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DHCP, WINS und DNS für Idioten???

Dieses Thema im Forum "Heimnetz und WLAN" wurde erstellt von power-surfer, 10. Mai 2004.

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  1. power-surfer

    power-surfer Byte

    Registriert seit:
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    88
    Ich würde gerne mehr über Netzwerke erfahren, speziell über DHCP, WINS und DNS.
    Die Funktionsweise ist mir ja wohl in etwa bekannt, aber mir kommt es so vor, als
    würden sich viele Funktionen überschneiden, deswegen meine Bitte:

    -Erklärt mir die feinen Unterschiede zwischen DHCP, WINS und DNS oder
    -verweist mich auf eine passende (idiotengerechte) Seite.


    Größten Dank an euch Freaks im Voraus:bet:,

    power-surfer
     
  2. Döskopp

    Döskopp Kbyte

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    169
    Nachtrag:

    'franzkat' hatte die PrioListe. der Namensauflösung (bei M$-Sys) genannt... Mit Bitte um Wiederholung (1. HOSTS .. 6. LMHOSTS) oder Ref.. UND für die Allgemeinheit setzt die Frage ein, WANN Namensauflösung UND in welcher Konfig. stattfindet.

    Die Allgemeinheit setzt HardwareRouter ein. -Gut.- Es geht um den Nutzen der vorhandenen Services. Nicht um das, was die Werbung (NAT = Firewall / DNS-Forwarding = DNS) vorgibt, sondern um das, was das Netzwerk hergibt.
     
  3. Döskopp

    Döskopp Kbyte

    Registriert seit:
    6. Mai 2004
    Beiträge:
    169
    Du hattest Post. (... ein ForumsMitglied)
    Die Dinge um 'Deaktiv. NetBIOSoTCP' wurden genannt...


    Du sagst (bitte) nicht *sorry*, sondern breitest Deine Info aus. - Die besten Diskussionen entwickeln sich nebenher... Der Döskopp wünscht sich das.

    Idealerweise Teil 1..x (Insider) zur allgemeinen Diskussion. Die sind hiermit freigegeben. Arbeite Deine Anfrage mit ein *bestens*.


    Für die Allgemeinheit: Es geht um das Verständnis DHCP / DNS /WINS. - Auf gehts.
     
  4. Gast

    Gast Guest

    Am RAM der Router muss ja irgendwie gespart werden. :p
     
  5. lefg

    lefg Halbes Megabyte

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    Hallo Forum,

    Ich wurde von einem anderen Forenmitglied darauf hingewisen, die preisgünstigen Router können keine Auflösung für das lokale Netz durchführen. Sie können nur eine Weiterleitung an einen DNS im Web vornehmen. Solcheiner kann aber keine lokalen Adressen auflösen.
    Das wurde mit einem Experiment in einem kleinen Netz heute bestätigt. Nach Deaktivierung von NetBIOS over TCP/IP an einem Rechner konnte dessen Name mit Ping Rechnername nicht mehr aufgelöst werden. Der Host war unbekannt. Normalerweise wird die IP-Adresse zurückgeliefert.

    Ich bitte um Entschuldigung.

    Gruß
    Edgar
     
  6. lefg

    lefg Halbes Megabyte

    Registriert seit:
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    640
    Durch Expansion eines Standortes kann man bei Class-C schnell an Grenzen stossen. Man könnte sich mit Segmentierung behelfen.
    In unseren Verwaltungsnetz hat jeder Standort(15) ein eigenes Segment mit Anbindung an die Zentrale. Auch die hat ein eigenes Segment. Ein Stossen an Grenzen ist dabei auch auf lange Sicht nicht erkennbar.
    Im Schulungsbereich in meinem Standort sieht da anders aus. Das Netz ist aus Einzelnetzen zusammengewachsen und aufgewachsen. Da ist noch Luft für einen Klassenraum und ein paar Einzelrechner.
     
  7. Gast

    Gast Guest

    Der Begriff "privater IP-Bereich" klingt im Geschäftsbereich etwas komisch. Ich würde in der Praxis nie ein Class-C Netz einrichten. Habe da mit IP-Kreis-Umstellungen schon manche Tage und Wochenenden verbracht.
     
  8. lefg

    lefg Halbes Megabyte

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    Hallo MaxMaster,

    ich war damals für ein anderes Jugendaufbauwerkes dabei. Die Netzwerkgeschichte war nur eine von mehreren Projekten.

    Sie hatten sich für ein Class-C-Netz entschieden. Sie haben die Sache großartig gemacht. Bücher gewälzt, diskutiert, Pläne gezeichnet und einen Vorschlag unterbreitet, der dann umgesetzt wurde.

    So wie du danach fragst, hat das doch einen bestimmenten Grund. Was hast du im Hinterkopf?

    Gruß
    Edgar
     
  9. Gast

    Gast Guest

    Verrätst du aber nicht? :D
    Was haben die Jungs denn genommen Class-C oder Class-B.
     
  10. lefg

    lefg Halbes Megabyte

    Registriert seit:
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    Lohnen? Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung dazu ist mir nicht bekannt.
    In Unternehmen/Behörden werden DHCP und DNS meist in Kombination eingerichtet. Mögliche Gründe für DHCP habe ich bereits vorher beschrieben. Der Einsatz eines DNS-Servers beschleunigt die Namensumsetzung und damit den Netzwerkverkehr. So möchte ich es mal formulieren.

    Der Einsatz hat auch nichts mit der Grösse eines Unternehmens zu tun.
    Ich möchte mal einen Fall schildern.

    Eine Einrichtung zur Betreuung von Jugendlichen bekam von Sponsoren eine neue EDV-Ausstattung. Ein einheimisches Unternehmen gewann die Auschreibung.

    Ein abseits liegender Serverraum wurde bestiimt, ein kleiner LAN-Schrank mit Patchpanels und Switches im Sekretariat aufgestellt, die Kabel gelegt. Dann kamen die Rechner: ein Server und zwanzig Clients. DHCP und DNS waren nicht vorgesehen, die Adressen statisch vergeben. Alles klar, alles lief wunderbar.

    Von diesen Einrichtungen gab es zwei in jeweils benachbarten Orten. Fast eineiig.
    Dann kamen die Leitungsebenen der beiden Einrichtungen auf die Idee, beide miteinander zu verbinden. Es sollte ein Routing eingeführt werden.
    Beide Einrichtungen hatten die gleiche Netzwerkadresse. Routing geht nur zwischen verschiedenen Netzwerkadressen. Also musste in einer Einrichtung die Netzwerkadresse umgestellt werden.

    Dazu gab es nun zwei Möglichkeiten. Die Netzwerkadressen aller Rechner von Hand ändern. Bei etwas über 20 Rechner kein grosses Problem. Oder die Gelegenheit beim Schopfe packen und auf DHCP und DNS umzusteigen. Die zweite Option wurde gewählt.

    Wäre diese bereits bei der Einrichtung der Anlagen gewählt worden, wäre eine einfache Umstellung nur am Server nötig gewesen. Die Handarbeit an den Clients wäre nicht nötig.

    Weitsichtig wurden beide Einrichtungen umgestellt.

    Später wurden die Einrichtungen mit dem Internetzugang des Kreises vernetzt. Auf dessen Router wurde eine Positivliste geführt.

    Die Leute, die am Anfang die Planung innehatten, waren Lehrer, Sozialpädagogen und Ausbilder. Deren Fähigkeiten lagen auf anderen Gebieten, nicht der EDV und Netzwerktechnik.
    Ich war damals zeitweise als Beobachter im Auftrag einer anderen Einrichtung dabei.
     
  11. power-surfer

    power-surfer Byte

    Registriert seit:
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    Also das wusste ich auch schon alles, ich wollte eigentlich nur wissen, ab wieviel Personen sich ein DHCP-Server lohnt.

    Trotzdem danke natürlich... :)

    MfG power-surfer
     
  12. lefg

    lefg Halbes Megabyte

    Registriert seit:
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    Ich vergaß zu erwähnen, auch Hardware-Internetrouter sind meist in der Lage, DHCP und DNS bereitzustellen. Es ist auf die Default-Konfiguration zu achten.
    Zu LAN-Parties kann ich keine Aussage machen.

    Die Adressvergabe kann ja auch statisch, die Namensauflöung per NetBIOS over TCO/IP geschehen. Dann ist darauf zu achten, dass bei WINS dieses auch vorgewählt wurde.

    Weiter kann die Auflöung über Hosts vorgenommen werden. Die Datei Hosts ist auf jedem Rechner mit TCP/IP zu finden. Es werden darin Adresse und Namen aller Rechner eingetragen. Praktikabel ist dies nur in kleinen Netzen.
     
  13. Gast

    Gast Guest

    Bei einer LAN-Party steht wohl irgendwo in der Ecke ein DHCP-Server oder du bekommst eine IP vorgegeben. Eventuell solltest du unter TCP/IP, Erweitert, WINS, Netbios über TCP/IP aktivieren.
     
  14. power-surfer

    power-surfer Byte

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Danke Leute!

    Ich schließe aus euren Aussagen, dass ich bei einer kleinen LAN-Party KEINEN Server brauche, der einen der Dienste bereitstellt.


    MfG power-surfer
     
  15. lefg

    lefg Halbes Megabyte

    Registriert seit:
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    Das DynamicHostConfigurationProtocol wird zurm dynamischen Beziehen der IP-Adressen für die Hosts eines Netzwerkes benutzt.
    Dabei dient ein Server(NT, W2k, Linux) als DHCP-Server. Der DHCP-Dienst ist darauf installiert und gestartet.
    Auf den Hosts(Windos-Workstations) ist ist in den Protokolleinträgen "IP-Adresse automatisch beziehen" eingestellt.

    Nach dem Start der Netzwerkfunktion eines Rechners wendet sich dieser über das DHCP an den Server und enthält eine Adresse aus einem vorbestimmten Adresseraum geliehen(lease). Die Lease ist auf einen vorbestimmten Zeitraum terminiert.

    Sinn des Verfahrens ist das Einsparen von Zeit und Personal. Beim Einrichten eines Netzwerkes oder dem Hinzufügen von Workstations braucht sich der IT-Support keine Gedanken über freie Adressen machen und diese nicht konfigurieren.
    Mobile Mitarbeiter wandern mit einem Laptop zwischen Niederlassungen und Kunden. Die Berechtigungen vorausgesetzt, klinken diese den Rechner ein und bekommen eine gültige IP
    Supportmitarbeiter wählen sich über ISDN oder Internet und RASS in Netze ein und die Supportkonsole erhält die benötigte Adresse.

    Adressen für Server werden statisch vergeben.
     
  16. Gast

    Gast Guest

    Hallo Döskopp!

    F1 hilft mir aber nicht an meinem W2000-Server und meinem WINS-Dienst. :D
     
  17. Döskopp

    Döskopp Kbyte

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    169
    [Start]+[F1]... ist besser als sein Ruf.
     
  18. Gast

    Gast Guest

    Das war nicht ganz korrekt.
    Im DNS-Server kann man einen Abgleich mit dem WINS-Server machen.
     
  19. power-surfer

    power-surfer Byte

    Registriert seit:
    2. April 2002
    Beiträge:
    88
    Thanks a lot, master!
     
  20. Gast

    Gast Guest

    WINS ist die Abkürzung für Windows Internet Name Service, eine Methode um in Windows-Netzwerken IP-Adressen umzuwandeln in Computernamen.
    Der Nachfolger ist DNS.
    Durch DNS (Abk. f. "domain name server", "Namens-Server für die Domäne") erfolgt die Übersetzung der symbolischen Namen eines Hosts (PC) im Internet in die weltweit eindeutige numerische IP-Adresse oder intern im LAN (Computername\arbeitsgruppe.local).
    Und im DHCP-Server kann man Verweise auf die WINS- bzw. DNS-Datenbank einrichten.

    Computerlexikon.com fällt mir spontan ein.
     
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