DSL-Geschwindigkeit - wie ändern sie die Provider?

Dieses Thema im Forum "Internet: DSL, Kabel, UMTS, LTE" wurde erstellt von Woglinde, 30. April 2006.

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  1. Woglinde

    Woglinde Byte

    Registriert seit:
    28. September 2005
    Beiträge:
    97
    Schönen Tag zusammen,

    wie ändern die dsl-provider die dsl-geschwindigkeit?

    durch welche technische änderung wird z.b von dsl 1000 auf 2000 oder 6000 umgestellt?

    wodurch wird die geschwindigkeit dsl 1000 erzeugt?

    für uns endverbraucher eigentlich unwichtig, ich weiß, aber doch interessant finde ich!

    Dank Euch
    Grüße
    Wogi
     
  2. PicoBS

    PicoBS Megabyte

    Registriert seit:
    26. November 2005
    Beiträge:
    1.150
    Moin,

    DSL - Geschwindigkeiten (Bandbreiten) werden durch eine einfache Umprogrammierung des DSL - Ports geändert. VPI und VCI bleiben gleich (bei den meisten Anbietern 1 und 32), die Modulation bleibt auf G.dmt, Annex B oder Multimode. Die Bandbreiten (up- und downstream) werden hoch- oder runtergesetzt.

    Beim Wechsel von DSL1000 (2000, 3000) auf DSL6000 oder 16000 kann es allerdings passieren, dass ein neuer DSL - Port vergeben wird, da die "alte" Technik (also D50 oder D500 bei Nokia z.B.) diese Geschwindigkeiten nicht erreicht. 6000 und 16000 laufen meist über ADSL 2+
     
  3. mb76

    mb76 Byte

    Registriert seit:
    22. März 2006
    Beiträge:
    100
    Hallo,

    super Beitrag, denn so einfach ist es im Grunde. ;)

    Auf der Seite des Endverbrauchers sieht es genauso aus, denn annähernd jedes ADSL-Modem unterstützt selbige Transferraten und Protokolle, ist jedoch auf die Gegenstelle angewiesen.

    Es werden also nicht wie früher analog- gegen ISDN-Karten im KVZ (grauer Kasten am Strassenrand) getauscht, sondern deren Konfiguration geändert.

    Gruß

    mb76:mad:
     
  4. dnalor1968

    dnalor1968 Ganzes Gigabyte

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    Beiträge:
    20.365
    :confused: :confused: :confused:

    Meines Wissens wird bei Wechsel von Analog auf ISDN (oder auch umgekehrt) der Port in der Vermittlungsstelle umgeschaltet.
     
  5. PicoBS

    PicoBS Megabyte

    Registriert seit:
    26. November 2005
    Beiträge:
    1.150
    Hauptsächlich ja, ist so weit richtig.
    "Wir" handhaben das so : unsere Technik ist in sog. Kollokationsräumen innerhalb einer T-Com - Vermittlungsstelle untergebracht. Beantragt ein Kunde einen Anschluss, den wir nicht über eigenes Netz versorgen können, dann schalten wir diesen (egal ob analog, ISDN, mit / ohne DSL oder DSL pur, Datenleitungen) in unserer Technik und übergeben dann auf einen Port der T-Com. Die T-Com schaltet den Anschluss dann auf der gemieteten Leitung bis zum Kunden durch und lässt sich die Aktion (sehr) gut bezahlen.

    Können wir einen beantragenen Kunden über eigenes Netz versorgen, dann haben wir sog. OLTs. Das können kleine Häuschen oder auch nur Kästen sein, in denen unsere Technik untergebracht ist, also im Grunde auch Vermittlungsstellen, da hat dnalor Recht. Von da ab gehen wir dann über unsere Unterverteiler (KVZ) bis zum Kunden in die Wohnung und müssen nichts mieten. OLTs kann man im Sommer besonders gut erkennen, wenn der Wärealarm ausgelöst ist und die Dinger böse laut piepen ;-)

    In den Kästen (Häuschen) sind alle Arten von Technik untergebracht, sprich : analog, ISDN, DSL und Glasfaser. Möchte ein Kunde jetzt einen Produktwechsel, fährt einer von uns zum Kasten und legt die Schaltdrähte um. Karten müssen wir nicht mehr tauschen - es sei denn, es geht was kaputt.

    Schönen 1. Mai für Euch ;-)
     
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