E-Bug Vorsicht bei Onlinekauf

Dieses Thema im Forum "Erfahrungen mit Firmen" wurde erstellt von man41, 4. März 2003.

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  1. man41

    man41 ROM

    Registriert seit:
    4. März 2003
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    1
    E-Bug reagiert nicht auf Mails ,Ware die innerhalb des Rückgaberechtes von14 Tagen zurückgeschickt wird kommt immer wieder zurück ungeöffnet ohne Kommentar. Auch drohung mit Anwalt alles bleibt unbeantwortet ,also Service gleich 0. Jeder sollte sich überlegen dort etwas zu bestellen , es gibt auch nur die Möglichkeit mit einer 0190 er Nummer (1,86? )mit denen in Kontakt zu treten ,beim Verkauf ist das anders da gibt es eine 0800 er Nummer.
    Also ich kaufe nie wieder etwas bei E-Bug
     
  2. chromax

    chromax Kbyte

    Registriert seit:
    1. März 2003
    Beiträge:
    141
    Wie hast Du die Ware denn zurückgeschickt?

    Ich hab schon ein paar Mal bei e-bug bestellt - immer ohne jegliche Probleme, sehr schnell und zuverlässig.
     
  3. empörli

    empörli ROM

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1
    Guten Tag, Ihr lieben Mitlesenden,

    heute will ich Euch mal erzählen, was einem guten Bekannten von mir bei dieser "feinen Firma" so alles widerfuhr.
    Seine Freundin wollte gern ein neues (Samsung-) Handy. Und nachdem E-Bug immer hübsch die Werbetrommel in Form von Newslettern schlug, versuchte er halt mal sein Glück bei dem Unternehmen.

    Ers bestellte besagtes Samsung-Handy.
    Nach einiger Wartezeit kam es dann auch endlich.
    Es wurde dann NUR der Karton, also die Umverpackung geöffnet, wo sich angeblich ein Siegel befunden haben soll (dazu später mehr). Der bloße Anblick mit diesem faden, schnöden dunkelblau gefiel aber der Freundin nicht, sodass man das Handy weder der Schachtel entnahm, noch etwa ausprobierte.
    Die Umverpackung wurde sogleich wieder verschlossen und
    mein Freund meldete sein Warenretoureersuchen dem E-Bug-Shop.
    Daraufhin bekam er ein Freewayticket mit einer RMA-Nummer (abgeguckt bei Mediamarkt & Co?). Bis dahin noch alles in Butter.
    Als schließlich 2 Wochen vergangen waren und noch immer keine Rückzahlung eintrudelte,
    wollte mein Bekannter nachforschen.
    Jetzt erst wurde ihm klar, dass dies eine womöglich nicht sehr seriöse Firma sein könnte, denn es gab KEIN Kontakttelefon bzw. nur eine teure Hotline mit ahnungslosen, auch inkompetenten Agents.
    Dann endlich gelang das Einloggen auf der firmeneigenen Homepage und da staunte mein Freund nicht schlecht, als er klein gedruckt las: "Teilrückerstattung, 12,- Euro wurden einbehalten für das geöffnete Siegel".
    Man dachte erst an ein Missverständnis, denn das Handy wurde definitiv und nachweislich weder genutzt, noch gestestet, es wurde noch nicht einmal aus der Schachtel entnommen.
    Dann folgten Emails, die aber genauso abschlägig und mit virtuellem Schulterzucken wie bei der Hotline abgeschmettert wurden. Einziger Hinweis: bei ihnen sei das halt so und es stehe zudem auch in den AGB's so beschrieben.
    Außerdem gäbe es ein Foto vom Retourenpaket mit dem geöffneten (geschändeten...smile...?) Siegel.
    Eine Konversation wurde abgelehnt.
    Es gab weder eine Email mit der Rückzahlungsankündigung, wann und wie und wohin überwiesen und was und wieviel und warum in Abzug gebracht wurde.
    Das Geld hat er auch noch nicht zurück.
    Nun hat er nach Absprache mit seinem RA vor, eine Betrugsanzeige zu erstatten. Der RA meint nämlich, dass solche (verdeckten) Gebührenabzüge vom Gesetz nicht gedeckt seien und formaljuristisch eine Käufertäuschung beinhalteten, da nicht klar und deutlich erkenntlich und in einer solchen Höhe sowieso nicht zulässig. Das erfülle bereits den Straftatbestand des Betruges, und zwar der vorsätzlichen Täuschungsabsicht. Kein Mensch würde so ein Produkt kaufen, wissentlich, dass ihm im Falle einer Retoure saftige Kosten entstünden...!
    Das ist auch so nirgendwo üblich.
    Das Gesetz ( und auch der RA) meint nun, eine "In-Augenschein-Nahme" wie sie auch im Geschäft vor Ort erfolge, käme KEINER Inbesitznahme oder/und Inbetriebnahme gleich.
    Gebühren seien somit unzulässig.
    Nun wird das als Präzedenzfall wohl gerichtlich ausgefochten. Vielleicht ganz gut, damit solche offensichtlich schwarzen Schafe des Internetshoppings einmal aufwachen aus ihren kundenfeindlichen Allüren.
    Mein Fazit:
    Leute, überlegt es Euch gut und reiflich, ob Ihr bei solchen Händlern, mit denen man nicht DIREKT und ohne teure Hotlines telefonieren kann, überhaupt in Geschäftskontakt tretet.
    Wege 5 Euro mehr oder weniger und dann Zeit, Geld und Nerven opfern, das bringt es wirklich nicht.
    Man sollte stets darauf achten, dass es ein glaubwürdiges, ordentliches Impressum mit einer Telefon- und Faxnummer gibt und Ansprechpartner.
    Shops wie E-Bug, die sich dann stumm stellen, sobald es ein Problem gibt (wohl wissend, dass solche Handlungen illegal sind?), sollte man besser TUNLICHST MEIDEN...
     
  4. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    53.987
    Toll, um uns das zu erzählen, schreibst Du die ganze Geschichte gleich 3x ins Forum, noch dazu in uralte Threads?

    :bömo:

    Firma im Ausland, AGBs furchteinflößend, da würde ich ohnehin nichts bestellen...
     
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