DSL-Router unter Linux -- Erfahrungen??

Dieses Thema im Forum "Linux-Distributionen" wurde erstellt von Steffy, 24. Dezember 2001.

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  1. Steffy

    Steffy Kbyte

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    Hallo Leute,
    habe jetzt ne DSL-Flat und will daheim nen Server einrichten (SuSE Linux 7.3 Pro), der die angeschlossenen Clients bedient. Wer hat Erfahrungen diesbezueglich - ist das alles relativ einfach (für ne Durchschnitts-Linux-Interessierte, die schonmal was von ner rc.config gehört hat ;-) oder nur von Cracks zu bewaeltigen?
    Wie ist die SuSEFirewall zu bewerten, die mitgeliefert wird (ich meine NICHT die separat zu erwerbende SuSEFirewall on CD) ...
    Danke und frohe Weihnachten
    MFG Steffi
     
  2. MarLand

    MarLand Byte

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    121
    Ich Habe den Longshine LCS-883R-DSL 4F A-DSL Router (169 EuR bei KMelektronik) und bin sehr zufrieden damit. Darin läuft auch der DHCP-Server, Firewall, NAT uvm. Ohne beondere Intallation lief alles spontan auch mit Linux.

    In einem anderen Thread haben wir allerdings auch einiges Diskutiert mit Freunden von einem Software-Router FLI4L, der sich auch recht spannend annhörte ... (warum findet man hier keine anderen Threads wieder, selbst wenn diese nur wenige Tage alt sind? :( )

    Habe den Thread wiedergefunden http://62.96.227.79/fastCGI/pcwforum/topic_show.fpl?tid=39718#141040
    [Diese Nachricht wurde von MarLand am 04.01.2002 | 09:47 geändert.]
     
  3. iCebird

    iCebird Kbyte

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    316
    Hi,

    wenn während der Installation der DSL Zugang eingerichtet wurde und funktioniert mußt Du für die Netzwerkkarte die auf Dein LAN zeigt einen Standard-Gateway auf die Karte die nach außen (I-Net) zeigt setzen.
    Danach im rc.config Editor bei der Personal Firewall unter "REJECT_ALL_INCOMING_CONNECTIONS" das nach außen gerichtete Device (bei ISDN z.B. ippp0) eintragen und durch ein Leerzeichen getrennt noch "masq" dahintersetzen.
    Dies bewirkt das alle ausgehenden Verbindungen durch die bei der Einwahl zugewiesene IP ersetzt werden (LAN bleibt nach außen unsichtbar) und das alle nicht authorisierten Verbindungsversuche abgeblockt werden.
    Desweiteren mußt Du IP_forwarding im rc.config Editor aktivieren (Nicht unter den Punkten die mit FW_xxx beginnen bei YAST1).
    Bei den Clients muß die IP der, am Server, nach innen gerichteten Karte eingetragen werden und sofern Du keinen DNS Server auf dem Router laufen hast mußt Du die DNS-Server Deines Providers eintragen (ansonsten Surfen nur über IP-Adressen ;-).
    Die SuSE Firewall 2 bedarf einiger Zeit zur Konfiguration und viel Spaß am lesen. Ist sie eingerichtet bietet sie natürlich einen umfassenderen Schutz als die Personal Firewall.
    Ich hab hier in unserer Firma auch von Windows mit Proxy auf Linux als Router umgestellt, da einige Dienste über einen Proxy ja leider nicht zur Verfügung stehen und bin sehr zufrieden. Die E-Mail Geschichte hab ich per Sendmail / Fetchmail realisiert und ein Remote-Admin-Tool für den Web-Browser gibts unter www.thepenguin.de, nennt sich Webmin (Funktioniert auch mit 7.3 obwohl es nur bis 7.1 angegeben ist).
    Die Seiten von SuSE (Supportcenter) sollte man auch des öfteren Besuchen.
    Fast alles was das Linux Herz begehrt gibts hier
    http://ghostadmin.de.cx

    Viel Spaß noch ;-)
    Ralf
     
  4. krskrt

    krskrt Byte

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    Was haste\'n für ein Modell??
     
  5. uforner

    uforner Kbyte

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    28. Dezember 2001
    Beiträge:
    193
    Hallo,
    ich hab auch SuSE 7.3 und einer Flatrate bei 1und1. War im Prinzip völlig problemlos. Allerdings gibts bei SuSE da wieder ein Problem mit der Startkonfiguration. Liess bitte den Artikel "Ist der smpppoed gestartet". Hat mich am Anfang auch fast zur Verzweiflung gebracht. Jetzt läuft alles bestens. Allerdings benötigst Du ja noch einen SQUID oder sowas, wenn Du mehrere Clients im Netz hast. Damit habe ich (Kernel 2.4.10) auch noch so meine Probleme.
    Die Firewall von SuSE ist schon seit jeher fast das Beste an Linux. Allerdings musst Du nun ipchains durch iptables ersetzen. Das lässt sich wohl nicht so einfach über YAST konfigurieren. Da wirst Du wohl etwas lesen müssen.

    Ciao
    Uwe
     
  6. rami_X01

    rami_X01 Byte

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    8. Dezember 2001
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    45
    Ich würde die Möglichkeit in betracht ziehen einen Hardware-Router zu benutzen (ca 200 euro). Die Installation ist Kinderleicht, da der Roter die Einwahl übernimmt und als Firewall fungiert. Du must dann nur noch die IP Adresen deines Subnetzes auf deine Computer verteilen
     
  7. magic

    magic Byte

    Registriert seit:
    18. April 2000
    Beiträge:
    51
    Ich hab auch Suse 7.3 als Server laufen. Man braucht nur zwei zusätzliche Einstellungen wenn der Internetzugang schon läuft. Unter Yast2 Konfiguration der Firewall mask bei "Reject all incoming connections" eintragen und System rc-config-editor Network -Base-IP "ip-forwarding" auf yes.
    Die IP des Linux - Servers bei den Clients als Gateway eintragen und dann sollte es eigentlich schon laufen. Dazu würde ich noch Samba installieren um den Linux - Server auch als Datei und Drucker-Server zu verwenden und vielleicht auch als Mail-Server.

    Gruß
    Michael
     
  8. MikeVX

    MikeVX Byte

    Registriert seit:
    4. Juli 2001
    Beiträge:
    119
    Hallo,

    im Endeffekt ist es gar nicht schwer. Nur die SuSE 7.3 soll da nich so ideal sein, da SuSE mit dem Kernel ein bischen mist gebaut hat. Ich hab meine Router auf SuSE 7.1 aufgesetzt und er läuft problemlos. Als sehr gute Hilfeseite (auch für Anfänger) kann ich http://home.t-online.de/home/hubertus.sandmann sehr empfehlen. Mit dessen Hilfe habe ich fast alles an meinem Server konfiguriert.

    Viel Erfolg und frohe Weihnachten

    Mike
     
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