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failure predicted an primary master

Dieses Thema im Forum "Festplatten, SSD, USB-Sticks, CD/DVD/Blu-ray" wurde erstellt von Jeromay, 17. Juli 2005.

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  1. Jeromay

    Jeromay ROM

    Registriert seit:
    17. Juli 2005
    Beiträge:
    2
    hallo it fachleute!

    folgendes problem:
    alte hd kaputt (failure predicted an primary master) mit norton ghost 9.0 die alte platte auf eine neue überspielt.
    alte platte ausgebaut, neue eingebaut. der compi läuft nicht.

    beim start steht "press a key to reboot" warum nur??
    boot.ini ist korrekt. boot device stimmt. im setup wird die neue HD vom bios erkennt.
    beim start mit der norton cd sehe ich den HD inhalt welcher komplett 1 zu 1 kopiert wurde.

    cable select ist kein thema HD läuft im singelmode.
    habe win2000.

    danke für eure hilfe!
     
  2. Wolfgang77

    Wolfgang77 Ganzes Gigabyte

    Registriert seit:
    1. Oktober 2002
    Beiträge:
    20.804
    Hallo,

    das ist ein Bug in dieser Symantec-Software (Ghost 9.0, installiere nie Software aus gelben Schachteln :) )

    Rennwald hier im Forum hat das Problem sehr ausgiebig untersucht und gelöst, suche alle Beiträge von Rennwald. Auch muss die Software per Live-Update auf die neuste Version gebracht werden... hier ist das zu finden:
    http://www.pcwelt.de/forum/showthread.php?p=838072#post838072

    Wolfgang

    Der Beitrag bezieht sich speziell auf das direkte Klonen einer Systempartition von einer Festplatte auf eine zweite mittels Ghost 9.0 UND Windows XP.
    Das ist in meinen Augen die beste Lösung für totale Sicherheit, weil man so einfach durch umjumpern der Zielplatte feststellen kann, ob das ganze gut gelungen ist.
    Es kann nämlich vorkommen, dass das Klonprogramm zwar feststellt, dass die Kopie "erfolgreich abgeschlossen" wurde, dieselbe aber mitnichten als Bootpartition startet: Als Belohnung erscheint der BSOD!
    Folgende nicht dokumentierte Vorgehensweise muss daher eingehalten werden:
    1. Die gekaufte Version Ghost 9.0 ist nicht lauffähig. Es muss nach Registrierung erst das Live-update 9.0.2.3981 heruntergeladen werden. Dies war in Deutschland erst verfügbar, nachdem ich in diversen Foren etwas nachgeholfen hatte.
    2. Vorbereitung auf der Quellplatte
    a) Die "Datenausführungsverhinderung" sollte
    deaktiviert werden. s. dazu Anhang 1
    b) Deaktivieren der Systemwiederherstellung.
    c) Bereinigen (Zubehör-Sytemprogramme)
    d) Defragmentieren
    e) chkdsk c: /f
    3.
    Vorbereitung auf der Zielplatte
    a) Datenträgerverwaltung- Partition C:
    löschen
    b) Partition rechts anklicken: Neue Partition erstellen
    c) primäre Partition setzen
    d) keinen Buchstaben zuteilen
    e) Formatieren nicht erforderlich
    Nun ist zwar die Partition im Arbeitsplatz nicht vorhanden, aber max *** . Daher
    4. Ghost starten
    a) Quelle C: markieren
    b) als Ziel erscheint (*:\). Dies markieren und enter
    d) im folgenden Fenster die Punkte 1,2,4,5 markieren
    e) keinen Laufwerbuchstaben zuweisen (Anhang 2)
    f) natürlich bei "MBR kopieren" ein Häkchen setzen.
    5. Quellplatte von Strom + Daten trennen,
    sonst gibt es beim Start Konflikte.
    Nach dem Umjumpern startet die Kopie von der Zielplatte einwandfrei.
    XP hat dabei automatisch der Bootpartition den Buchstaben C: zugeteilt.

    Anhang 1
    siehe Suchfunktion "Datenausführungsverhinderung deaktivieren". Am Ende der letzten Zeile in Boot.ini muss entgegen der Anleitung von Symantec stehen /noexecute=alwaysoff
    Dann erst ist nämlich bei Aufruf der "Datenausführungsverhinderung" die ganze Seite grau hinterlegt, d.h. deaktiviert. Das leichte Erreichen und verändern der "boot.ini" ist übrigens einem Tipp von Questionmark zu verdanken. s. Suchfunktion ("boot.ini" lässt sich nicht verändern)
    Anhang 2
    Warum keine Zuteilung von Laufwerkbuchstaben?
    Weil Win-XP es nicht mag, wenn man ihm vorher die Laufwerkbuchstaben vorschreibt.
    Es bleibt bei Nichtbeachtung nämlich ganz einfach beim beliebten Bluescreen stehen.
    Es gibt noch eine Parallelprozedur, bei der das Problem umgangen werden kann:
    Dazu muss über "regedit....mounted devices" die neue ID-Nummer eingetragen werden, die man sich aber vorher von der alten Platte merken sollte. Das Verfahren ist in "CHIP" NR. 4/2005 beschrieben, erscheint mir aber zu unsicher.
    Hierzu noch eine Anmerkung: Win-XP verwendet intern KEINE Laufwerksbuchstaben, sondern ID-Nummern. Diese bestehen aus einer 16-stelligen Zahl für jede Festplatte. Windows übernimmt bei Klonfunktionen die letzten 4 Nummernpaare und ändert evt. die ersten 4 Nummernpaare nach Belieben, oder wechselt sie jeweils innerhalb der Partitionen aus.
    Nochmal: man kann so eine komplette Bootpartition mit 10 GB oder mehr in Reserve halten und sicher auf eine andere Platte kopieren, die bereits eine Datenpartition enthält.
    Viel Erfolg. Er ist bereits zigmal hier erprobt.
     
  3. Jeromay

    Jeromay ROM

    Registriert seit:
    17. Juli 2005
    Beiträge:
    2
    besten dank für ihre kompetente antwort. leider sind die beschriebenen arbeiten für mich als leihe nicht ausführbar. nur soviel.

    1. habe ich win2000 und nicht xp
    2. ich habe ein ghost-file von der kaputten platte auf eine mobile HD gemacht. dann mit ghost gestartet und auf die neue platte überspielt (alte schon entfernt) das funktionierte alles wunderbar.

    aber wenn ich mir das alles anhöre ist wohl das neu aufsetzen schneller als alle beschriebenen schritte oder?
     
  4. Wolfgang77

    Wolfgang77 Ganzes Gigabyte

    Registriert seit:
    1. Oktober 2002
    Beiträge:
    20.804
    Hallo,

    dann versuche ein "Schnellreparatur"...

    Boote mit der Win 2000-CD, rufe die Wiederherstellungs-Konsole auf. Verwende folgende Befehle auf der Kommandozeile:

    fixmbr

    und ..

    fixboot

    Poste ob die Maschine dann von der HDD bootet.

    Wolfgang77
     
  5. derupsi

    derupsi Halbes Gigabyte

    Registriert seit:
    26. Juni 2002
    Beiträge:
    6.624
    unqualifiziertes BlaBla

    Ich arbeite seit Jahren mit Ghost und habe in der Zeit sicherlich einige tausend HDs bzw Partitionen geclont oder gesichert und zurück gespielt. Zu 99,9% ohne Probleme. Sicherlich macht auch Symantec Fehler (auch schon recht böse), aber die machen andere auch. Dein Tipp mit dem Updaten ist auch sehr Hilfreich, aber weshalb disqualifizierst du dich dann mit so überflüssigen "Aussagen"?
     
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