Ein Betriebssystem landesweit für 5 Millionen Dollar

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von gyniko-onkel, 9. November 2005.

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  1. gyniko-onkel

    gyniko-onkel Halbes Megabyte

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    Ich wünsche Lindows (sorry: Linspire) viel Glück :) und hoffe das es klappt! Dann kann ein Monopolist wie MS mal sehen, wie eine 'Drohung' zerplatzt wie eine Seifenblase...
    Ich wünsche auch München mit Linux viel Glück.
     
  2. Welche Regierungsbehörde wird denn ernsthaft Frickelware einsetzen? München, das einstige Hoffnungskind der Pinguin-Fanatiker, krebst seit Monaten vor sich hin und kriegt die Umstellung nicht gebacken, und auch ansonsten setzen Regierungen, Behörden und Institutionen jedweder Art in erdrückender Mehrheit auf die bewährte Software aus dem Haus Microsoft - zu Recht, denn ihr Vertrauen wird nicht enttäuscht.

    Ganz im Gegensatz zu Herumdokter-Software, die keinen vernünftigen Software-Produktions-Prozeß durchläuft, kaum richtiges Qualitätsmanagement besitzt und keine großartigen Bemühungen um Standardisierung bzw. Standardkonformität erkennen läßt.
     
  3. P.A.C.O.

    P.A.C.O. Ex-Foren-Bulle

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    19.129
    Nur mal so am Rande: Das ISVB (Informationsystem Verbrechensbekämpfung, der Berliner Polizei, das bis zur Einführung des POLIKS Anfang diesen Jahres lief, basierte auf UNIX.
     
  4. Du sagst völlig richtig: es lief!

    ;-)
     
  5. SirGawain

    SirGawain ROM

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    1
    Ich muß bangh3adinst3ad Recht geben... Linux taugt nicht als Betriebssystem für Workstations. Als Server ist es durchaus gut und ich nutze es auch, aber als Betriebssystem für einen Desktoprechner kommt es für sehr wenige Benutzer in Frage.

    Linux ist zu kompliziert und es fehlen Standards. Die Distributionen verwenden unterschiedliche Paketmanagementsysteme und sind so nicht zueinander kompatibel. Zudem muß man oft Software als Source Code runterladen und kompilieren, da es nicht für alle Distributionen und Versionen die binären Installationsversionen gibt. Das Kompilieren selber ist auch nicht so einfach... oft fehlen auf dem System bestimmte Bibliotheken. Die zu suchen dauert und nervt... das kann man einem durchschnittlichen Benutzer nicht zumuten und auch ich, obwohl ich mit Linux schon mehrere Jahre Erfahrung habe, finde das nervig.

    Daher benutze ich nun meistens Windows. Ich habe weder Zeit noch Lust mich mit Linux herumzuschlagen. Es gibt nicht mal gescheite Videoplayer, die alle Formate vollständig unterstützen. Auf Windows installiere ich nur DivX und WinAmp und kann dann de faacto alle Codecs benutzen... die meisten sind schon mit dem Windows Mediaplayer dabei. Bei meinem neuen Suse Linux 10.0 durfte ich wieder stundenlang nach Codecs für diverse AVI Formate suchen... Zeitverschwendung.
    Auch die Player taugen nicht viel... Xine und Koffeine sind weder benutzerfreundlich noch stabil... kaum öffnet man eine defekte Datei oder ein unbekanntes Format und schon kann es passieren, daß das gesamte System abstürzt. Beim MS Mediaplayer passiert so etwas einmal in einigen Monaten... bei Linux alle paar Tage.

    Vor kurzem habe ich wieder Windows installiert. Gestern habe ich das neue .NET Framework 2.0 samt Microsoft Webdesigner Express, VB Express und C# Express (alles kostenlos!) installiert... einfach wundervoll. Da macht Softwareentwicklung Spaß und alles ist schön übersichtlich dokumentiert.

    Ganz werde ich jedoch Linux nicht verstoßen:
    Als Web-, JSP- und PHP-Server ist es gut, da kostenlos.
    Für alles anderen: Windows.
     
  6. Flink

    Flink Byte

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    73
    Das trifft alles nicht zu, wenn jemand Mandriva LINUX verwendet. Man muß nur darauf achten, die Software-Quellen regelmäßig über Internet aktuell zu halten. Aber dann wird die Installation neuer Software über das Internet zum Kinderspiel. Alle abhängigen Pakete sucht sich der Installations-Manager selbständig aus dem Internet heraus und installiert diese gleich mit. Wer eine monatliche Gebühr überweist, erhält eine Verbesserung, indem auch die Aktualisierung der Software-Quellen automatisch durchgeführt wird. Nach wenigen Monaten kommt oft schon eine bessere Version einer Software heraus, auf die man problemlos und vor allem kostengünstig updaten kann.
    Von selber compilieren müssen kann keine Rede sein, weil die meiste Software installationsfertig zum Download angeboten wird. Und worin besteht hier der Nachteil gegenüber Windows, wo ja nicht einmal der Compiler gratis mit ausgeliefert wird?

    Wogegen das unter Windows alleine schon deshalb nicht möglich wäre, weil dort jedes Software-Paket einzeln erst im Geschäft teuer gekauft werden muß, auch dann, wenn man früher schon einmal eine ältere Version gekauft hat. Und wer dann bei Windows-Software seine Lizenz-Nummer verloren hat, kann seine Programme nicht mehr von den CDs installieren.
     
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