ja noch genügend andere , die hier ordentlich Know-How haben :-) .

    Ich persönlich benutze Nero , das hat einen eigenen Menüpunkt dafür und kann auch Boot-CD}s mit bis zu 640Mb herstellen , das reicht dann dicke für die Zusatzprogramme .

    MfG Florian
     
  6. franzkat

    franzkat CD-R 80

    Registriert seit:
    16. Juni 2002
    Beiträge:
    9.246
    Wenn Du zunächst nur DOS-Recovery-Tools in die bootfähige CD einbinden möchtest, findest Du auf dieser Seite eine hervorragende Anleitung :

    http://techupdate.zdnet.de/story/0,,t419-s2111198,00.html

    Wenn Du etwas Anspruchvolleres basteln möchtest, kannst Du eine sog. Multi-Boot-CD erstellen mit dem Diskemu-Treiber von Bart Lagerwij (findest du unter der URL, die DAN schon gepostet hat) :

    http://www.nu2.nu/bootcd/

    Eine solche Multiboot-CD ermöglich Dir von <B>einer</B> CD aus in verschiedendste Umgebungen zu booten, je nachdem, was man im Boot-Menü auswählt. Möglich ist z.B. Booten in eine Slipstream-Version von XP, Win98-CD,NT-basierte bootfähige Tools wie z.B. BlueCon, andere DOS-Varianten, wie Caldera-DOS (z.B. häufig bei Festplatten-Tools zu finden), Linux-Bootdisketten).
    Der Vorteil liegt dabei darin, dass Du alles auf dieser einen CD hast und per selbstdefiniertem Menü aufrufen kannst und nicht mit X-Disketten hantieren mußt.

    franzkat
    [Diese Nachricht wurde von franzkat am 23.04.2003 | 10:44 geändert.]
     
  7. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

    Registriert seit:
    24. November 2000
    Beiträge:
    5.094
    Wenn Ihr schon Floppy-Startlaufwerke auf der selbstgebackenen CD-Rom emuliert, was hindert Euch eigentlich, gleich eine 2,88MB-Floppy zu emulieren? Nur eine popelige Win-Start-Floppy zu backen, bei der die Startdateien schon gut ein Drittel der Kapazität schlucken, reicht doch sowieso für die üblichen Service-Proggies nicht aus.

    MfG Raberti
     
  8. Hawkeye_M.A.S.H

    Hawkeye_M.A.S.H Kbyte

    Registriert seit:
    22. August 2002
    Beiträge:
    232
    Hi,

    wollte auch nix unterstellen - nur anmerken *g*
    Aber stimmt schon: Der Sprung auf die 2002er Version hat schon einiges an Benutzerfreundlichkeit mit sich gebracht.
    Vor allem fasziniert mich immer wieder auf\'s neue die enorm verbesserte Komprimierrate, die häufig um mehr als 60% komprimiert :)

    Bloß mit dem Bootdiskmaker kann ich mich noch immer nicht wirklich anfreunden - um Netzwerkfähige Bootdisketten zu erstellen greife ich doch lieber auf einen Editor zurück und bastel mir das selber in meine Startdiskette *g*
     
  9. Crapper

    Crapper Byte

    Registriert seit:
    26. September 2002
    Beiträge:
    25
    schau mal hier:
    http://www.nu2.nu/bootcd/ oder hier http://winxp.bink.nu/bootcd/default.htm

    da stehen detailierte anleitungen wie man sich mit Hilfe von Norton Ghost oder DriveImage 2k2 ein bootbares Image auf CD brennt. Fuer ein Image von W9x einfach mal im Net suchen oder einen Bekannten fragen.

    Have fun (and use DriveImage 2K2, ist einfacher zu bedienen)
     
  10. cad-man

    cad-man Byte

    Registriert seit:
    26. Dezember 2000
    Beiträge:
    25
    Danke für die Hilfe!

    Gibt es da irgendwo so eine Anleitung wie man eine solche
    Boot-CD erstellt und welche Daten da so oben sein sollen?
    Habe WINONCD 5.0

    Grüsse

    CAD_Man
     
  11. barbarossi

    barbarossi Megabyte

    Registriert seit:
    22. November 2001
    Beiträge:
    1.137
    Hallo !

    Mit "einklinken" wollte ich nur sagen , das das Programm selber für eine Dos-Oberfläche sorgt , mehr nicht :-) , ist glaube ich gerade für Einsteiger bedeutend besser geworden . Unter Win9x hat das ja schon mit früheren Versionen funktioniert .

    Ich persönlich habe eine "Rescue"-CD auf der ich (bootfähig) alles gebrannt habe , was man zur Daten-Rettung und Reperatur brauchen kann . Da ist dann auch DriveImage drauf .

    MfG Florian
     
  12. Hawkeye_M.A.S.H

    Hawkeye_M.A.S.H Kbyte

    Registriert seit:
    22. August 2002
    Beiträge:
    232
    Hallo,

    ich nutze ebenfalls seit längerem Drive Image und kann es nur empfehlen.

    Wenn ich mich jedoch nicht irre, nutzt Drive Image 2002 ebenfalls das bekannte Caldera DOS, wenn die Systempartition selbst geimaged werden soll (mittlerweile jedoch automatisiert und bedeutend benutzerfreundlicher).
    Wird eine andere Partition geimaged, läuft es unter dem jeweiligen Betriebssystem.

    Es kann übrigens recht nützlich sein, die Imagedateien (gerade, wenn kein Floppy da ist) bootfähig auf CD zu brennen.
    Dazu muss man unter Drive Image nur bei der Imageerstellung die Dateigröße angeben (in wie große Dateien das Image aufgeteilt wird) und dann später mit z.B. Nero bootfähig auf CD brennen.
    Als Bootquelle kann ich eine Windows98 Bootdiskette empfehlen.
     
  13. barbarossi

    barbarossi Megabyte

    Registriert seit:
    22. November 2001
    Beiträge:
    1.137
    Hallo !

    Benutze selber seit langem Drive Image . Die Versionen vor der neuen 2002er brauchen ein eigenes Dos . Die 2002er klinkt sich direkt ins XP ein und läuft ohne weiteres Zutun .

    Zum booten reicht eine normale Bootfähige CD-Rom , eine Win98 ist da am praktischsten . Für Programme wie Ghost oder DriveImage ist es übrigends NICHT wichtig , das im Dos auf NTFS zugegeriffen werden kann . Wenn man z.B. DriveImage startet sieht DriveImage die NTFS- (oder auch Linux-) Partitionen selber.
    Alle Programme dieser Art haben ihre eigenen Treiber , das würde sonst zu große Komplikationen geben , da diese Programme ja recht hardwarenah arbeiten .

    MfG Florian
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen