Bundesagentur dementiert Bericht über schwere Computerpannen

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von Shaghon, 22. August 2005.

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  1. Shaghon

    Shaghon Halbes Megabyte

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    Ich bin zwar kein Programmierprofi, aber wie kann man eine Software nutzen - anbieten - verkaufen - die offensichtlich nicht korrekt läuft!

    Wenn ich mein eigenes Programm zum Schreiben von Rechungen und zur Verwaltung von Adressen annsehe, dann steckt da eine Menge arbeit drinn und hat viel, viel Zeit mit Fehlersuche und testen gebraucht.

    Ich glaube, dass es sich die großen Programmierfirmen einfach zu leicht machen und Software anbieten, die einfach nicht ausgereift ist, bzw. die einfach nicht auf Herz und Nieren geprüft worden ist.

    Die Fehler im Betrieb in den Griff zu bekommen ist bestimmt um ein vielfaches schwerer und verursacht noch mehr Probleme, weil ja alles weiterlaufen muss.
    Da hat der Softwareanbieter wieder mal an der falschen Stelle gespart und garantiert nicht auf die Programmierer gehört.

    Tja - so ist das halt. Schnell und günstig = fehlerhaft. Keine deutsche Wertarbeit. Dort sollte gelten - sehr gut und fehlerfrei = Bestes Preis/Leistungsverhältnis und wenig Ärger!

    gruß
     
  2. buntspeXt

    buntspeXt Byte

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    Der Stichtag für die Einführung war durch das Gesetz vorgegeben. Dadurch ließ sich die Einführung nicht mehr verschieben.

    Abgesehen davon mach MS sowas doch auch ständig.
     
  3. dsluser

    dsluser Byte

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    29
    SAP ist aber auch nicht viel besser!
    Lieblingssatz der Hotline: "Im Standard funktioniert es. Sie müssen halt nach dem Standard arbeiten"
     
  4. kante1967

    kante1967 Byte

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    Das Problem ist,das die Bundesanstalt für Arbeit und Ihre Nebenstellen für die "Arbeitslosenverwaltung" seit Jahrzehnten eine "Betaversion" ist.Und den Leuten die für die Software verantwortlich sind,das nötige "Update" fehlt.Weiterhin "Schönreden" lässt das System dann bald abstürzen.Viel Spass beim "Booten" und "Hochfahren"!
     
  5. sg69

    sg69 Halbes Megabyte

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    977
    Bundesarbeitsminister Wolfgang Klement im Oktober 2004:
    "Die Software wird pünktlich fertig und Einsatzbereit sein."

    Bundesarbeitsminister Wolfgang Klement im Dezember 2004:
    "Die noch vereinzelt auftretenen Probleme mit der Software werden bis zur Einführung des ALG II beseitigt sein."

    Bundesarbeitsminister Wolfgang Klement im Januar 2005:
    "Die neue Software bereitet noch Probleme, diese werden aber bis Ende des Monats behoben sein."

    Bundesarbeitsminister Wolfgang Klement im Februar 2005:
    "Wir arbeiten unter Hochdruck an der Beseitigung der Probleme."

    WER DIESE L Ü G N E R wählt ist selber Schuld !
     
  6. Keta

    Keta Byte

    Registriert seit:
    6. Februar 2005
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    53
    Moin,

    Wählen? Wer macht den sowas.
     
  7. MichaelausP

    MichaelausP Viertel Gigabyte

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    Du hast ja nicht mal den Namen richtig drauf! :aua:
    Bilde dich erstmal weiter!

    P.S. Ich kann ihn aber auch nicht mehr hören!
     
  8. Winnie The Pooh

    Winnie The Pooh Viertel Gigabyte

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    3.247
    Die Gesetze zu Hartz4 und ALG2 sind mit einer unglaublichen Geschwindigkeit durchgepeitscht worden, bei der Software ist es zwangsläufig auch so. Mehrere Firmen haben den Auftrag, diese Software zu entwickeln, abgelehnt, wil von vornherein klar war, daß das nicht zu schaffen war.

    Dazu kommt, daß sogar die Gesetze bis heute nicht jeden Einzelfall erfassen und die Antragsteller deswegen von Pontius nach Pilatus laufen müssen, ohne daß sie einmalige Leistungen, zum Beispiel zum Schulanfang der Kinder, bekommen. Und was dazukommt: diese einmaligen Zuwendungen hängen ganz offensichtlich nicht nur von der Laune, sondern auch von der Kompetenz des verantwortlichen Mitarbeiters (die im internen Jargon übrigens nicht Mitarbeiter, sondern Bedienstete heißen) ab.

    Um es ganz deutlich zu sagen: wenn eine Frau in neun Monaten ein Kind bekommt, dann schaffen das nicht drei Frauen in drei Monaten. Das soll heißen: gewisse Dinge wie die Ausarbeitung und Verabschiedung von Gesetzen und auch deren softwaremäßige Umsetzung brauchen einfach Zeit. Und diese Zeit stand schlicht und ergreifend nicht zur Verfügung, und das ist dieser Bundesregierung anzulasten.

    Diese Schwierigkeiten sowohl unter dem juristischen wie unter dem finanziellen Aspekt waren vorprogrammiert - und das, was Clement da lapidar als Schwierigkeiten bezeichnet, war und ist für tausende von Bedürftigen eine an der finanziellen Substanz zehrende Katastrophe.
     
  9. Gri

    Gri Halbes Megabyte

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    Beiträge:
    812
    Im Prinzip - hast Du Recht. Aber bei Projekten rechnet man in Mann-Tagen, d.h. dass N Mann N-Mal schneller die gleiche Arbeit erledigen, als einer. In der Praxis geht diese Rechnung, leider, nicht immer auf. UND - Arbeit zu machen - ist eine Sache, und diese richtig zu definieren - ist eine andere und auch viel schwierigere...
     
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