DVD-Hersteller entwickeln gemeinsames DRM

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von <|OreZ|>, 20. Januar 2005.

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  1. <|OreZ|>

    <|OreZ|> Byte

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    Mhh, ich brauche keinen DVD-Nachfolger bei dem ich mein Recht
    auf eine Privatkopie nicht nutzen kann. Bin bis jetzt auch vollkommen zufrieden mit der guten, alten DVD! Wenn so etwas kommt, werde ich als Kunde für die Filmindustrie verlohren sein...
     
  2. Kleiner Murks

    Kleiner Murks Kbyte

    Registriert seit:
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    163
    Letztlich ist das ganze Geplärre um angebliche Raubkopien in Trilliardenhöhe nur Nebensache. In Wahrheit geht es nicht um existenzielle Fragen, sondern knallhart darum 2 stellige Gewinnzuwächse auch in den nächsten zehn Jahren zu erreichen. Dazu müssen die Rechte des Konsumenten aber immer weiter beschnitten werden, den nur so kann man ihm immer mehr verkaufen. Das Ziel dürfte sein für jedes Abspielen erneut zur Kasse zu bitten und eigene Aufnahmen aus dem Fernsehen möglichst ganz zu verbieten. Willige Politiker (mit Nebenverdienst) stehen in allen Ländern Gesetzeskorb bei Fuss !
     
  3. TheKey84

    TheKey84 Kbyte

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    Mir drängt sich spontan eine Frage auf: Was ist ethisch eigentlich höher zu bewerten?

    Das Recht des Konsumenten, eine Kopie zum Eigengebrauch herzustellen? Schliesslich hat er ja den Film gekauft und dafür Geld bezahlt, und mit dem was man gekauft hat kann man ja machen was man will. Aber eigentlich hat man den Film ja garnicht gekauft, sondern bloss eine 'Lizenz' ihn anzusehen. Warum hat man dann aber automatisch das Recht, ihn auch zu kopieren?

    Natürlich ist das z.B. ärgerlich, wenn man eine Musik-CD kauft und die Lieder gern' auf seinem MP3-Player abspielen würde. Aber wieso soll deshalb der Filmindustrie verwehrt werden, mit ihrem Produkt zu machen, was sie will? Wenn sie einen Kopierschutz drin haben wollen (um ihre Investition zu schützen, aber das sei jetzt dahingestellt), warum sollen sie das dann nicht dürfen? Eigentlich dürfen sie ja die 'Lizenz' jedem verkaufen oder verschenken, wie sie wollen; oder eben auch verwehren, wie man's nimmt.

    Nimmt man da theoretisch der Filmindustrie das Recht, ihre Filme so zu verkaufen, wie sie das wollen? Oder nimmt man eher dem Verbraucher ein Kopierrecht (falls er das automatisch auch hat)?

    Ausserdem ist ja niemand gezwungen, überhaupt irgendwas zu kaufen. Ist doch irgendwie nachvollziehbar, dass große Firmen möglichst versuchen, den maximalen Gewinn für ihre Produkte zu erwirtschaften. Die Gegenmaßnahme wäre eigentlich Kaufunlust, dann würden die Produkte ja rein theoretisch wieder billiger werden.

    Kann man dass dann als 'unfaire Gier' der Konsumenten werten, gesetzlich irgendwelche Rechte einzufordern? Oder eher doch umgekehrt? Oder verhalten sich beide Seiten falsch?
     
  4. andideasmoe

    andideasmoe Megabyte

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    Spätestens wenn keine Privatkopien mehr möglich sind, wird sich die entsprechende Industrie umschauen, warum keine Geräte mehr verkauft werden. Machen wir uns nichts vor. DVD Brenner werden nicht wegen der vielen Backup´s verkauft, die man theoretisch mit ihnen erstellen könnte.
     
  5. ferrari2k

    ferrari2k Byte

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    Naja, man Hat zwar das theoretische Recht auf Privatkopie, aber nur, wenn man keine Kopierschutz umgeht, also praktisch bleibt einem von seinem RECHT nicht übrig.
    Daher kauf ich mir schon seit Jahren keine Audio CDs oder Video DVDs mehr.
     
  6. TheKey84

    TheKey84 Kbyte

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    187
    Naja, mir ging's jetzt eigentlich weniger um das Gesetz, sondern um das prinzipielle Rechtsempfinden der Allgemeinheit. Und es hat mich interessiert, ob man eigentlich überhaupt von einem automatischen Kopierrecht ausgehen kann. Wenn dem nämlich so wäre, dann dürfte es garkeine Kopierschütze geben. Und wenn nein dann würde es auch reichen, die Privatkopie zu verbieten. Das mit dem Kopierschutz wirft doch nur unklarheiten auf. Unternehmen integrieren Kopierschütze schon fast automatisch in alles, was sie verkaufen. Und dann fingen die Dsikussionen über Wirksamkeit und Unwirksamkeit derselben an. Das bringt eigentlich weder dem Verbraucher noch dem Unternehmen etwas, esseidenn, es entwickelt Kopierschütze.
     
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