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ecs k7vta3 v1.0 friert nach proz.tausch

Dieses Thema im Forum "CPU, BIOS & Motherboards, RAM" wurde erstellt von fish4815, 21. August 2002.

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  1. fish4815

    fish4815 Byte

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    Hi!

    Habe ein sehr schwerwiegendes Problem:
    Habe meinem Rechner (ehemals Duron 900) eine neue CPU (XP 1800+) spendiert.
    Nachdem ich nach dem Wechsel die BIOS-Einstellungen für Speicher und CPU ändern wollte, ist der Rechner bereits im BIOS eingefroren. Keine Reaktion auf Tastatur. Dieses Spielchen ging unter Windows weiter.
    Der Rechner stürzt in unregelmäßigen Abständen ab und friert ein. Es lässt sich kein Muster erkennen.
    Unter dem Duron 900 läuft er wieder ohne Probleme.
    Habe das neueste BIOS bereits draufgespielt (V1.2b), sonst wäre der Prozessor nicht erkannt worden.
    Einen Speichertest konnte ich bisher noch nie vollständig ausführen, ständige Abstürze haben ihn unterbrochen.

    Hardware:
    K7VTA3 Rev. 1.0 mit AWARD-BIOS V1.2b
    256MB DDR PC2700 APACER-Modul 2.5
    AMD Athlon XP 1800+
    40GB HDD
    Geforce 2 MX-400 GraKa
    Netzteil 300W mit 14.4A an 3.3V und 30A an 5V

    Wäre nett, wenn ihr mir schnell helfen könntet.
     
  2. fish4815

    fish4815 Byte

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    Der RAM ist i.O. habe ihn mit dem Memory Test von SuSE überprüft.
    Auch der Duron läuft damit ohne Probleme.
    Es ist ein APACER Modul PC2100 DDR 2.5

    ich werde jetzt noch mal versuchen, den XP mit 100MHz FSB zu betreiben, danach wüßte ich nicht mehr, was ich machen könnte.
    Ich gebe den Rechner dann mal zurück zum Händler der soll die Paste vom Sockel kratzen ...
    Denn laut Elitegroup ist das Board mit BIOS v1.11a Athlon XP-tauglich.
    Habe jetzt v1.2b drauf.
     
  3. AMDUser

    AMDUser Ganzes Gigabyte

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    ...oder vielleicht am RAM-Riegel?

    Hattest du den auch schon in Verbindung mit dem Prozi auf einem anderen Board probiert?

    Andreas
     
  4. fish4815

    fish4815 Byte

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    Ich habe für den neuen Prozessor natürlich einen neuen Kühler gekauft ;) Das ist ein "SmartCooler" bis XP2200+ zugelassen. Der dreht mit ca. 4500rpms. Im BIOS hab ich sowas wie Drehzahlüberwachung nicht gefunden, keine Option da. Da gibts nur ne Abschaltung bei zu hoher Temp., aber die steht auf disabled.

    Ich hab den XP jetzt mal auf ein anderes Board ECS K75SA gemacht. der Rest ist gleich geblieben. Auch das Netzteil. Er läuft bis jetzt sehr stabil ... keine Abstürze.
    Ich kann es mal versuchen, ihn auf dem anderen Board mit 100MHz zu betreiben.
    Ich habe aber auch schon viele andere Netzteile ausprobiert ... verschiedene Hersteller mit gleicher oder höherer Leistung, hat nichts gebracht.
    Andere Hardwaredefekte kann ich nun ausschließen, da er mit nem anderen Board läuft. und auf dem alten Board läuft auch der Duron stabil.
    Es kann rein logisch dann wirklich nur am Sockel oder am BIOS liegen.
     
  5. AMDUser

    AMDUser Ganzes Gigabyte

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    Hallo,

    stell} doch mal versuchsweise den FSB auf 100 Mhz mit dem 1800+XP in Verbindung. Sollte es so laufen, kann es wirklich das Netzteil sein, denn die Codegen}s haben nicht gerade den besten Ruf was Strom- bzw. Spannungsstabilität angeht.

    Du hast doch sicherlich auch einen neuen Kühler für den 1800er gekauft? Wenn ja, was ist es für einer bzw. hast du die Drehzahlüberwachung im BIOS aktiviert?
    Bei langsam drehenden Lüftern führt das manchmal zu Problemen.

    Andreas
     
  6. fish4815

    fish4815 Byte

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    ich werde es versuchen, es noch zu reklamieren.
    Der Rechner lief nun aber schon knapp ein Jahr lang ohne Probleme ... weiß nicht, ob ich darauf nun noch einen Anspruch habe, werde es aber in jedem Fall versuchen.

    Der XP-Prozessor läuft auf einem anderen Board stabil. Er scheint noch nicht davon "betroffen" zu sein ... nur in dem VTA3 spielt er verrückt.
    Stellt sich nur noch die Frage, liegt es am Board/BIOS oder an der Paste auf dem Sockel ...
     
  7. AMDUser

    AMDUser Ganzes Gigabyte

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    Hallo,

    wer hat denn diese "Sauerei" da veranstaltet, sollte es der Händler gewesen sein, alles einpacken und ihm "auf den Tresen knallen";)und um korrekte Nachbesserung bitten. Das kann}s doch wohl nicht sein...

    Andreas
     
  8. fish4815

    fish4815 Byte

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    Der Hersteller ist Codegen ... sicherlich ein No-Name Produkt.

    Habe noch 2 weitere Netzteile ausprobiert .. darunter auch ein Enermax. Immer wieder die Abstürze.
    Habe jetzt wieder den alten Prozessor eingebaut.
    Dabei ist mir aufgefallen, dass der XP ziemlich schwer aus dem Sockel ging.
    Habe festgestellt, dass der Hersteller den vorigen Prozessor entweder angeklebt (was ich mir nicht vorstellen kann) hat.
    Oder (was ich eher vermute) Wärmeleitpaste ist auf den Sockel gekleckert.
    Es ist ein Bereich, der ca. 10 Pins groß ist. Er ist sowohl auf dem Sockel als auch auf dem Prozessor zu erkennen.
    Der Duron hat damit keine Probleme, der läuft weiterhin stabil.
    Nur der XP Prozessor, scheint damit vielleicht ein Problem zu haben. Ich weiß ja nicht, ob Wärmeleitpaste elektrisch leitend ist. Aber ich denke schon, es ist ja Silber enthalten. Aber warum läuft dann der Duron damit ohne Probleme, obwohl die Pins wirklich "verklebt" mit dem Zeug sind.
    Ich teste noch mal den XP in einem anderen Board, um zu sehen, ob er darin stabil läuft. Ergebnisse später ...
     
  9. fish4815

    fish4815 Byte

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    Habe ein stärkeres Netzteil ausprobiert.
    300W mit 20A an 3,3V und 30A an 5V.
    Es ist vom selben Hersteller und hat die selbe Typenbezeichnung. Das ist schon sehr verwunderlich.
    Aber es funktioniert leider auch nicht.
    Beim Start von Windows ist er schon beim Startbildschirm eingefroren, beim zweiten Anlauf dann unter dem 3DMark2001-Benchmark.

    Kann man noch was anderes dagegen tun?
    Hitzeprobleme gibt es denke ich nicht, der Proz. hat im Durchschnitt 50°C. Die 3,3V Leitung im Durchschnitt um die 3.27V.
     
  10. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    53.976
    Hi!
    Codegen ist absoluter Billigschund, mehr als 1Ghz kann man dem Netzteil nicht zutrauen.
    Und die Sauerei mit der WLP gehört auf alle Fälle reklamiert, wenn das das Werk das Händlers war.
    Gruß, Andreas
     
  11. megatrend

    megatrend Guest

    Hallo,

    Was für ein Hersteller?

    Ich würde an Deiner Stelle halt noch einmal ein anderes Netzteil ausprobieren. Empfehlenswerte Marken sind HEC, COBA, TSP, Sirtech, Antec, Fortron und Enermax. Und eben auf die 20 A bei 3,3 Volt sowie 30 A bei 5 Volt achten. Erst dann würde ich andere Sachen in Betracht ziehen. Vielleicht kannst Du bei Deinem Händler um die Ecke ein Gerät mal für einen halben Tag gegen Kaution ausborgen.

    Gruss,

    Karl
     
  12. megatrend

    megatrend Guest

    Hallo,

    Ooops!! Ein Netzteil mit 14,4 A bei 3,3 Volt!! Es sollten 20 A sein. Mein Vorschlag: probier\' mal leihweise ein anderes Netzteil aus; eben bei 3,3 Volt 20 (oder auch mehr Ampère), bei 5 Volt sollten es 30 sein.

    Gruss,

    Karl
     
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