Die besten Utilities für Ihre Sicherheit

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von deas, 8. Dezember 2003.

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  1. Cubaner

    Cubaner ROM

    Registriert seit:
    18. Dezember 2003
    Beiträge:
    1
    Hallo zusammen !
    Was haltet Ihr von Anonymisierungs- Tools z.B. Steganos Anonym ?

    Servus
    :confused:
     
  2. deas

    deas Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    26. Dezember 2001
    Beiträge:
    979
    Hallo!

    Ich verwende ein AntiVirusProgramm und eine DesktopFirewall (natürlich bedächtig konfiguriert).
    Außerdem verwende ich Spybot Search & Destroy sowie AdAware.
    Die beiden letztgenannten Progs kommen sich nicht in die Quere, und oft moniert das eine, was das andere nicht fand.
    Jdf. hat das so bisher prima funktioniert. Das einzige, was mir noch zum präventiven Hinzufügen an Sicherheitssoftware für meinen PC einfiele, wäre ein Programm, um den Verlauf (nicht den URLetc.-Verlauf, das mache ich sowieso manuell) regelmäßig/automatisch zu löschen. Aber so topsecret ist mein PC jetzt auch wieder nicht, und ich bin der einzige Benutzer.
    Gehe ich eigentlich recht in der Annahme, daß ein Router - wie man ihn heute - z.B. als Draufgabe für einen DSL-Zugang - bekommt, eine Hardware Firewall darstellt/darstellen kann?

    Viele Grüße ins Forum :)

    P.S.: :comprob: !?
     
  3. ghost rider

    ghost rider Megabyte

    Registriert seit:
    23. März 2002
    Beiträge:
    2.319
    Hi,

    es gibt KEINE Anonymität im Internet. Auch das von AMD User angesprochene Verfahren kann dies IMHO nicht leisten. Schließlich müssen die von Dir angeforderten Daten ja auch korrekt an Deinen Rechner zurückgeroutet werden, was de facte bedeutet, daß Du sehr wohl identifizierbar bist. Wem dem nicht so wäre, könntest du keine einzige Webseite aufrufen.
     
  4. Gast

    Gast Guest

    Hallo,

    sehe ich wie die Vorposter. Steganos z.B. setzt wahllos irgendwelche "Anonym-Proxies" ein. Von den Serverbetreibern weißt du nix. Willst du denen wirklich deine Daten anvertrauen? Täte ich wohl nicht. Darüberhinaus arbeiten diese Proxies ohne Verschlüsselung. Im Zweifel sind die Datenpakete bei deinem Provider auszulesen, wenn man denn will. Allenfalls JAP (TU Dresden) hat ein halbwegs schlüssiges Konzept, aber denen stand auch schon der Staatsanwalt auf der Matte und verlangte die herausgabe der Logfiles. Das zuständige Landgericht hat zwar entschieden, daß das im konkreten Fall nicht ging, aber du hast keine Sicherheit, daß das so bleibt.

    Also: Wirklich anonymes Surfen kannste vergessen.
     
  5. kazhar

    kazhar Viertel Gigabyte

    Registriert seit:
    21. Juni 2001
    Beiträge:
    4.420
    Diese Tools schaffen IMHO nur eine Scheinsicherheit.

    KA was Steganos jetzt genau macht, aber üblicherweise wird eines oder mehrere der folgenden Verfahren angewendet:

    *) Unterdrücken von Informationen.
    Blockieren/verfälschen von Informationen, die den eigenen Rechner verlassen. Dazu gehören Cookies, Referer, Daten über Browser und OS. (eigentlich alles unkritische Infos -> unnotwendig oder bestenfalls erheiternd)

    *) Verwenden von anonymen Proxies.
    Dabei werden abwechselnd verschiedene Proxyserver verwendet. Daher bekommt der Internetserver nicht deine IP, sondern nur die des/der Proxys. Erhöht aber meistens die Latenzzeiten (Seiten laden langsamer) (besser als #1, kann aber z.B. über SessionID's ausgehebelt werden. Sieh dir mal die Adresszeile bei PCW an. Da ist eine ID eingebaut)

    *) verschlüsselte Verbindung
    Dabei werden die Daten nicht "Klartext", sondern verschlüsselt übertragen. Beispiele sind VPN, SSL, IPSec, diverse Tunnel, einige Tauschbörsen.

    Bis auf Variante #3 kann man alles vergessen. Zumindest der Provider kann mitlesen/mitprotokollieren. #3 ist aber nur möglich, wenn die Gegenstelle mitmacht.
     
  6. AMDUser

    AMDUser Ganzes Gigabyte

    Registriert seit:
    17. Juni 2002
    Beiträge:
    11.958
    vollständige Anonymität gibt es im Internet nicht, mit etwas Zeit und Netzperformance bist du dennoch "zu finden" - eine Ausnahme könnte JAP der TU Dresden bilden, je nach dem wie die Proxys gemixt werden.
     
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