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Datenrettung bei zerstörten Verzeichniseinträgen nach Partitionierung

Dieses Thema im Forum "Festplatten, SSD, USB-Sticks, CD/DVD/Blu-ray" wurde erstellt von MsVirus95, 16. November 2004.

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  1. MsVirus95

    MsVirus95 Byte

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    Hallo allerseits,

    Ich weiß das ähnlich Probleme hier schon zu hauf gepostet worden. Aber die Lösung wird wahrscheinlich nicht für alle die gleiche sein. Deshalb möchte ich mein Problem hier konkret beschreiben.
    Das Inhaltsverzeichnis einer FAT32-Partiotion hab ich mir durch den Versuch, diese mit dem PTS-Partition-Manger2000 von 8 GB auf 25 GB zu vergrößern, zermorkst. Nach dem Partitionierungsvorgang kam die Meldeung: „Partition überschrieben“ Ca, 7,7 GB waren mit Daten belegt. Das sind sie offensichtlich immer noch nur eben nicht mehr lesbar. Sie werden weder im Windoof-Explorer noch im KDE-Konquerer angezeigt aber der Platz ist nach wie vor belegt. Und das "tolle" ist auf der Platte auch nach der Repartitionierung soviel Kapazität frei wie zuvor: schlappe 300 MB. Dummerweise benötige ich einige der darauf befindlichen Daten noch (Echt dumm von mir, ich weiß). Windows XP hat beim starten automatisch eine Konsistenzprüfung der Platte vorgenommen und viele verlorene Ketten gefunden, die meisten davon angeblich repariert. Ein weiterer Beweis dass die Daten noch vorhanden sind. Auf dem noch zugreifbaren Teil der Partition liegen jetzt tausende von .chk-Dateien rum. Nur was Windows mit den angeblich reparierten Ketten gemacht hat, ist mir nicht ersichtlich, da sie ja nicht angezeigt werden.
    Gibt es unter SuSE-Linux 9.2 oder WindowsXP ein Tool mit dem man die .chk-Dateien wieder in lesbare Daten zurückwandeln kann?
    Oder gibt es eine andere Methode diese Daten wieder in den ursprünglichen Zustand zurückzuverwandeln?
    Über nützlichen Rat würde ich mich sehr freuen. vielen Dank

    Mit freundlichen Grüßen. Stefan
     
  2. DIAMANT

    DIAMANT Halbes Megabyte

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    Versuchs mal mit testdisk.

    Damit kann mann den MBR bearbeiten (und soweit ich weiß hängt von dem vieles ab).

    Du musst aber wissen wie groß deine wichtigen Platten sind, vllt. auch wie sie heißen, und ein bisschen English können.

    Lass dich aber nicht irritieren falls Testdisk bei der richtigen Prtition Bad etc. anzeigt das ist nämlich egal.

    Gruß.
     
  3. Rattiberta

    Rattiberta Halbes Gigabyte

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    Hallo MsVirus95,

    es mag unmittelbar nach dem Einsatz Deines Partitionierprogramms ein Partitionstabellenproblem gewesen sein, das man mit testdisk hätte reparieren können. Checkdisk hat Dir meiner Meinung nach allerdings einen Bärendienst geleistet, indem es die vermeintlich verlorenen Cluster zu kleinen chk-Paketen geschnürt hat. Ein Programm, das diesen Vorgang rückgängig machen und damit den Ausgangszustand wieder rekonstruieren kann, ist mir leider nicht bekannt.:(

    MfG
    Rattiberta
     
  4. DIAMANT

    DIAMANT Halbes Megabyte

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    Vielleicht geht's noch mit testdisk.

    Es kann nicht mehr viel schiefgehen.

    Gruß.
     
  5. MsVirus95

    MsVirus95 Byte

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    Wunderschönen Tag allerseits,

    Zunächst erst einmal vielen Dank an alle für die vielen Hinweise.
    Hier mal ein Zwischenbericht:
    Dateiwiederherstellungsprogramme wie „FileRecovery“, „Handyscan“ oder „Acronis DiskSuite“ konnten zwar Namen von Dateien und den Unterverzeichnissen nächster Ebene anzeigen jedoch die Verzeichnisse selbst können nicht wieder ursprünglich benannt werden und daher auch nicht in die Verzeichnisstruktur eingeordnet werden. Es wurden also sämtliche Verzeichnisse untereinander aufgelistet mit vom Programm generierten durchnummerierten Bezeichnungen wie §§folder001§§. Das hätte mir ja irgendwie auch schon geholfen, wenn wenigstens der Dateiinhalt danach noch stimmen würde. Aber auch war beim Anschauen oder Anhören der Dokumente und Mediendateien war einiges bis zur Unbrauchbarkeit durcheinander geraten. Das liegt wohl an der Fragmentierung. Mit dem Programm TestDisk 5.5 konnte ich allerdings meine komplette ursprüngliche Verzeichnisstruktur wieder finden. Das Programm gibt mir folgende Partitionstabelle (frei in deutsche übersetzt mit Anmerkungen von mir in den letzten 3 Spalten) meiner 40 GB Platte aus.
    Partition
    Nr. Typ/Zustand Dateisystem Start Ende
    1. Gelöscht FAT32 1 1 1 1022 254 63
    2. bootbar/gelö. FAT32/LBA 1 1 1 2822 254 63
    3. Gelöscht LinuxSwap 1023 0 1 1068 254 63
    4. Primär LinuxSwap 2823 1 1 2868 254 63
    5. Logisch Linux 2869 1 1 4831 254 63
    ges. physikalisch 1 4831 254 63


    Größe in:
    Sektoren MB enthaltene Daten zugreifbar
    1. 16418367 7809,46093 *.chk (nur unter Linux angezeigt) ja
    2. 45335367 21563,9459 urspr. Verzeichnis Struktur nein
    3. 738990 351,503504
    4. 738927 351,473538
    5. 31535532 15000 SuSE 9.2 nur v. Linux
    6. 77609826 36915,4194

    (lässt sich hier leider nicht besser darstellen)

    In der laut Tabelle zweiten Partition zeigt mir das Programm die ursprüngliche fehlerfreie Verzeichnisstruktur der 8 GB Partition, die ich versucht habe auf 21 GB zu vergrößern. Genau diese würde ich gern wieder normal von einem Dateimanager aus lesen können. In der 1. Partition, die meiner ursprüngliche FAT32 Partition entspricht, sind die .chk –Dateien gespeichert, die Windows bei der Konsistenzprüfung erzeugt hat. Eigenartigerweise werden die im im KDE-Konquere aber nicht im Windows-Explorer angezeigt.
    Meine Vermutung ist, dass der PTS PartitionManager (war auch die steinalte Version 2000) die Zylinder/Köpfe/Sektoren- Zahl einfach an die gewünschte Zahl angepasst hat ohne den Dateninhalt darauf umzuschreiben.
    Bevor ich nun weiter probiere die Partitionstabelle wieder in einen Zustand zu bringen, dass ich die Daten die auf der Partition 2 liegen wieder vollständig lesen kann, hoffe ich dass mir jemand einen Rat gibt, wie ich das in diesem Programm mit möglichst hoher Erfolgswarscheinlichkeit machen kann. Darüber würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank

    Mit freundlichen Grüßen.
     
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