Dialer: Was wirklich falsch läuft

Dieses Thema im Forum "Sonstige Online-Themen" wurde erstellt von dbh83, 31. Juli 2002.

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  1. dbh83

    dbh83 ROM

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    31. Juli 2002
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    "Abzocke im Web", "Die Internet-Mafia", "Dialer - wie Sie sich vor ihnen schützen können".
    So oder so ähnlich lauten seit Monaten Schlagzeilen in TV-Magazinen oder PC-Zeitschriften. Die Redaktionen pauschalisieren und diffamieren auf diese Art viele Webseiten-Betreiber. Denn: Dialer ist nicht gleich Dialer.

    Die Mehrheit der Anbieter macht dem User vorher klar, auf was er sich einlässt. Genau wie beispielsweise bei TV-Spots von 0190er-Erotiktelefonservices wird meist vorher auf Kosten von bis zu 1,86 Euro pro Minute aufmerksam gemacht. Der Surfer kann somit frei entscheiden, ob ihm der jeweils angebotene Dienst so viel wert ist. Damit ist die abgewickelte Transaktion über die Telefonrechnung völlig legal, eine Bezeichnung als "Mafia" ungerechtfertigt. Übrigens: Auch die vom Axel-Springer-Verlag produzierte Website der Bild-Zeitung verwendet diese Art der Vermarktung als Einnahmequelle.

    Doch es gibt auch schwarze Schafe. Mittels massivem illegalem Spam per E-Mail machen Sie auf Erotikdialer-Angebote aufmerksam ohne auf anfallende Kosten aufmerksam zu machen. Andere Dialer installieren sich gar selbst beim Betreten von Websites, ohne dass es der unerfahrene Surfer merkt. Derartige Fälle stellen jedoch eine Minderheit dar und selbstinstallierende Dialer finden sich ohnehin meist nur auf dubiosen Hacker- oder Sexsites.

    Nicht nur, dass alle großen thematisch passenden Medien Seitenbetreiber, die Dialer verwenden, pauschalisieren, sie stellen auch direkt "Anti-0190-Programme" zum Download oder beispielsweise auf Heft-CD bereit. Damit wird auch seriösen Webseiten die Chance genommen, ihre besonders wertvollen Inhalte durch einen Dialer kostenpflichtig anzubieten.
    Gerade dies wiegt schwer, denn mit Bannerwerbung ist kaum noch Gewinn zu erzielen, der Internet-Werbemarkt liegt am Boden. Und: Auch diese Verdienstmöglichkeit wird systematisch von PC-Zeitschriften zerstört. So befinden sich beispielsweise auf der aktuellen Heft-CD der PC Welt gleich mehrere Programme, mit denen es gezielt möglich ist, Werbebanner auszublenden.
    Bedenkt man, dass seit jeher Inhalte und Dienste im Internet kostenlos angeboten werden, ist dies ein erheblich verwerflicher Eingriff, der nicht zu rechtfertigen ist.

    Quelle: http://weblog.projectirie.de
     
  2. dbh83

    dbh83 ROM

    Registriert seit:
    31. Juli 2002
    Beiträge:
    2
    scheinbar hast du den Artikel nicht gelesen... Mit Bezahldienste sind nicht etwa bezahlte Informationen von PC-Zeitschriften gemeint, sondern von Internet-Seiten allgemein.

    "In der jetzigen Situatiuon für Bezahlsysteme zu plädieren,
    ist angesichts des Angebots völlig abartig."
    Welche Situation?
     
  3. Geertakw

    Geertakw Kbyte

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    418
    Computerexperten\' werden.
    Wenn man sieht zu welchen Preisen PC-Welt und Chip ( und
    warscheinlich auch Andere ) alten Wein zu horrenden Preis als
    neu verkaufen wollen ( ohne das man in der Lage wäre die
    Qualität einzuschätzen - gerade bei der eher reisserischen
    PC-Welt sehr problematisch ) kann man bei den Versuchen,
    dafür noch Geld abzuzocken nur würgen.:-(((

    In der jetzigen Situatiuon für Bezahlsysteme zu plädieren,
    ist angesichts des Angebots völlig abartig.

    In der Regel ist ein vernünftiger Thread ohne flames mehr
    wert als ein Jahresabo von PC-Welt und / oder Chip
    [Diese Nachricht wurde von Geertakw am 31.07.2002 | 22:09 geändert.]
     
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