Canon Pixma iP6600D

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von mopani, 28. Dezember 2005.

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  1. mopani

    mopani Kbyte

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    Beiträge:
    326
    Canon ist bekannt für seine guten Produkte. Allerdings scheint man nun vorerst kein Interesse mehr am Privatkunden zu haben. Originalpatronen sind bekanntlich viel zu teuer und daher nur etwas für Unternehmer und vielleicht den einen oder anderen Freak.

    Es stellt sich meines Erachtens doch die Frage was der Wucher soll. Ich habe u.a. einen Canon i560. Dieser wird in erster Linie bei Seminaren eingesetzt. Er liefert eine gute Qualität, beherrscht Randlosdruck und ist bei einem Patronenpreis von 89ct pro Farbe und 99ct je schwarzen Tank auch wirklich lukrativ. Wer meint diese Patronen seien schlechter als die originalen, der irrt. Auch geht der Druckkopf dadurch nicht kaputt. Bei diesem sind inzwischen mindestens 50 Tanks pro Farbe durchgelaufen und ca. 75 schware Patronen. Den gesparten Betrag bei mehr als 10,- EUR pro Originaltank kann man sich leicht im Kopf ausrechnen.

    Es ist mir natürlich klar, dass die Hersteller hier genauso wie in der Autoindustrie bei den Ersatzteilen und Zubehör abkassieren wollen. Besonders dreist ist Lexmark. Da kostet eine neue Patrone oftmals mehr als ein vergleichsweise neuer Drucker. So etwas würde ich selbst nicht kaufen und mit Sicherheit auch niemanden anbieten. Ich wäre aber bereit einen höheren Druckerpreis zu bezahlen, wenn der Preis für Originalpatronen in einem erträglichem Rahmen fällt. Kann man also nur hoffen, dass findige 'Hacker' wie bei Epsondruckern bald eine Möglichkeit erarbeiten die Chips zu überlisten. Eine entsprechenden Resetter dafür gibt es hier schon für unter 10,- EUR.

    In der Zwischenzeit kaufe ich schnell noch einen aktuellen Drucker in zweifacher Ausführung und ein entsprechendes Kontingent Patronen, bevor die vom Markt verschwinden. Empfehlenswert sind bei Canon der IP4000 oder IP4200, die entsprechende CD-Rohlinge direkt bedrucken können, vergleichsweise billig zu bekommen sind und supergünstige, kompatible Patronen akzeptieren.
    ---
    Abschließend vielleicht noch eine kleine Ergänzung, die mir gerade beim Korrekturlesen eingefallen ist: Natürlich ist ein günstiger Drucker für den Kunden optimal, der wirklich wenig ausdrucken hat. Doch würde für diesen ein gebrauchter Drucker auch genügen. Wenn ich diesem erkläre was er derzeit bei den Patronen sparen kann, wird er sicher nicht zögern auf Lexmark zu verzichten.
     
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