1. Bitte immer die Rechnerkonfiguration komplett posten!
    Vollständige Angaben zur Konfiguration erleichtern die Hilfestellung und machen eine zügige Problemlösung wahrscheinlicher. Wie es geht steht hier: Klick.
    Information ausblenden

Epson Stylus C84 Fotoausdruck

Dieses Thema im Forum "Multifunktionsgeräte, Drucker, Scanner" wurde erstellt von brunatimita, 8. Juni 2005.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. brunatimita

    brunatimita ROM

    Registriert seit:
    8. Juni 2005
    Beiträge:
    1
    Hallo zusammen,

    hat jemand eine Ahnung, was ich tun muss um Farbqualität von Fotos beim Ausdruck nicht zu verfremden. Ist es besser im RGB oder im CMYK Modus zu drucken? Welchen rgb/cmyk-Farbraum sollte man einstellen? Z.B. in Kombination mit Photoshop?

    MfG
    brunatimita
     
  2. rudicando

    rudicando Kbyte

    Registriert seit:
    5. Februar 2005
    Beiträge:
    490
  3. ulrik

    ulrik Kbyte

    Registriert seit:
    15. Mai 2000
    Beiträge:
    332
    Deine (RGB) Monitorfarben werden IMMER automatisch vor dem Druck in CMYK umgewandelt.
    Egal, ob die Datei an eine (richtige) Druckerei weitergegeben wird oder du diese selbst auf einem Tintenstrahler ausdruckst.
    Wenn du Photoshop hast, kalibrier erst mal mit dem Assistenten Deinen Monitor, damit fängt alles an.
    Dafür ist die Softwarekalibrierung "Adobe Gamma" da, die in die Systemsteuerung deines Betriebssystems eingebunden wird.
    Sie startet automatisch beim Rechner- Hochfahren mit.
    Unter den "Farbeinstellungen" von Photoshop wählst Du der Einfachheit halber "sRGB" als Farbraum, den die meisten Scanner und preiswerten Drucker ebenfalls verwenden.
    Ein größerer erweiterter Farbraum mit mehr Farben (erweiterter Grünbereich) ist Adobe RGB, den aber normale Tintendrucker
    (ausgenommen die Epson Stylus Photo Serie mit 6 Farben) nicht
    in vollem Umfang mischen und wiedergeben können.
    Es wäre dann immer noch ein Wunder, wenn nun automatisch dein Druck gleiches Aussehen hätte wie das Monitorbild.
    Es ist fast immer nachträgliche Feinarbeit am Druckertreiber notwendig.
    Also beispielsweise bei meinem Foto-Epson (dürfte aber sinngemäß bei den anderen Epson ähnlich sein):
    Das entsprechende Papier wählen (wenn Foto, sollte natürlich kein Normalpapier eingelegt sein)- also Foto Paper, erweitert: Premium oder Glossy, je nachdem was die Druckertreiber in den Voreinstellungen anbieten, dann natürlich Auswahl "Foto" und nicht "Automatisch" oder "Grafik".
    Bei "Foto" gibt es erweiterte benutzerdefinierte Einstellungen.
    Nach dem ersten Ausdruck (OHNE Druckertreiberkorrekturen)
    den entsprechenden Farbstich (sagen wir Tendenz nach Magenta) bei den benutzerdefinierten Einstellungen unter Auswahl "Foto" den (bei meinem Epson vorhandenen) virtuellen Schieberegler bei "Magenta" zurücknehmen, also nach Minus verschieben. Den Wert merken (Beispiel 8% minus), neuen Ausdruck und solange die Farbstiche korrigieren, bis der Druck stimmt. Dazu gehört auch bei Bedarf ein Verändern der Helligkeit und oder des Kontrastes- aber wohlgemerkt NICHT am Monitorbild, sondern unter dem Druckertreiber.
    Das kostet Zeit, Farbe und Papier, geht aber nicht anders.
    Ist der Druck endlich genau wie das Monitorbild, müssen die veränderten Werte im Druckertreiber unter "benutzerdefiniert" mit einem griffigen Merkwort ("meine Fotos" oder ähnlich) abgespeichert werden, sonst sind beim nächsten Fotodruck-Auftrag die mühsam erstellten Korrekturen wieder weg.
    Solltest du allerdings einen TFT-Monitor haben, dann wunder dich nicht über Farbabweichungen. Mit einem guten alten CRT-Monitor, bei dem man so gut wie Alles korrigieren kann, kommt ein (preiswerter) TFT niemals mit, geeignete TFT für die Bildbearbeitung fangen da bei 2000 Euro an. Leider Fakt.
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen