Computer-System des Bundestags auf Linux umgestellt

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von hufelix, 5. September 2005.

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  1. hufelix

    hufelix Byte

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    Oh Du toller Bundestag :bet:

    Alle Server auf Linux umzustellen, sollte heutzutage doch kein Problem sein. Stolz sollten die Kollegen eher sein auch die Clients umzustellen. Aber hier setzt man ganz stolz auf "das freie / offene" Windows XP, um ja keine Anwender zu verschrecken oder in richtige Probleme zu geraten. Hier beundere ich mehr die "Kleinen" Städte und Gemeinden wie Schwäbisch Hall oder München, die alles umgestellt haben / umstellen werden.

    Diese Meldung ist daher meiner Meinung nach völlig nutzlos...
     
  2. SiDFreak

    SiDFreak Byte

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    Wieso völlig nutzlos?

    "Wer das kleine nicht ehrt ist des grossen nicht wert"!! :D

    Besser dies auch noch lesen als nicht lesen...
     
  3. Da kann man nur hoffen, daß das Zusammengefrickele, durch welches Linux mehr schlecht als recht zusammengehalten wird, nicht auch auf unser Parlament übergreift ...
     
  4. Warhold

    Warhold Kbyte

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    Hä? Ist doch schon längst "übergegriffen". Oder wie erklärt man sich die Situation in unserem Land? :rolleyes: :aua:
     
  5. rolfmuc

    rolfmuc Kbyte

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    Hierzu eine Meldung, die ich allerdings NICHT in der PCW gefunden habe:
    "Die schottische Polizei („Central Scotland Police") – durchaus eine Organisation, die eine Beispielfunktion hat. Oder haben könnte. Beziehungsweise gehabt haben könnte. Bereits im Jahr 2000 hatten die sparsamen Schotten Linux und die billige (oft auch kostenlose) Büro-Suite „StarOffice" eingesetzt. Was sich ja auf den ersten Blick zu lohnen schien: Microsoft Windows XP und Microsoft Office gehören nun mal nicht zu den Billigprodukten – und umsonst sind sie gar nicht zu haben.
    Doch jetzt, nach fünf Jahren Erfahrung, passierte es: Die Central Scotland Police schloß mit Microsoft einen Dreijahresvertrag ab und stellt ihr Computersystem auf Windows Server, Windows XP und Microsoft Office um. Diese Rückkehr wird damit begründet, daß durch den Umstieg auf die Microsoft-Plattform 30 Prozent geringere Wartungskosten und 25 Prozent Zeiteinsparungen für die IT-Mitarbeiter erwartet werden. Vor allem aber ist der schottischen Polizei die Zusammenarbeit mit anderen Polizei- und sonstigen Behörden wichtig. Das aber setzt meist eine ähnliche Infrastruktur voraus – eben die weilweit mit über 90 Prozent führende Microsoft-Plattform."
    Noch Fragen?
     
  6. regiedie1.

    regiedie1. Megabyte

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    Ja ich!
    Wieso machen die das?!?
    Microsoft gehört in den ***** getreten! Und Billy gleich mit!
     
  7. Wieso? Wenn die Linux-Affen halt nichts Ordentliches zusammengefrickelt kriegen?
     
  8. regiedie1.

    regiedie1. Megabyte

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    Hey! Hey!
    UNIX und Linux sind ein weitaus besseres System als Windows. Aber in einige Umgebungen passt es einfach wegen der nicht vorhandenen Software nicht rein! Der CIO von Yellotab (Firma von Zeta) hat mal gesagt:"Windows ist wirklich kein komfortables oder einfaches Betriebssystem. Aber es gibt viel Software dafür. So viel Software, wie für kein anderes System." Das ist die eigentliche Stärke des DOS-Nachfolgers! Im Prinzip hat sich seit DOS nichts mehr geändert. Im Hintergrund läuft auch noch unter Windows Server 2003 eine DOS-Shell, oder was ähnliches. Aber nichts vergleichbares mit dem, was UNIX schon vor 40 Jahren konnte!
     
  9. Irmer

    Irmer Kbyte

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    Oh nein!
    Dann bekommen die in Berlin ja garnichts mehr hin.
    Oder Traut ihr den Politikern zu mit Linuxshells umzugehen?! :D
     
  10. brand10

    brand10 Kbyte

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    @ bangh3adinst3ad:

    Mein Gott wenn ich sowas lese... Absolut keine Ahnung und keinerlei Begründung für diese sinnlosen Behauptungen.

    Wenn Linux ein Frickelsystem ist, was ist dann Windows ? Ein paar Grundkonzepte beruhen immernoch auf Uralt-DOS (z.B das jedem Laufwerk ein Buchstabe zugeordnet wird). Unter Linux gibt es derartigen Müll nicht. Linux / Unix und alle anderen Derivate machen keinen Unterschied bei gemounteten Laufwerken. Alle sind in einer Verzeichnisstruktur eingebunden. Als Anwender bekommst Du selbst nicht mit, auf welchem Rechner / Server Dein Home-Verzeichnis liegt, oder auf welchem Rechner du gerade Arbeitest. DAS ist Transparenz und einfache Handhabung !

    Aber was erzähle ich das hier überhaupt jemandem der keine Ahnung zu haben scheint. Geh mal in den Enterprisebereich: Börsen, Weltbanken, Genforschung u.s.w. NIEMAND setzt dort Windows Server ein. Selbst Microsoft selbt gab damals deren Website an Akamai ab. War schon lustig zu sehen, wie die MS-Seite von einem Linux-Server geliefert wurde ;)

    P.S.: Bei dem derzeitigen Stand der Betriebssysteme, halte ich heterogene Netze für die beste Lösung. Sprich: Windows auf den Desktop und Linux auf die Server. Auch Linux ist durchaus Desktopfähig. Dagegen spricht aber leider die Sturheit der Anwender.
     
  11. regiedie1.

    regiedie1. Megabyte

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    Du sprichst mir aus der Seele!
     
  12. LOL, wenn man keine Ahnung hat ...
    es gibt nichts unter UN*X, was Windows nicht auch könnte ...
     
  13. Lol, wenn Du wüßtest was ich für Vorwissen besitze ;)

    Ein System, das mit standardisierten Schnittstellen arbeitet und nach Industrievorgaben gefertigt wurde - ganz im Gegensatz zum Frickel-Linux, an dem jeder rumdoktern darf und seinen geistigen Dünnschiß in den Code fließen lassen kann ... gräßlich, diese Vorstellung.

    Mal wieder keine Ahnung. Dieses Feature wurde lediglich aus Kompatibilitätsgründen beibehalten - natürlich unterstützt Windows 2000+ längst das Mounten in Verzeichnisse. Aber mal eine andere Frage: warum beruht das Mounten in Verzeichnissen von UN*X immer noch auf Uralt-AT&T-UNIX? Gibt's bei UN*X denn nie was Neues?

    Leider. Wäre ne vielversprechende Möglichkeit gewesen, bewährte Standards zu integrieren und sich zu öffnen. Aber nein, stattdessen wird verbohrt auf den eigenen Frickelstandards beharrt - traurig.

    Ein vielversprechender Ansatz wurde mit den dosutils unternommen - diese unterstützten das Ansprechen von Laufwerken per Laufwerksbuchstaben wie A: ... dies vereinfachte den systemübergreifenden Zugriff erheblich, da Diskettenlaufwerke auf jedem System mit A: angesprochen werden - unabhängig von irgendwelchen verfrickelten Mount-Pfaden ...

    Laberlaber ohne Inhalt, s.o.

    Hihi, der Satz könnte von mir sein :)

    LOL, aber auch kein Linux, Dumpfbacke. Geh mal in die Bank und schau Dich um, was da für Systeme laufen. OS/2 mit seinem bewährten Architekturvorsprung hält sich immer noch, obwohl keine aktive Entwicklung mehr stattfindet - irgendwann wird da wohl der Schwenk auf die Win32 oder Win64-Codebase erfolgen...

    Hihi ;-) Outsourcing heißt das Zauberwort. Warum sollte Microsoft eigene Kapazitäten unnötig stellen, wenn man dies nicht an einen Partneranbieter delegieren könnte, der Downloadkapazität als Produkt professional anbietet? Natürlich können die Pinguin-Frickler darin nur einen Sieg ihrer Seite sehen - einfach nur lustig, woran ihr euch aufgeilt :p

    Sehe ich ganz genauso.

    In zehn Jahren vielleicht.

    Gott sei Dank bleiben Endbenutzer gerne bei Bewährtem und lassen sich nicht auf irgendwelche Betaversionen verfrickelter Desktops ein - teilweise furchtbar, welchen verkrüppelten Leistungsumfang GNOME oder KDE mitbringt - frühe Mainreleases der Reihe < x.2.x lassen sich in der Regel nur einsetzen, wenn man hauptberuflich Masochist ist.

    Hingegen sind dank des vorbildlichen Microsoft-Entwicklungszyklus Windows-User stets mit ausgereiften und bewährten Programmen versehen, die nach einem vernünftigen System getestet und verbessert werden. Keine Chance für Hobbypinguine also ;-)
     
  14. regiedie1.

    regiedie1. Megabyte

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    Sag mal, hast Du zufällig in deinem Freundeskreis jemand mit den Initialen 'BG'?
     
  15. Mit wem redest Du, und warum fragst Du ihn das?
     
  16. regiedie1.

    regiedie1. Megabyte

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    ich rede mit DIR!
     
  17. Und, wie lautet die Antwort auf den zweiten Teil meiner Frage?
     
  18. regiedie1.

    regiedie1. Megabyte

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    Jetzt erinnerst Du mich eher an einen Lehrer... Nicht mehr so an den CIO von Microsoft...
     
  19. brzl

    brzl Halbes Megabyte

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    @bangusw.: Du hast wohl gewaltige Freude am Wort "verfrickelt" :rolleyes:

    Wie auch immer, Du bist ein echter Jungbrunnen: An der Uni hab ich mitgezählt, wie oft pro Minute Professor N. "ÄÄÄÄÄÄÄÄHHHHHH" sagte, jetzt zähle ich wie oft Du "verfrickelt" schreibst :D :D :D


    Aber Dein goldener Humor gefällt mir echt. Als ich gelesen habe, dass Microsoft immer mit ausgereifter Software auf den Markt kommt,da musste ich laut lachen. Das passiert mir leider nur selten am Compi.

    Bitte mach weiter so bangundsoweiter :D :D :D :cool:
     
  20. Danke :)

    Kommentare wie Deiner bestärken mich zu Recht in meiner Auffassung. Man muß die Menschheit darüber aufklären, daß Frickeltum nicht gut ist und altbewährten Standards wie Microsoft Windows (TM) nur schaden kann.
     
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