BSA: 1,8 Milliarden Euro Schaden durch Software-Piraterie

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von wm, 18. Mai 2005.

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  1. wm

    wm Kbyte

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    Die Pirateriestatistik wird jährlich von der Marktforschung IDC erhoben. Sie vergleicht den geschätzten Gesamtbedarf an Software mit den tatsächlich verkauften Lizenzen und errechnet daraus den Anteil der Raubkopien. .......

    Was für eine Milchmädchenrechnung!

    Europaweit gubt es eine gewisse Anzahl an zugelassen KFz und somit einen geschätzten Treibstoffverbrauch. Wird dieser unterschritten, war automatisch der Treibstoff Diebstahl zu hoch.
    Mann, Mann, was den Ölmultis dadurch alleine entgangen ist!.

    BSA und RIAA kommen anscheinend Gedanklich aus denselben ärmlichen Verhältnissen.

    MfG

    Ein User
     
  2. P.A.C.O.

    P.A.C.O. Ex-Foren-Bulle

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    19.129
    es muss wohl auch unterschieden werden zwischen:

    -software, die kopiert wird, weil die bereitschaft nicht da ist, für etwas, das man "kostenlos" haben kann, geld zu bezahlen


    -software, die kopiert wird, weil sie nicht vom benutzer aus finanziellen gründen gekauft werden kann


    wenn ich also eine raubkopierte software einsetze, die ich mir nicht kaufen würde, breche ich wohl das recht, die firma hat aber doch keinen finanziellen verlust.

    oder denke ich wieder falsch ?


    oder fahren im ostblock so viele hochwertige autos rum, weil sie sich dort jeder leisten kann ?
     
  3. _sid_

    _sid_ Halbes Megabyte

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    Dann darf man auch die Leute nicht vergessen, die eine Software kopieren um sie zu testen. Leider kommt man an einige Software einfach NICHT ran mangels Demos (bspw. MS Office, umfangreiche Entwicklungsumgebungen, professionelle Grafiksoftware etc..) und viele Demos sind einfach unbrauchbar eingeschränkt. Wird die Software von solchen Leuten dann nicht gekauft, wird sie normalerweise auch nicht mehr benutzt.

    Ich weiss, solche Leute sind sehr rar, aber es gibt sie ;)
     
  4. pbird

    pbird Kbyte

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    353
    Fidel, Fidel ... sowas darfste nich mal denken, wo kämen wir denn hin ...
    In leichter Abwandlung der Idee von WM (Wenn jeder nicht nur kaufte, was er brauchte, sondern sich nähme, was er sich wünschte): Wer in einem geklauten Porsche von der Polizei erwischt wird, ist nicht nur das Auto los, sondern muß zusätzlich noch eine saftige Strafe und eine Enschädigung an den Hersteller zahlen. Dem kann man entgehen, wenn man sich entweder nicht bei der Polizei verdächtig macht oder wenn man einfach schneller fährt als die Bullerei. Vermutlich aus der Zeit der Vieh- und Pferdediebe stammt das bereits meinen Großeltern bekannte Sprichwort: Man darf alles, man darf sich nur nicht erwischen lassen. Unter einer raubkopierten Software konnte sich damals noch keiner etwas vorstellen. Und warum heutzutage der "Diebstahl" einer beliebig vermehrbaren Sache vom Gesetzgeber härter bestraft wird als zu manchen Zeiten ein Pferdedieb, weiß außer der entsprechenden Lobby keiner. Sei's drum. Die kleinen Sünden bestraft der Liebe Gott ja bekanntlich sofort. Bin mal gespannt, wie irgendwann mal die (der) Großen bestraft werden. Denn das ist keine Frage ob, sondern eine Frage wann.
    pbird
     
  5. wm

    wm Kbyte

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    Falsch, nie würde ich auf den Gedanken kommen, mir etwas zu holen was ich nicht brauchte oder nicht bezahlen könnte. Noch dazu aufrufen. Ich lies nur meinen Gedanken zur Datenerhebung und deren Glaubwürdigkeit freien Lauf. Ich setze auf Opensource und Freeware und fahre damit sehr gut!.
    Es gibt im Hausgebrauch NICHTS, was sich nicht durch Opensource und/oder Freeware ersetzen lassen würde.

    MfG

    Ein User
     
  6. Wiupiuwiu

    Wiupiuwiu Kbyte

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    196
    Hab zuerst gelesen: BSA: 1,8 Milliarden Euro Schaden durch Software-Patente
    Aber hab mich wohl verlesen
     
  7. MichaelausP

    MichaelausP Viertel Gigabyte

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    Was nicht verboten ist, ist erlaubt - es sei denn, es wird verboten, was erlaubt ist. :cool:
     
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