EU-Parlament lehnt Richtlinie zu Software-Patenten ab

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von cheff, 6. Juli 2005.

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  1. cheff

    cheff Megabyte

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    Zum Glück. Für den Mittelstand wäre es eine Katastrophe, bzw. für einige sogar das Aus gewesen. Hoffentlich bleibt das Thema auch zukünftig vom Tisch und wird nicht nach einem Jahr erneut ausgepackt wie es manchmal ja geschieht.
     
  2. brzl

    brzl Halbes Megabyte

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    :) Eine wirklich erfreuliche Meldung.

    Das habe ich kaum zu hoffen gewagt. Hoffentlich bleibt es auch dabei. Die Grossen im Markt werden nun versuchen, mit "Steter Tropfen... " doch noch durchzukommen. Möge es ihnen misslingen.

    So schön!!!!!
     
  3. Gri

    Gri Halbes Megabyte

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    812
    Ich freue mich... :jump:
     
  4. wölki

    wölki Guest

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    SUPER GENIAL !!!!!!! Das wurde ja aber auch mal Zeit!!!! Endlich hat das mal ein gutes Ende genommen. Wollen wir hoffen, dass es auch so bleibt!!!

    :jump: :jump: :jump:
     
  5. Toby

    Toby Halbes Megabyte

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    Euer Optimismus in Ehren, auch ich bin froh, dass die Softwarepatente erst einmal vom Tisch sind. Aber wir sollten uns nicht zu früh freuen, schließlich kann man immer noch einen Entwurf so ändern, dass die Kritikpunkte, die bei der Mehrzahl der Abgeordneten zur Ablehnung geführt haben, nicht oder nicht mehr in der selben Form vorhanden sind, und das Papier dann erneut vorlegen. Gut, der Prozess mag dann wieder fünf Jahre dauern aber die Riesen in der Softwarebranche haben genügend Kohle gebunkert um das durchzuhalten. Und das trifft ganz sicher nicht nur auf Microsoft zu.

    Grüße,
    Toby
     
  6. waterkant_18

    waterkant_18 Byte

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    8
    Ich teile nicht nur Euer aller Genugtuung über den Beschluss des EU-Parlaments, sondern ausdrücklich auch "Tobys" Skepsis: Die Kampagne gegen Software-Patente darf sich jetzt nicht zur Ruhe setzen; ein "Nein" des Parlaments ist für die EU-Kommission in Brüssel nicht unbedingt verbindlich, das mussten die Menschen hier an der Küste (wohne an der Unterweser!) im Streit um die Hafendienste-Richtlinie "port package" bereits erfahren: Mit deutlicher Mehrheit hatten die Abgeordneten einen Entwurf aus Brüssel zurückgewiesen und damit dem Willen aller Hafenstädte und Branchenorganisationen entsprochen. Nur um erleben zu müssen, wie dieselbe Kommission einen ungleich schärferen Richtlinien-Entwurf zum selben Thema erneut auf den Weg brachte. Der Streit um dieses "port package II" genannte Paket ist bekanntlich noch offen (siehe auch www.pp2stop.org oder www.waterkant.info). Die Gegner von Software-Patenten sollten aus diesen Erfahrungen lernen: Die Freiheit (nicht nur) von Algorithmen muss täglich neu erkämpft werden.

    Beste Grüße
    Burkhard
     
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