1. Bitte immer die Rechnerkonfiguration komplett posten!
    Vollständige Angaben zur Konfiguration erleichtern die Hilfestellung und machen eine zügige Problemlösung wahrscheinlicher. Wie es geht steht hier: Klick.
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Brummschleife verhindern!!

Dieses Thema im Forum "Hardware allgemein" wurde erstellt von ddc605, 18. März 2002.

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  1. ddc605

    ddc605 Viertel Gigabyte

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    Viele User schlage sich sicherlich mit dem Problem herum, dass bei Verbindung der Soundkarte mit einer HiFi Anlage ein Brummschleife entsteht, wenn die Anlage
    mit der Antenne (terrestrisch und Kabelanschluß) verbunden ist.
    Dafür gibt es ja im Fachhandel sogenannte "Mantelstromfilter" zu kaufen, aber es geht auch billiger...
    Wer ein wenig Löterfahrung hat, kann einfach zwischen Innenleiter und Außenleiter (Abschirmung)
    des Antennenkabels jeweils einen 1 nF Folienkondensator einlöten. Bei mir ist jetzt kein störendes Brummen mehr zu hören.
     
  2. Merlin25

    Merlin25 Byte

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    29
    In diesem Fall brauchst dir da wohl kaum Sorgen machen! Stereoanlagen sind doch meist der Schutzklasse II untergeordnet, somit ohne Schutzleiter.
    Gruß TP
     
  3. tpf

    tpf Halbes Megabyte

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    Hallo BorWa,

    such Dir lieber eine fachmännische Lösung. Wenn dabei irgendwas
    schiefläuft, wirst Du dich nur darüber ärgern.

    In der Tat spielt man nicht mit Strom, ich dachte das sei bei
    den meisten schon im Kindesalter durchgesickert. Wenn nicht,
    möcte ich noch mal daran erinnern.

    Basteleien an der Erdung sind nicht nur gefährlich, ein Abklemmen
    ist ganz nebenbei auch noch GESETZLICH verboten. Das hat
    durchaus seinen Grund!

    Ich sag Dir das ja auch nur, was Du machst kann ich Dir ja
    schließlich nicht vorschreiben. Will ich auch gar nicht! :)

    Machs gut, und sei vorsichtig damit.

    Vielleicht liest man sich ja mal wieder in einem anderen Topic
    hier im Forum... :-)
     
  4. Thele

    Thele Kbyte

    Registriert seit:
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    442
    ...KOLOPHONIUM...so heißt das Zauberwort der letzten 30 Jahre...nebenbei hat aber diese Lösung in Abhängigkeit mit der Impedanz des "Nutzsignals" auch Nachteile...neben Störsignalen werden auch Nutzsignale des Spektrums beim "HF-Kurzschluß" mit gelöscht...der "Super-Hyper-HiFi-Freak" würde das Rauschen der Niagarafälle im 5D-Raum vermissen...mfg thomas
     
  5. ede

    ede Kbyte

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    sorry,
    bin kein kurschluß-mechaniker.
    reiche die frage also an die illustre gesellschaft weiter.

    cu ede
     
  6. kazhar

    kazhar Viertel Gigabyte

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    ;) Man sollte Bo dazu überreden sich mittels Webcam online zu stellen, bevor er *puff* macht, immerhin ist das ja lehrreich (spiel nie mit Strom!!) ;)

    Ach übrigens, weißt Du wieviel Ampere die durchschnittliche Soundkarte auf der Signalerde verträgt? 10 mA oder gar 50? ;P
     
  7. ede

    ede Kbyte

    Registriert seit:
    18. April 2000
    Beiträge:
    296
    ich meine solange er die verbindung, die die brummschleife bewirkt, also soundkarte -> hifi-anlage eingesteckt hat ist das gerät, dem er die erdung abklemmt über das andere gerät gesichert. nur wenn er aussteckt ;-)
    *puff* was ist rot und steht bei der hifi-anlage?
    es ist bo, er glüht noch :-D

    ach sorry schlechter scherz

    cu ede
     
  8. BorWa

    BorWa Kbyte

    Registriert seit:
    9. Oktober 2000
    Beiträge:
    248
    Wow, danke für die Antwort! Ich probier}s mal mit dem Massekontakt. Ich hab nicht soo viel Geld ;)
    Gruß, Bo

    ---
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    [Diese Nachricht wurde von BorWa am 19.03.2002 | 13:00 geändert.]
     
  9. frederic

    frederic Halbes Megabyte

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    Kazhar hat recht, genauso ist es. Allerdings auch mit der Gefahr durch die nicht mehr bestehende Erdung (die dir auch etwa Brummeinstreuungen am Plattenspieler- (nicht CD) oder Mikrofoneingang einbringen könnte).

    Die technisch einwandfreie Lösung wär ein Übertrager (weil der die Schleife unterbricht), der aber gut geschirmt sein muß (sonst hast du massive Netzbrummprobleme). Trennung durch Kondensatoren kann sehr lästige Störgeräusche bringen. Du könntest auch die Erdung über die Netzsteckdosen wiederherstellen und die Abschirmung in der Tonfrequenzleitung unterbrechen; damit entfällt ebenfalls die Schleife (bringt aber wahrscheinlich andere Störungen). Vielleicht hilfts auch, wenn du beide Geräte über eine Steckdosenleiste mit Verlängerungen zusammenschaltest.

    Bezüglich Übertrager als Störfilter sieh dich mal bei www.conrad.de um, da findest du sicher was passendes.

    Gruß
    frederic
     
  10. kazhar

    kazhar Viertel Gigabyte

    Registriert seit:
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    Hallo Bo,

    Die "langfristige" Lösung wäre tatsächlich eine Art Filter. Dieser Filter ist dann genau auf die 50 Hz-Netz-Brumm-Frequenz eingestellt und idealerweise als Trenn-Trafo ausgeführt. Das Ding kostet aber meines Wissens ein Heidengeld und stört trotzdem den Hörgenuß, weil es die Bässe wegfängt.
    Da ist es immernoch einfacher die Ursache (Nämlich die Masse-Schleife) zu eliminieren.

    Viel Erfolg, KazHar
     
  11. frederic

    frederic Halbes Megabyte

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    Klar verändert er den Klang, durch seinen kapazitiven Widerstand in Verbindung mit dem Innenwiderstand der Tonfrequenzquelle, somit also durch Herstellung eines Spannungsteilers in Form eines Tiefpasses. Das ist auch der Grund der entstörenden Wirkung.

    Das wesentliche am Mantelstromfilter ist die für den fraglichen Frequenzbereich bewirkte Entkopplung durch galvanische Trennung. Die kann tatsächlich auch durch Kondensatoren bewirkt werden. Aber durch Kondensatoren in Serie zur Leitung, nicht parallel dazu!

    Gruß
    frederic
     
  12. BorWa

    BorWa Kbyte

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    248
    Was? So einfach wäre das? Mhm, das muß ich mal testen. Ich weiß, daß das nicht "Fachmännisch" ist, aber die Stereoanlage wir zu 90% mit Fernbedienung bedient also werd ich wohl nicht in der Sekunde dran fassen wenn was passiert ;)) Danke für den Tipp!

    Wie wäre denn die "langfristige" Lösung? Kann man da nicht sowas wie einen entstörfilter zwischen stecken?
    Gruß, Bo

    ---
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  13. kazhar

    kazhar Viertel Gigabyte

    Registriert seit:
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    4.420
    Ich nehme an, daß in dem Raum, in dem Du jetzt bist eine neue Elektroinstallation ist.
    Die Brumm-Schleife geht wahrscheinlich über den Schutzleiter vom Rechner, die Abschirmung vom Klinke-Kabel, den Schutzleiter der Stereoanlage und über die Haus-Erdung wieder zum Rechner.
    Du kannst Dir (kurzfristig) damit helfen, daß Du den Schutzleiter am Stecker der Stereoanlage mit Isolierband abklebst.
    Allerdings solltest Du Dir natürlich im klaren sein, daß damit die Anlage nicht mehr ordnungsgemäß geerdet ist. -> Risiko
     
  14. c62718hris

    c62718hris Megabyte

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    Ich weiß das klappt aber andere Steckdose probieren meist auch. Dem Stom ist es egal wie lang der Weg ist.
     
  15. H.J.

    H.J. Byte

    Registriert seit:
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    Ich kenn einen viel besseren Tip für euch...
    klebt einfach alle Erdungskontakte der Stecker vom Rechner (dazu gehören auch Geräte die mit dem Rechner verbunden sind, wie Drucker, Scanner) mit Klebefilm ab.
    Ergebniss= kein Brummen mehr...
    Rechner ist wohl nicht geerdet, aber wem störts?

    PS: ich hafte nicht für Stromunfälle ;-)
     
  16. BorWa

    BorWa Kbyte

    Registriert seit:
    9. Oktober 2000
    Beiträge:
    248
    Häää, was??? Moment, ich hoffe mir kann da mal einer helfen:
    Ich habe auch meine Soundkarte mit einem ca 10 Meter langen Klinke-Kabel (ja ich weiß... ist lang aber der Raum ist Recht groß) an meine Stereoanlage angeschlossen (Klinke geht über in 2 Cinch Stecker). Soweit so gut. Die Stereoanlage ist aber nicht an der Antenne angeschlossen, weil ich nie Radio höre. Ich hab aber trotzdem eine Brummschleife. Das Komisch ist, daß ich das Problem in einem anderen Raum, vor dem Umzug, nicht hatte. Kann es auch irgendwie am Stromkreis oder ähnliches liegen? Wenn ja, kann man dagegen auch was tun? Vielen Dank schon mal!
    Gruß, Bo

    ---
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  17. barbarossi

    barbarossi Megabyte

    Registriert seit:
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    Ja ja ! ganz erstaunlich , in der Tat !

    Der Kondensator bewirkt schon was , er verändert aber leicht den Klang . Nachzulesen unter
    http://www.e-online.de/sites/praxis/com0001.htm oder
    http://horst-lehner.mausnet.de/efaq/kapitel/Audiotechnik.html

    da steht übrigends auch , das sich ein Mantelstromfilte nicht nur als NF-Übertrager (Trenntrafo) sondern auch als kleine Schaltung mit 2 Kondensatoren . Doch nicht so weit entfernt , Theorie und Praxis ?

    MfG florian
     
  18. Keine-Ahnung

    Keine-Ahnung Kbyte

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    353
    Du hast es bis jetzt als einziger gemerkt unter all den Lötprofis hier....;):D

    MfG
     
  19. frederic

    frederic Halbes Megabyte

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    Ja, besonders das Fett, mit viiiel Säure bitte, ist bei elektronischen Schaltungen besonders zu empfehlen. Und als Lötkolben bitte einen Bräter nicht unter 80 W wählen...;)

    Gruß
    frederic
     
  20. frederic

    frederic Halbes Megabyte

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    Ganz erstaunlich!

    Was auch immer du durch Parallelschalten eines kleinen Kondensators bewirkt haben magst, die Unterbrechung einer Brummschleife wars mit Sicherheit nicht (sagt schon der Name). Und ein Mantelstromfilter ist auch gänzlich anders aufgebaut (nämlich elektrisch als Trenntrafo).

    Gut, daß zwischen Theorie und Praxis nicht unbedingt ein Zusammenhang besteht.

    Gruß
    frederic
     
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