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Chipsätze für Athlon?

Dieses Thema im Forum "Hardware allgemein" wurde erstellt von morpheus38302, 4. Juli 2001.

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  1. morpheus38302

    morpheus38302 ROM

    Registriert seit:
    3. Juli 2001
    Beiträge:
    7
    Hi,

    welche Chipsätze gibt es eigentlich und was können diese? Auf was muss man beim Kauf achten?

    Was ist der unterschied zwischen KX un KT-Chipsätzen?

    gruss
    Tim
    [Diese Nachricht wurde von morpheus38302 am 04.07.2001 | 17:10 geändert.]
     
  2. megatrend

    megatrend Guest

    Hallo Tim,

    Wenn Du Overclocking machen willst, ist es geradezu töricht, No-Name-RAM zu verwenden! Im Gegenteil, dann brauchst Du 1a-Markenware. Es ist so, dass Markenware nur unwesentlich teurer ist als No-Name. Die Qualität von No-Name ist hingegen Roulette: es kann sein, dass sie einwandfrei funktioniert, aber umgekehrt kannst Du Abstürze/Bluescreens, wo es schwierig ist, zu beweisen, dass es am RAM liegt. Ev. kann man mit RAM-Prüfprogrammen den Fehler eruieren. Trotzdem empfehle ich Dir (aufgrund meiner Erfahrungen): Finger weg von No-Name-RAM!

    Wärmeleitpaste steigert die Effizienz eines Kühlers merklich, d.h. hält den Prozessor deutlich kühler. Sie ist quasi das Bindeglied zwischen Prozessor und Kühler. Ich würde nicht darauf verzichten, und wenn Du Overclocking in Betracht ziehst, sowieso nicht!!

    Ueberhaupt würde ich Dir von Overclocking eher abraten, oder dann höchstens leicht.

    Eine Festplatte mit 7200 rpm ist schneller als eine mit 5400 rpm, sowohl in Sachen Datenübertragungsrate als auch in Zugriffszeit. Ich würde Dir eine mit 7200 rpm empfehlen.

    Was RAID anbelangt (wegen Deinem Motherboard-Vorschlag): wenn schon, dann schon solltest Du 2 (oder sogar mehr) Festplatten nehmen, dann steigt die Festplatten-Uebertragungsgeschwindigkeit. Aber ich würde das nicht grad jetzt in den Vordergrund rücken, kommt ja auch auf Dein Budget draufan.

    Was das Motherboard anbelangt: ich würde Dir ein MSI K7 Master (DDR-SDRAM) empfehlern... zwar nicht grad das günstigste, aber dafür von hervorragender Stabilität. Ansonsten das K7T Turbo (PC133-SDRAM).

    Schau Dir mal folgende Konfiguration an (in meinem Beitrag): http://62.96.227.79/cgi-bin/pcwforum/topic_show.mpl?tid=26604

    Sicher könnte man noch etwas sparen... oder die Preise bei Funcomputer sollen ja noch einmal günstiger sein!

    Gruss,

    Karl

    P.S.: wenn ich Dein Budget wüsste, könnte man sicher noch diese oder jene Verbesserung an der Konfiguration machen!
     
  3. megatrend

    megatrend Guest

    PC133-SDRAM 168 pin).

    Um DDR-SDRAM einzusetzen, braucht es einen Chipsatz auf dem Motherboard, der DDR-SDRAM unterstützt.

    Folgende Chipsätze unterstützen DDR-SDRAM:

    VIA KT266
    AMD 760
    SIS 735
    ALI Alimagik 1

    Von diesen 4 Chipsätzen würde ich einen der ersten beiden empfehlen ("ein Motherboard damit wählen"), und insbesondere den AMD-760.

    Es gibt noch einen weiteren Chipsatz, der im AMD-Athlon-Bereich verbreitet ist: der VIA KT133A. Dieser unterstützt PC133-SDRAM, aber kein DDR-SDRAM. Der Vorteil der Motherboards mit KT133A ist, dass sie etwas günstiger sind als Motherboards für DDR-SDRAM.
    Die Preise für DDR-SDRAM hingegen sind nahezu identisch mit denen von PC133-SDRAM.

    Was auf AMD-Seite einfach sehr wichtig ist: unbedingt ein gutes Motherboard mit gutem Chipsatz wählen!!! Das ist das A und O.

    So würde ich Dir ein MSI K7 Master (mit AMD 760 Chipsatz) oder ein MSI K7T Turbo (mit VIA KT133A-Chipsatz) empfehlen.

    Von Intel Seite gibt es in Sachen Prozessor quasi 2 Linien: Pentium-III und Celeron, sowie den P IV. Letzterer ist zwar in sehr hohen Taktraten erhältlich, aber da das Prozessordesign schlampig ist, ist vom P IV abzuraten. Zudem kann der P IV von Intel-Seite (d.h. mit Motherboards mit Intel-Chipsatz) nur mit RDRAM bestückt werden. RDRAM sind sehr teuer. Also das schlechte Prozessor-Design und das schlechte Preis-/Leistungsverhältnis (RDRAM + Prozessorpreise) sprechen klar gegen den P IV, auch wenn die tiefer getakteten Modelle (so 1.3 oder 1.4 GHz) preislich doch nicht mehr so extrem teuer sind wie früher. Also: Finger weg!!

    Die Chipsätze:

    Für den P IV gibt es von Intel den i850, für den P III gibt es den i815. Beiden Chipsätzen haftet das Makel, dass sie sich in Sachen RAM nicht sehr stark aufrüsten lassen können (512 MB, wenn ich mich nicht täusche).
    Der Pentium III läuft (wenn Intel-Chipsatz verwendet) mit PC133-SDRAM.

    Es gibt noch Chipsätze von anderen Herstellern für Intel - aber die lasse ich mal auf der Seite, weil Intel-Freaks in der Regel auch einen Intel-Chipsatz wollen...

    Wenn Du unbedingt Intel möchtest, dann nimm einen P III. Diesen gibt\'s mittlerweilen auch bis 1133 MHz - nur muss beim 1133 besonders darauf geachtet, ob er wirklich auf dem Motherboard passt (nicht Steckplatzmässig, sondern ob der Motherboardhersteller ihn via BIOS und/oder Multiplikatoren, FSB sowie Spannung unterstützt.

    Diese Auflistung erhebt keine Anspruch auf Vollständigkeit; und die ganze Sache ist ja laufend im Fluss.. es kommen immer neue Chipsätze/Motherboards heraus..

    So gibt es auch VIA-Chipsätze für P III und P IV, es gibt neuerdings auch einen Chipsatz von nVidia. Dieser muss aber erst noch zeigen, was er wirklich wert ist (Stabilität, Kompatibilität zu Hardware, etc.).

    Ob man AMD oder Intel nimmt, ist für viele eine Glaubensfrage. Die einen sagen, dass Intel stabiler, kompatibler ist.. und haben da nicht immer ganz unrecht. Auf der anderen Seite bieten AMD-Prozessoren erstklassige Power für relativ wenig Geld.

    Mein Fazit ist: wenn Du einen AMD-Prozi (Athlon oder Duron) nimmst, ein hervorragendes Motherboard, dann bist Du am besten bedient. Das hervorragende Motherboard ist aber unbedingt Voraussetzung, denn es gibt zuviel Pfusch und Schrott, sogar bei Markenware!!

    Gruss,

    Karl

    P.S.: Der KX-Chipsatz ist der Vorgänger von KT-Chipsatz. Er ist technisch schon veraltet und unterstützt den Athlon-C nicht. Finger weg davon!
    [Diese Nachricht wurde von megatrend am 04.07.2001 | 22:33 geändert.]
     
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