Deutsche Musikindustrie: Umsatzrückgang um ein Fünftel

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von it-praktikant, 26. Januar 2004.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Dr.HotDogs

    Dr.HotDogs ROM

    Registriert seit:
    27. Januar 2004
    Beiträge:
    1
    Zukunftsaussichten...


    2002: Als beste Künstler werden Madonna, Herbert Grönemeyer, Tom Jones, Cher, und Santana ausgezeichnet. Zu den Top-Hits gehören
    Westlife mit "Uptown Girl", die No Angels mit "All Cried Out", Kelly Osbourne mit "Papa Don't Preach", Madonna mit "American Pie".

    Die Musikindustrie erfährt zum ersten Mal nach einer langen Boomzeit einen Umsatzrückgang. Als Hauptursachen macht sie das in Mode
    gekommene Kopieren von CDs und das Tauschen von Musikdateien im Internet verantwortlich. Um den Kids klar zu machen, daß das Kopieren
    von Musik letzendlich die Künstler schädigt, startet die Industrie die Kampagne "Copying Music is Killing Music".

    2003: Die Musikindustrie zeichnet Herbert Grönemeyer, Nena, Kim Wilde, Ozzy Osbourne und Metallica als beste Künstler aus. Das Album Nr. 1
    ist Nena mit Remixen ihrer größten Hits. In den Hitparaden finden sich neben Alexander, Juliette und Daniel K. auch Jeanette Biedermann mit
    "Rock my Life", das stark nach Roxette klingt.

    Weiterhin gehören Lichtenfels mit "Sounds like a Melody", Outlandish mit "Aicha", Kraftwerk mit "Tour de France 2003", KCPK mit "We will
    Rock You" und Murphy Brown mit "Axel F 2003" und Culture Beat mit "Mr. Vain Recall" zu den Tophits.

    Die meisten CDs haben Kopierschutz. Seit August ist das Kopieren kopiergeschützter CDs verboten, ebenso das Herunterladen von Musik aus
    dem Internet. Der Umsatz der Musikindustrie geht laut ihren Angaben um weitere 15% zurück, besonders betroffen sind Hit-Kompilationen mit
    47%.

    2004: Die Musikindustrie zeichnet Herbert Grönemeyer, Marius Müller-Westernhagen, DJ Bobo, Marianne Faithfull und Pur aus. In den Charts
    stehen das Hollywood Dance Project mit "Relax Reloaded", Kajagoogoo mit "Too Shy 2004", Nena mit "Haus der 2004 Sonnen" und Nico W aus
    "GZSZ" mit "Ich vermiß Dich wie die Hölle" lange Zeit ganz oben.

    Mit Hilfe einer automatisierten Sauger-Suche kann die Musikindustrie sämtliche Nutzer von Tauschbörsen ausfindig machen. Fünf Millionen
    Haushalte in Deutschland erhalten daraufhin Post des Münchner Anwalts G., der ultimativ die Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung
    einfordert und die Erstattung von Auslagen über 583,74 Euro.

    Die Tauschbörsen brechen zusammen. Über die Hälfte aller T-DSL-Anschlüsse wird gekündigt. Der Umsatz der Musikindustrie geht um
    weitere 10% zurück.

    2005: Es werden Herbert Grönemeyer, Tom Jones, die Supremes, Suzi Quatro und Elvis Presley als Künstler des Jahres ausgezeichnet, dazu
    Status Quo mit dem Innovationspreis des Musiker-Managements. Die Charts führen an Peter Maffay mit "So bist Du 2005", Roberto Blanco
    mit "Ein bißchen Spaß muß wieder mal sein" und Zarah Leander mit "Ich weiß, auch 2005 wird kein Wunder gescheh'n."

    Der Umsatz der Musikindustrie schrumpft erneut um 50%. Die Trend-Scouts entdecken, daß unter den Jugendlichen 60er- 70er- 80er und
    90er-Revivals in sind. Sie treffen sich zu FlowerPower-, Disco-, New Wave- und Rave-Parties und hören die LPs / CDs ihrer Eltern.

    Original-CDs und LPs der vergangenen vier Jahrzehnte werden verstärkt bei Ebay gehandelt. Es wird vermutet, daß die Kids die CD erwerben,
    kopieren und dann weiterverkaufen. Das ist legal, da die alten CDs keinen Kopierschutz haben und nur Originale angeboten werden.

    2006: Die Musikindustrie bringt ein neues Tonträgerformat heraus: Die "Smart CD". Sie benötigt spezielle Abspielgeräte mit Internet-
    Anschluß. Die Smart-CDs lassen sich nur abspielen, nachdem vorher eine Lizenz über das Internet gekauft wurde. Lizenzen gibt es nur noch
    temporär, es ist nicht mehr möglich, ein Musikstück "für immer" zu erwerben. Dafür werden die Smart-CD"-Spieler im Bundle mit einem
    Musik-Abo für einen Euro angeboten.

    Als erfolgreichste Künstler werden Herbert Grönemeyer, die Scorpions, Mark Oh, Oli P. und Peter Kraus ausgezeichnet. Die Charts werden
    beherrscht durch Songs wie "Flugzeuge im Bauch Ultimate Edition" mit Herbert Grönemeyer, Oli P. und Xavier Naidoo, "You Keep Me Hanging On"
    mit den Supremes, Kim Wilde und Sinema sowie "Anyplace, anywhere, whatever" von Nena, Kim Wilde und Jan Delay.

    Aus Anlaß der Fußball-WM wird mit großem Marketing-Aufwand eine neue Latino-Salsa-Welle propagiert, mit Carlos Santana und Richie Valens
    ("La Bamba World Cup 2006 Mousse T. Remix") als Galionsfiguren. Obwohl Brasilien zum sechsten Mal planmäßig Weltmeister wird, hat die Welle
    nur mäßigen Erfolg.

    Der Absatz der Musikindustrie sinkt weiter.

    2007: Mit Hinweis auf die vielen bedrohten Arbeitsplätze setzt die Musik-Lobby ein Gesetz durch, nachdem der Rückruf einmal erteilter
    Lizenzen möglich ist. Prompt widerruft die Industrie alle bisher erteilten Lizenzen auf nicht kopiergeschützte Tonträger. Damit werden
    alle älteren CDs und alle LPs illegal, ebenso Plattenspieler und CD-Spieler, die nicht dem "Smart CD" Standard entsprechen. Im Austausch
    für ihre Original-CDs bietet die Industrie CD-Besitzern eine Einjahreslizenz für die auf der CD vorhandene Musik an.

    Nach einer erneuten Abmahnwelle der Kanzlei G. aus M. bricht der Tonträgerhandel über eBay zusammen. Auf die Veröffentlichung von
    Charts und die Auszeichnung von Künstlern wird verzichtet. Zunächst einmal müssen die Lagerbestände alter CDs abverkauft werden.

    2008: Musik wird in Deutschland nur noch im Radio oder bei Konzerten gehört. Das Radio verliert aber an Popularität, seit die Industrie die
    Sender zwingt, nur noch neueste Produktionen zu spielen und über diese drüberzusprechen, damit das Aufnehmen mit Tapedecks verhindert wird.
    Konzerte sind fast unbezahlbar geworden, da das gesamte Management überproportional von den Eintrittspreisen mitbezahlt werden muß.

    Dagegen häufen sich die sogenannten "Open Jams", spontane Zusammenschlüsse von Hobby-Musikern, die auf öffentlichen Plätzen mit
    Gitarre, kleinem Schagzeug, Keyboard, Saxophon etc. Musik spielen und von begeisterten Zuhörern gefeiert werden.

    2009: Die Musiklobby setzt beim Gesetzgeber das Verbot öffentlicher und privater Performance urheberrechtlich geschützen Materials durch.
    Musikinstrumente werden mit einer Urheber-Abgabe belegt, da man ja eine Gitarre etwa zum Raub-Abspielen von z.B. Stones-Songs mißbrauchen
    kann. "Making music is killing music" lautet die begleitende Kampagne, die den Leuten Unrechtsbewußtsein beibringen soll.

    2010: Um Arbeitsplätze bei Musikern zu schützen, wird Musikunterricht rationiert: Es dürfen nur noch so viele Nachwuchsmusiker ausgebildet
    werden, wie der Markt braucht. Da dieser schneller schrumpft als die Musiker wegsterben, bedeutet das faktisch ein Verbot des
    Musikunterrichts. Hunderte Musikschulen werden geschlossen.

    2011: Sarah Connor versucht mit "Terminate Me" einen neuen, zur Abwechslung mal nicht gecoverten Song herauszubringen, wird aber dafür
    von den Anwälten der Musikrechteinhaber verklagt, die es nicht erlauben, daß neue Urheber am immer kleiner werdenden Kuchen
    mitverdienen wollen.

    "Composing music is killing music" heißt das Schlagwort der Inhaber alter Rechte. Sarah Connor gewinnt den Rechtsstreit, wird aber kurz
    darauf unter mysteriösen Umständen ermordet aufgefunden. Von nun an traut sich niemand mehr, neue Songs zu schreiben.

    2012: Die Eltern des 6-jährigen Wolfgang Amadeus Moherb, des "Jugend-musiziert"-Siegers, werden zu 150.000 Euro Schadenersatz an die
    Musikindustrie verurteilt, weil sich herausgestellt hat, daß ihr Kind bereits seit eineinhalb Jahren musiziert, also nach dem Inkrafttreten
    der Unterrichts-Rationierung.

    Seine Lehrerin, die Violinistin Anne-Sophie Mutter, entzieht sich einer Gefängnisstrafe durch Flucht in den Irak, dem einzigen Land, das
    nicht unter Kontrolle der westlichen Wertegemeinschaft und damit der Musikindustrie ist.

    2020: Nahezu jede tonliche (Meinungs-)Äußerung, darunter Motorgeräusche, Trittschall, Türschließgeräusche und gesprochenes
    Wort, sind unter urheberrechtlichen Schutz gefallen. Eine Tür zumachen darf quasi nur noch, wer nachweisen kann, daß der dabei erzeugte
    Schall nicht dem von P. patentierten ähnelt.

    Die einzigen lizenzfreien Worte sind "der", "die", "das", "und" und "hallo". Die Gespräche von Menschen, die sich das "Deutsche Sprache
    Abo" nicht leisten können, sind daher fast unverständlich geworden. Überhaupt ist es sehr still geworden, da fast jede Schallerzeugung das
    Risiko einer Abmahnung durch den Münchner Justizkonzern "G. & Söhne" mit sich birgt.

    Die Anwälte der "Ton und Schall Industrie"-Gemeinschaft machen Jagd auf Park- und Waldbesitzer, die in ihren Anwesen das illegale Singen
    von Vögeln dulden.

    2030: Europa und die USA sind in einem Handstreich vom Irak eingenommen worden. Die Iraker brauchten nur einen einzigen Muezzin,
    um die halbe Streitmacht der Westmächte auszuschalten, die sich, an Schall nicht mehr gewöhnt, mit zugehaltenen Ohren am Boden wälzte.

    Die andere Hälfte und die zivile Bevölkerung wurden dadurch gewonnen, daß man ihnen Kinderlieder vorsang. Die Menschen fingen an zu weinen
    und den Invasoren auf Knien zu danken, für diese neue und wunderbare Gabe, die sie so lange vermißt hatten. Seither ist der Islam die
    größte Weltreligion und das Reich Allahs unter der weisen Herrschaft des Kalifen der Zweigstelle Washington schwingt sich auf zu neuer
    Blüte.

    Verfasser unbekannt...


    mfg Dr.HotDogs
     
  2. first2

    first2 Kbyte

    Registriert seit:
    23. Januar 2004
    Beiträge:
    371
    Also ich weiss nicht,was die Gehirnakrobaten in den Vorstandsetagen sich eigentlich denken.

    Nein, nicht lachen, das koennen die wirklich, auch wenn einem Bericht der Zeitschrift Kapital zufolge die meisten diese Posten ererbt haben sollen.

    Da haben sie jahrzehntelang in Mengen ihre Schallplatten, Kassetten und CDs verkauft und wundern sich nun über mich, dass auch mein letzter Schrank voll ist, ich nichts mehr unterkriege und damit sowieso für die nächsten 2 Leben eh genug Musik zur Verfügung habe.

    Abgesehen von der Zeit, die mir zum Musikhoeren fehlt,weil ich die ganzen Schallplatten und Kassetten, die ich mal gekauft habe zwecks Werteerhalt auf die CD-Rohlinge sichern muß, von der o.g. Gehirnakrobaten meinen, dass diese alle zum illegalen Musikdownload sichern gekauft waeren.

    Ja - aber wenn ich dies nicht mache, sind doch die CD-ROM- und Laufwerkshersteller traurig.

    Aber die Musikindustrie jammert ja nicht alleine. Die Bauindustrie beklagt sich ja auch darüber, dass ich aus lauter Langeweile kein zweites Haus baue und es wegen meiner begrenzten Grundstuecks- bzw Erdoberfläche nicht einfach auf das vorhandene stapele.

    Dass ich nur eine Waschmaschine habe und damit sorgsam umgehe, macht mir echt auch schon ein schlechtes Gewissen, weil die Politikverantwortlichen mir Konsumterror - sorry - Konsumenthaltung vorwerfen und mich somit wegen stagnierender Binnennachfrage für die vielen Arbeitslosen verantwortlich machen.

    Und dann auch noch dieser ganze Automatismus und Produktionszuwachs- echtes Teufelswerk - macht viele arbeitslos und es den Herstellern so einfach, viel zu produzieren, was die dann wieder verkaufen wollen und nicht können, weil ich ja schon alles habe und mein Nachbar arbeitslos ist und nicht kann, wenn er dann wollte, aber ich glaub, der hat auch alles.

    Aber nur nicht die Hoffnung verlieren, liebe Vorstandsvorsitzende, wir habe so fähige Politiker, die -kriegen- das schon bald wieder in Griff.

    first2..
     
  3. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

    Registriert seit:
    18. April 2000
    Beiträge:
    31.485
    Warten wir doch mal auf die Hauptversammlungen der einzelnen Unternehmen, da werden wir die wichtigen Zahlen hören. Entscheidend ist doch nicht wieviel Umsatz ein Unternehmen macht, sondern wieviel unter'm Strich raus kommt - sprich Gewinn und ihr könnt euch drauf verlassen, dass dieser nicht zurück gegangen sein wird (es sei denn, man rechnet wieder großzügig Ausgaben für gegen den Baum gefahrene Geschäftszweige dagegen - sage nur AOL und Time Warner).

    Gruss, Matthias
     
  4. rzwo

    rzwo Kbyte

    Registriert seit:
    12. Oktober 2001
    Beiträge:
    336
    30% von 267 Mio Musikrohlingen macht 80,1 Mio.
    Das wäre also ein Supergeschäft,
    besser als 166 Mio verkaufte CD's?
    :confused:
    Mann, da muss wohl mal jemand ein bissl Nachhilfe nehmen.

    Oder hab ich mich verrechnet?

    Have a nice day,
    René.
     
  5. sg69

    sg69 Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    28. August 2003
    Beiträge:
    977
    Na dann mal ran und noch mehr Superstars a la Zlatko, Küblböck & Co herausbringen.

    Aber ist ja einfacher mit dem Finger auf andere zu zeigen und den Filesharern die Schuld zu geben - daß das Musikangebot ABSOLUT GROTTENSCHLECHT ist, darauf kommt natürlich keiner...
     
  6. AMDUser

    AMDUser Ganzes Gigabyte

    Registriert seit:
    17. Juni 2002
    Beiträge:
    11.958
    Die Zahlen die die MI jedes Quartal präsentiert sind jedes Mal ein richtiger Schenkelklopfer - woher nehmen die diese Zahlen bzgl. "Raupkopien" ... zunächst einmal muss der Begriff "Raubkopie" definiert werden - denn,

    Zitat: Ein Raub im Sinne des § 249 StGB setzt per gesetzlicher Umgrenzung die Anwendung von Gewalt gegen eine Person oder doch zumindest die Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben voraus, um die Wegnahme einer fremden, beweglichen Sache zu ermöglichen. Zitatende.

    Dieser Tatbestand liegt zunächst einmal NICHT vor !!!

    Ansonsten kann ich nur sagen, glaube nur der Statistik die du selbst erstellt und gefälscht hast.

    Tatsache ist doch, dass jedes ach doch so schön unter der Dusche oder Badewanne vor sich hin trällernde Sternchen mit seinen schrägen Tönen auf Kunststoff gebannt werden muss und versucht wird damit Kohle zu machen.

    Nur, wer kauft sich diesen Schund - kaum einer.

    Ich kann mich an "fette Jahre" erinnern, wo ich im Jahr ca. 50 - 70 CD?s gekauft habe - heute ca. 10 max. 15. Warum nur noch so wenig, weil wirklich qualitativ hörwertiges kaum noch auf den Markt kommt. Die Compilation verschiedener Labels wiederholen sich in gewisser Weise immer wieder und sind immer wieder mit "Kübelübeligem"und ähnlichem Schrott durchsetzt.

    Der nächste Punkt sind diese widerwärtigen mit einem Kopierschutz versehenen Un-CD?s - funktionert eine diese CD?s nicht einwandfrei auf einem meiner Abspielgeräte geht sie mit einer entsprechenden Ferhlerdiagnose und Kommentar ans Label zurück, mir eine CD ohne Kopierschutz zu zusenden, damit diese einwandfrei von meinen Abspielgeräten abgespielt werden kann - und wie man sieht es geht, wenn man will Denn von jeder "Problem"-CD habe ich innerhalb kürzester Zeit eine Ersatz-CD ohne Kopierschutz erhalten.
     
  7. saxony

    saxony ROM

    Registriert seit:
    23. November 2000
    Beiträge:
    1
    Jetzt fällt die Preispolitik auf die Macher zurück. Millionengagen für nichtssagende Popsternchen ! Wenn die CD's im Rahmen zw. 5,- -10,- Euro liegen würden, gäbe es wohl weniger Raubkopien u. einen imensen Absatz. Fehlentscheidungen beim "Einkauf" von Band's u. Musikern müssen natürlich auch alle Käufer tragen.

    Aber so ist die Welt: wenn die fetten Zeiten vorbei sind, geht das Geschrei los!
     
  8. it-praktikant

    it-praktikant Megabyte

    Registriert seit:
    5. August 2002
    Beiträge:
    1.176
    Hallo,

    ... was auf einen gekauften Rohling kommt? Schaut er bei jedem Käufer nach?
    Ich kann da auch ganz andere Sachen raufpacken, zum Beispiel eine Auswahl meiner Liebliongssong von meinen gekauften CDs, meine Gesangskunst nach 6 Bier oder einfach nur meine persönlichen Daten vom PC.
    Eine Kopie für meinen Discman, oder Autoradio wäre auch drin, ohne dass ich illegal Musik kopiere.

    Das ist nur Bla-bla und redet vom Verlust, den man gar nicht berechnen kann. Vielleicht sind die so schlecht, wenn ich mir Daniel K. und Co anschaue, warum sollte ich denn da eine CD kaufen?

    Allerdings ist das mein Musikgeschmack, darüber kann man sich streiten.

    Ciao it, letzte gekaufte CD: "Mensch" von Ramstein, letzte kopierte CD: ---
     
  9. der.jojo

    der.jojo Kbyte

    Registriert seit:
    1. März 2002
    Beiträge:
    325
    Nö er geht davon aus das die gebrannten CD?s voll mit mp3 sind. :D
     
  10. MDA

    MDA Byte

    Registriert seit:
    8. Mai 2000
    Beiträge:
    26
    Dann soll er das sagen.

    In meinem Analysis Kurs wäre er mit diesen Aussagen ohne Definitionsgrundlage hoffnungslos verloren.

    "The reason for poor sales isn't the internet, it's because new music sucks."
    (Sue all the World, 2003, Camp Chaos)
     
  11. emacs

    emacs Megabyte

    Registriert seit:
    10. Dezember 2002
    Beiträge:
    1.031
    Das meint der als zusätzlichen Umsatz

    Greg
     
  12. Gast

    Gast Guest

    ... das hat Dieter B. ja auch schon erledigt !

    :D
     
  13. der.jojo

    der.jojo Kbyte

    Registriert seit:
    1. März 2002
    Beiträge:
    325
    Einen Song vom Kübelböck würde ich nicht mal klauen.
     
  14. Eljot

    Eljot Halbes Gigabyte

    Registriert seit:
    11. Oktober 2002
    Beiträge:
    5.307
    Hallo!
    Auch ich kann mir nicht vorstellen, wie mit Typen a la G. Horn und D. Küblböck ein Geschäft zu machen ist.
    Eljot
     
  15. henner

    henner Viertel Gigabyte

    Registriert seit:
    29. Mai 2001
    Beiträge:
    2.888
    Dann wandere ich wohl endgültig aus, ist ja so schon kaum zum Aushalte!
    Gruß
    Henner
     
  16. Gast

    Gast Guest

    Nun, das Angebot entspricht zumindest vordergründig der Nachfrage. Die Küblböcks werden ja vom Publikum nach oben gewählt.
    Doof nur, dass 13jährige Mädels vom 20fachen Stimmrecht (=20 mal anrufen auf Papis Rechnung) Gebrauch machen, dann aber nicht genug Taschengeld haben, um sich den ganzen produzierten Scheiß zu kaufen. Der Herr Stein hat wenigstens seine Quittung für diese Geschäftspolitik gekriegt...
     
  17. Dammpfwallze

    Dammpfwallze Megabyte

    Registriert seit:
    4. Juni 2002
    Beiträge:
    1.322
    Was soll der Scheiss immer mit macht die CD's billiger? Sollte man glauben wenn eine CD nur noch 5? kostet das dann mehr von dem Schrott gekauft wird den ja anscheinend niemand hören will? Ich glaube nicht.
    Ich würde mir nie ein Bravo Hits kaufen auch wenn die blos 2? kosten würde. Weil erste CD da sind 3-4 Titel gerade mal ok. Zweite CD ist komplett Müll. So was hab ich dann davon? Hab einen Haufen Plastikmüll für 2? u. gerade mal 3-4 Titel die ich anhören möchte.
    Ich würde mir ein Geschäft wünschen das ein Musikarchiv hat wo man Alle Titel sich auswählen kann sagen wir von 1960-heute u. die man dann auf CD brennen kann u. mitnehmen kann. Wenn ich diese Möglichkeit hätte würde ich gerne 12-15? für so eine CD mit 15-20 Titeln bezahlen.

    Gruss Mario
     
  18. Runaway

    Runaway ROM

    Registriert seit:
    27. Januar 2004
    Beiträge:
    6
    Tja, die fetten Jahre sind vorbei. Das geht nicht nur der Wirtschaft so, sonder auch dem Konsumenten. Vorher soll ich das Geld noch bei Arbeitslosigkeit aufbringen für die ganzen CD?s, die man, wenn es nach der Musikindustrie geht, verkonsumieren soll? Mal abgesehen, das die Preise der Produkte mit Einführung des Euro auch mal eben angehoben wurden, wobei die Qualität der Musik leider auch Proportional abgenommen hat. Früher bekam man aktuelle CD?s für ca 19, 95 DM, im vergleich zu heute kostet aber eine einfache CD teilweise bis 19,95 Euro. Und mal erlich, wer soll den ganzen scheiss noch hören, der heutzutage produziert wird? DSDS - Selten waren Popstars so schlecht wie heute.
    GZSZ - Na, reichts Geld nicht beim Schauspielern, so wird noch gleich ne CD mit krächziger Schrottmusik produziert.
    Hilfe ich bin Musiker, keiner will mich hören. Warum quält man den Musikliebhaber heutzutage mit so einem Mist? Leider ist das Niveau der Janette/Yvonne/Britney/Christina/Justin/Alexander-Fans auch nicht höher. Die Musikindustrie rechtfertig die zurückgeganenen Verkaufszahlen mit den erhöhten Verkauf von Rohlingen, und will Gerechtigkeit, indem man den Rohlingkäufer mit Kinowerbung verunsichern will, ein Straftäter zu sein. Aber wer schützt mich eigentlich von den ********en Künstlern, die meine Nerven und die Ohren menschenunwürdig malträtiren. Wer schützt mich von den Fehlkäufen von Künstlern, von denen ich mir viel versprochen, aber leider nix gehalten haben ?! Mein Resumee an die Musikindustrie: Verkauft CD?s billiger ( bis ca 10 Euro) dann klappts auch wieder mit dem absazt. Und haltet nicht gleich jeden für einen künstler, der eine Gitarre richtig herum halten kann, und bannt seinen Müll auf ne CD mit der aufschrift: Superstar. Denn dazu gebraucht es etwas mehr als dicke T?s und wenig V`s.
     
  19. M.Handke

    M.Handke Byte

    Registriert seit:
    8. Mai 2002
    Beiträge:
    56
    Irgendwie hab ich das Gefühl, dass sich die Musikindustrie zu einer Lachnummer macht. Die haben es wohl immer nocht nicht kapiert.

    Preise senken !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Es kann nicht sein, dass man für eine Doppel CD (Bravo Hits etc.) knapp 20 berappen soll und die Hälfte der "letzte Schrott" ist. Und das die Qualität in den letzten Jahren zurück gegangen ist, ich glaube das weiß wohl jeder.

    Und wer da noch so besch.. ist und die CDs kauft, den kann man nicht mehr helfen.

    Das gleiche Problem wird sich auch bald bei Video-DVDs zeigen. Es kann ja wohl nicht sein, dass man für einen gutes DVD-Video knap 22-24 EUR berappen soll. Die haben doch wohl echt einen an der Waffel.

    Marco.
     
  20. Grobak

    Grobak ROM

    Registriert seit:
    10. April 2003
    Beiträge:
    4
    Ist doch klar, wenn wir als Konsumenten wegen ständig steigenden Kosten immer weniger übrig haben, um es für unser "Vergnügen" auszugeben. Und wenn das Geld weniger wird, bin ich auch wählerischer bzw. kritischer bei dem was ich kaufe.

    Nicht nur die Musikindustrie hat Umsatzeinbussen, andere Industriezweige und der Handel merken das auch in Bereichen wo nicht kopiert wird.

    Irgendwie ist das ganze Gejammer wegen der Raupkopierer nichts anderes als eine vorgeschobene Ausrede der Manager um ihr falsches Management vor den Auktionären zu vertuschen, bzw. einen anderen Sündenbock zu suchen.

    Und wenn man an früher denkt (die fetten Jahre) was wurde von den Leuten denn ausser Musik CD noch als Medium gekauft?

    Und heute steht neben einem CD Player auch noch eine Spielkonsole und ein DVD Player im Wohnzimmer und die wollen auch mit Software versorgt werden.

    Statt den 3-4 Musik CD/ Monat, die ich mir vor 2-3 Jahren regelmäßig gekauft hatte, kaufe ich heute 2 DVD, ein PC Spiel und vielleicht auch eine Musik CD, wenn ich mal wieder eine finde, die mir gefällt und auch noch der Red Book Spezifikation entspricht.

    Sobald was von einem Kopierschutz auf dem Cover zu sehen ist, stell ich sie gleich wieder zurück ins Regal. Wozu riskieren, daß ich das Teil auf einem meiner Player nicht abspielen kann und dann die Lauferei und Streiterei mit dem Händler auf mich nehmen?

    Ich denke mal, daß viele so denken, die schon einmal Ärger mit einer "kopiergeschützten" CD hatten und dann lieber eine Scheibe wieder zurückstellen statt zu kaufen. Das war wohl ein Eigentor der Musikindustrie.
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen