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chkdsk bei zerschossener ntfs-partition

Dieses Thema im Forum "Festplatten, SSD, USB-Sticks, CD/DVD/Blu-ray" wurde erstellt von DocFerrum, 28. August 2003.

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  1. DocFerrum

    DocFerrum Kbyte

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    Lt. System- und einer Tool-Meldung sollte ich für meine defekte Platte chkdsk /f ausführen.

    Doch die Frage ist: Wie soll ich chkdsk /f ausführen wenn das System die ganze Platte dank zerschossener Partitionierungstabelle nicht einmal mehr noch als Laufwerk erkennt? (invalid drive)
     
  2. sinus

    sinus Megabyte

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    Mit PM7 hatte ich ein ähnlich schönes Erlebnis. Seit dieser Zeit richte ich meine Festplatten vorrauschauend in der richtigen Größe ein und halte mir für Sicherungszwecke eine zusätzliche Festplatte, die vollständig abschaltbar ist. Das ist der stressfreie Weg ohne solche "Zittertools".
     
  3. DocFerrum

    DocFerrum Kbyte

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    Gut. Danke für die Info.

    Im nachhinein fällt mir ein dass es da tatsächlich einmal Probleme gab mit der PM7-Einteilung. Nur liegt das jetzt solange schon zurück dass ich mich jetzt erst daran entsinne...

    Denn die ext2- und swap-Partitionen wurden von Linux nicht so recht als gültig erkannt. Neu partitioniert musste zwar nicht werden aber dafür nochmal formatiert.

    Mittlerweile würde ich in Kombination mit Linux PM7 ohnehin nicht mehr verwenden da die neuen Systeme ReiserFS und ext3 nicht unterstützt werden.

    Aber das NTFS bis zur Version 7 auch Probleme macht macht mich echt stutzig. Doch die PM8 habe ich ja mitterweile ohnehin so dass sich das Problem somit erledigt haben sollte wenn es mal wieder von Nöten ist.
     
  4. henner

    henner Viertel Gigabyte

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    Grüss Dich!
    Wegen der von Dir angesprochenen "Features" sicher nicht, das fällt bloß den Werbeleuten von PM ein. Ich bin ein ausgesprochener PM-Fan und seit langem (und habe so 'nen Streß wie Du noch nie erlebt, zumal es ja auch noch garnicht gesagt ist, daß PM der Bösewicht ist...), aber: selbst mir fällt auf, wenn ich mal die Forumsbeiträge zum Thema Partitionieren durchgehe z. B. der letzten anderthalb Jahre, daß da PM in allen Varianten außer v8 überproportional vertreten ist. Wobei auch das ja durchaus Fehlbedienungen seitens der Benutzer sein können. Einige ganz häßliche Kommentare gibt es da - aber ich habe stark den Verdacht, daß da Leute ihre eigenen Fehler wegreden wollen.
    Als ich selbst z.B v5.0 gerade gekauft hatte,stellte sich raus, daß Win2K und NTFS Streß machten, obwohl PM sagte, ihr Programm könne das, auch damals. Verdächtig schnell gab es ein Update auf 5.01 und die Probleme waren erstmal vorbei. Dann kam XP und es ging alles wieder von von vorne los (nicht bei jedem, das nicht, es mussten anscheinend besondere Konfigurationen sein- nur, dann gab es massiven Datenverlust).
    Auf jeden Fall behauptet PM seit fast zwei Jahren, PM käme mit NTFS und XP klar und die Forenbeiträge sprechen eine deutlich andere Sprache...
    Allerdings erwähnt da fast niemand mehr Version 8 - die läuft jetzt scheinbar streßfrei, auch bei mir.
    Seit v3 benutze ich PM, es hat zwei Fehler gegeben, die ich selbst durch falsche Anweisungen provoziert habe, Datenverlust kam nie vor. Allerdings lese ich auch Bedienungsanleitungen, benutze relativ häufig die Bootdisketten, denn die PM-Leute sind anscheinend etwas mutig in Bezug darauf, was sie den Anwender unter Win machen lassen, das haut in der Praxis häufig nicht so hin. Bootdisketten ohne laufendes Windows sind da sehr viel pflegeleichter in der Benutzung.
    Nochmal auf Deinen letzten Satz gesagt: daß PM 7 NTFS unterstützt, das steht so auf der Packung (und schon länger), sollte aber nicht unbedingt geglaubt werden. Schau, wie gesagt, mal im PC_Welt-Forum rum und Du verstehst, was ich meine.
    Gruß
    Henner
     
  5. DocFerrum

    DocFerrum Kbyte

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    Hi henner!

    Danke für deine Hilfe. Doch wie oben schon geschrieben konnten alle Daten komplett gerettet werden. Die Platte wurde anschliessend komplett neu formatiert und mit chkdsk /r /f anschliessend noch erfolgreich auf Fehler überprüft.

    Im übrigen: Wieso "nicht angemesse Version von PM"?

    Wieso sollte ich PM8 benötigen? Wegen einem Dateibrowser? Weil man NTFS Partitionen jetzt ohne Neustart vergrössern kann? Einer evtl. 'hübscheren' Benutzeroberfläche? Weger einer 160GB- oder ext3-Partitionsunterstützung?

    Das Problem entstand auf einer 30GB-Platte. PM7 unterstützt neben den FAT-Varianten auch NTFS, ext2 und swap wovon die Letzteren auch verwendet wurden und war somit sehr wohl angemessen.
     
  6. henner

    henner Viertel Gigabyte

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    Hi!
    @ DocFerrum: wenn Du schon einen derart massiven Partitions- und wohl PartitionMagic-Streß hast, solltest Du in eigenem Interesse auch die korrekte Version für XP nehmen - und das ist PM 8 ! Im Prinzip klingt Deine geplante Vorgehensweise ja gut, aber Du legst den nächsten Stolperstein selbst, indem Du eine nicht angemessene Version von PM benutzt.
    Ein ganz anderer Gedanke: im Normalfall sollte man bei derartigen Partitions- und Systemtools ja bei dem bleiben, mit dem man angefangen hat. Sollte man und tue ich normalerweise auch. In Deinem Fall wäre es einen Versuch wert, z.B. Partition Expert oder ein anderes (ähnlich gutes) Partitionsprogramm ranzulassen. In der Hoffnung, diesen einen letzten Fehler, den PM auch nicht hinkriegt, so zu beseitigen. Sowas kann aber auch komplett danebengehen, dann hilft nur noch Low-Level.
    Gruß
    Henner
     
  7. DocFerrum

    DocFerrum Kbyte

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    Sorry - hab das mit der Datenrettung etwas rausgezögert und das das Posting hier auch noch aus den Augen verloren. Aber vieleicht hats ja jemand noch im Abo.

    Dann will ich mein Versprechen mal einlösen. Also die Daten konnten ziemlich easy gerettet werden:

    - Laptop mit XP-Desktop-PC via Netzwerkkabel verbunden.
    - Auf dem XP-Desktoprechner war schon eine Netzwerkkarte eingerichtet und IP vergeben.
    - Auf diesem dann einen FTP-Server installiert.
    - Laptop mit Knoppix hochgefahren.
    - Netzwerkarte manuell eingerichtet und IP vergeben.
    - Daten via Konqueror rübergeschoben.
    - Einen Absturz vom Linux-PC vernommen! (schau schau... ;))

    Fertsch!

    Thx @ all im nachhinein nochmal und speziell an franzkat :)
     
  8. DocFerrum

    DocFerrum Kbyte

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    Nun - dann werde ich es mal vorsichtig angehen und wagen. Werde auch weiter hier berichten.

    Danke dir erst einmal recht herzlich!

    Gruss - df
     
  9. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    Ich würde mir nochmal die Reparaturmöglichkeiten von Testdisk anschauen.Es gibt eine(englischsprachige) gute Hilfe zur Vorgehensweise und den Funktionsmöglickeiten des Programms, die du dir eigentlich mit heruntergeladen haben müßtest.Du mußt dir folgendes bewußt machen : Testdisk schreibt Veränderungen "nur" in die Partitionstabelle.Andere Rechnerbereiche werden nicht berührt.Nun habe ich das 'nur' deshalb in Anführungszeichen gesetz, weil damit theoretisch natürlich auch viel Schaden angerichtet werden kann, indem man bei defekter Partitionstabelle nicht mehr an seine Daten kommt.Dagegen kannst du dich aber versichern, indem du vor einer Schreibaktion mit Testdisk die bisherige Partitionstabelle mit dem DOS-Tool ped.exe (findest du sicherlich sofort im Netz) sicherst.Wenn also im ungünstigsten Fall Testdisk eine falsche Partitionstabelle schreiben würde, könntest du mit ped.exe immer den vorherigen Zusrtand wieder herstellen.Mit anderen Worten : Du kannst den Status quo nicht weiter verschlechtern.Was den feherhaften Cluster anbetrifft, kann ich nicht viel sagen, weil ja das Instrument, mit dem man normalerweise solche Fehler beseitigt, nämlich chkdsk.exe, offensichtlich nicht funktioniert.
     
  10. DocFerrum

    DocFerrum Kbyte

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    Was würde das in diesem Falle konkret bedeuten? Wie müsste man vorgehen um diese Verschutt gegangene Partition wieder zu reaktivieren?Worauf sollte man achten und was darf man nicht vergessen? Wie zuverlässig wäre das? Und vorallem: Inwiefern würde sich der defekte Cluster hier wieder bemerkbar machen?

    Fragen über Fragen. Ich weiss. Aber ich kenne mich mit dieser Software nicht aus. Daher wären ein paar Infos zu den obigen Fragen und zur vorgehensweise wirklich äusserst zuvorkommend!

    BTW - einmal herzlichen Dank für deine bisherige Hilfestellung! :)
     
  11. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    Testdisk arbeitet ja nach dem Prinzip, dass alle Dateien auf dem Rechner , die MBR-Informationen haben, ausgewertet werden.Erfahrungsgemäß ist es so, dass eine ganze Reihe von Sicherungsdateien von einmal angelegten MBRs/Partitionstabellen auf der Platte abgelegt sind (man kriegt das meistens nicht so mit).Wenn man dann eine ungefähre Vorstellung davon hat, wie die Partitionierungsgrößen aussahen, dann kann man mit Testdisk auch schon gelöschte Partitionen wiederherstellen.
     
  12. DocFerrum

    DocFerrum Kbyte

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    Testdisk gab relativ konfuse Angaben:

    Im Prinzip handelt es sich um eine 30GB-Platte deren tatsächliche Kapazität von ca. 28GB auch völlig anstandslos angezeigt wurde.

    Doch jetzt kommts (alles in gerundeten Angaben):

    Die alte Partitionierung war eigentlich mal:
    1. WinXP - 5GB
    2.+3. Linux 5GB unterteilt in 2 Partitionen (Grössenverteilung weiss ich nicht mehr)
    4. NTFS für Daten - 20GB

    ...d.h. wenn ich mich recht erinnere. Also ohne Garantie. :rolleyes:

    Nach Änderung durch PM7:
    1. WinXP - 10GB
    2. NTFS für Daten - 20GB

    Testdisk zeigt an:
    1. WinXP - 10GB
    2. Linux System - 5GB
    3. Linux Swap - 3GB
    4. NTFS für Daten - 40 GB (!!)

    Sonst konnte Testdisk keine weiteren Unregelmässigkeiten feststellen.

    P.S.: Die XP-Partition ist natürlich auch im NTFS-Format
     
  13. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    Das ist in der Tat merkwürdig. Auf der einen Seite spricht deine Beschreibung der Situation dafür, dass wirklich die Partitionstabelle durch die PM-Aktion beschädigt wurde. Auf der anderen Seite dürfte dann eigentlich Windows nicht mehr bis zum Blue Screen kommen.Überprüfe doch mal die Konsistenz der Partitionstabelle mit dem DOS-Tool Testdisk (ist auch auf der Knoppix-CD) mit drauf.

    http://www.cgsecurity.org/index.html?testdisk.html
     
  14. DocFerrum

    DocFerrum Kbyte

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    Ist eigentlich ne ganz intressante Situation: Das Tool das alles vermurkst hat war Powerquests Partition Magic 7.

    Es waren mal 4 Partitionen: WinXP, Linux, Linux-Swap eine zusätzliche NTFS nur zur Datenablage. Die beiden Linux-Partitionen wurden mit PM7 gelöscht und mit dem zusätzlichen frei gewordenen Platz die XP-Partition vergrössert.

    Soweit sogut lief dies auch alles einwandfrei bis vor einigen Tagen. seiher kommt ein Blue Screen mit der Meldung das ein Problem festgestellt und Windows heruntergefahren wurde. Alle Antivirus-, Festplattendefragmentations- und etc. etc. -Tools doch deaktiviert und chkdsk /f ausgeführt werden sollten.

    Win lässt sich ohne diesen Screen weder abgesichert noch mit Eingabeaufforderung hochfahren. Mit Hochfahren dank der Setup-CD wird die alte aber defekte Partitionierungs-Einteilung (also mit den ehemaligen Linux-Partitionen) angezeigt. *schock* Bevor etwas auf der Platte passiert solle man doch chkdsk /f ausführen oder Partitionen erstellen um Win erneut zu installieren. Geht man in die Reparaturkonsole wird Laufwerk C: gerade mal als 'invalid drive' erkannt.

    Nun wurden die Notfalldisks von PM7 rausgekramt. Das Programm startet mit Caldera DOS und zeigte einen defekten Cluster 1534 an und bot die Option diesen (leider erfolglos) zu reparieren. Alternativ solle man chkdsk /f und/oder scandisk ausführen. Bei verlassen in die Eingabeaufforderung wurde ebenfalls kein Festplattenlaufwerk angezeigt und das Ausführen o.g. Programme somit wieder einmal mehr vereitelt.

    Aber kurioserweise fährt Windows hoch. Zumindest bis zum Lade- und darauffolgenden Blue-Screen.

    Nachtrag:

    Wenn es irgendwie gelänge diesen defekten Cluster zu reaparieren (also insofern dass die ersten drei Partitionen wieder als eine grosse NTFS-Partition dargestellt werden, wie gehabt) und XP somit evtl. wieder zum laufen zu bringen könnte man die Daten wenigstens unter XP noch sichern. Danach würde es kein Problem darstellen alles nochmal komplett von Grund auf neu zu Partitionieren, Formatieren und Installieren.

    Ich spiele mit dem Gedanken die Partitionierung mit den PM7-Tools wieder so einzurichten wie es gedacht sein sollte. Doch wenn ein defekter Cluster vorhanden ist und die Schreibvorgänge nicht korrekt ausgeführt werden können könnte der Schaden nur noch grösser werden.
     
  15. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    Da liegst du aber ziemlich falsch.Die Partitiionstabelle ist nur ein kleiner Teil des MBR, sie wird eben nicht mit fixmbr oder fdisk /mbr neu geschrieben, sondern nur der Bootcode.Wenn die Partitionstabelle kaputt ist, dann ist normalerweise Ende der Fahnenstange und du hast nur noch eine Chance mit sehr speziellen Utilities.
     
  16. NikolaiG

    NikolaiG Byte

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    Die Partitionstabelle ist doch das MBR - das lässt sich ganz einfach über die Wiederherstellungskonsole korrigieren. Einfach von Windows-CD booten, Wiederherstellungskonsole öffnen und dann fixmbr eingeben. Wenn es danach immer noch nicht funktioniert, nochmal mit fixboot versuchen.

    Allerdings glaube ich nicht, dass hier die Partitionstabelle defekt ist (zumindest nicht, wenn du einen Windows-STOP-Fehlerbildschirm siehst). Eher ist hier die MFT defekt - letztendlich ist es wohl sinnvoll, die Festplatte neu zu partitionieren oder auch nur die Partition neu zu formatieren (am besten natürlich mit NTFS).
     
  17. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    Bei einer defekten Partitionstabelle macht chkdsk natürlich keinen Sinn.Da muss man mit anderen Tools arbeiten.Welches Tool kann denn noch arbeiten oder welche Systemmeldung kann dir denn noch angezeigt werden, wenn du aufgrund defekter Partitionstabelle ohnehin nicht mehr von Platte starten kannst ?
     
  18. NikolaiG

    NikolaiG Byte

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    Ich denke mal, das geht über die "Wiederherstellungskonsole", welche du über das Booten von der Windows-CD erreichst. Dort sollte chkdisk /F eigentlich funktionieren.
     
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