Datenschutzbeauftragter besteht auf Änderungen bei Steuersoftware

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von RaBerti1, 20. Dezember 2004.

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  1. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Skandalös!

    Unser allseits geliebter Vater Staat besteht also in Zukunft -zunächst in bestimmten Bereichen- auf Abgabe von Erklärungen per PC.

    Das setzt voraus, daß der Unternehmer
    1. einen PC besitzt
    2. darauf SW laufen hat, mit der sich die Erklärung erstellen läßt
    3. der PC mit einer Internetverbindung ausgestattet ist.

    Meine Frage an Herrn BMinFin Eichel:

    Sehr geehrter Herr Minister Eichel,
    wann kann ich mit der Erstattung der Kosten eines PCs nebst erforderlicher Software rechnen, die ich künftig für die Erstellung der von Ihrer Seite geforderten Steuererklärungen benötige?

    Mit gräulichen Füßen
    (unleserlich)

    Diese "Dafür-wird-schon-noch-Geld-da-sein"-Mentalität von professionellen Geld-aus-der-Tasche-Ziehern ist offenbar bis in extenso ausdehnbar. Krankenhaus-Obulus. Praxis-Gebühr. Solidaritätszuschlag. Pflege-Versicherung (diese Kosten wurden früher auch aus der normalen Steuer bezahlt!). Energiekosten-Zuschläge. Schön, daß ich seit ca. 2 1/2 Jahren Ex-Raucher bin!

    Pfui Deibel!

    MfG Raberti
     
  2. Kleiner Murks

    Kleiner Murks Kbyte

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    163

    Den Rechner kann man absetzen (von der Steuer :) ) und ob der Bursche überhaupt lesen kann sei in Frage gestellt ;)
     
  3. akern

    akern Byte

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    43
    Wer andere dämlich nennt, sollte wenigstens selbst keine Fehler machen: ", den du bist auch zu dämlich ..." sollte man besser so schreiben: ", denn du bist ..."
    Nichts für ungut!
    akern
     
  4. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    5.094
    Falsch!
    Daß der PC absetzbar ist, bedeutet, daß es eine entsprechende Erlaubnis gibt. Das ist nicht neu und mir auch schon seit ein paar Jahren bekannt: Ich hab meine PC-Investitionen schließlich auch als Kosten abgeschrieben.

    Es geht mir um die neue Qualität eines InvestitionsZWANGES. Entweder man kauft einen PC, auch wenn der Betrieb bisher sehr gut ohne Gehirnprothesen ausgekommen ist, oder man beauftragt einen Steuerverhinderungsberater. Do-it-yourself per Hand beim Steuererrechnen wird damit erstmals VERBOTEN!

    Merkt Ihr was?

    MfG Raberti
     
  5. server0815

    server0815 ROM

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    2
    Da die Unternehmen sowieso subventioniert werden (Absetzungsmöglichkeiten aller betriebsbedingten Kosten) können sie ruhig einen Teil der Subventionen für eine Verfahrensvereinfachung verwenden. Im übrigen ist Elster eine geniale Sache die dem Unternehmen Kosten spart. Wer das nicht erkennt hat von Betriebswirtschaft keine Ahnung.
     
  6. rbecker

    rbecker Byte

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    49
    Jetzt haltet mal die Füsse still, hättet Ihr das ganze Thema mal intensiver gelesen, hättet ihr gemerkt, dass nur Unternehmer die Erklärung online abzugeben haben, wenn die Buchhaltung und Lohnabrechungen elektronisch verarbeitet werden, bei Unternehmen, welche keinen PC nutzen und ihre Arbeit per Hand machen gibt es eine Ausnahemgenemigung, niemand wird gezwungen sich deshalb einen Pc anzuschaffen.
    Also erst mal richtig informieren und dann lästern
     
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