Fraunhofer-Institut zeigt neue Technik gegen Raubkopien

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von sg69, 6. Februar 2006.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. sg69

    sg69 Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    28. August 2003
    Beiträge:
    977
    Ich bezweifle, daß diese Prottypen legal sind.

    Das ganze Verfahren basiert darauf, auf Daten zuzugreifen die mitunter LEGAL sind. Es muss ja zunächst geprüft werden, ob es sich um urheberrechtslich geschütztes Material handelt.

    Dieser Zugriff wird ab dann ILLEGAL und KRIMINELL, wenn es sich NICHT um urheberrechtlich geschütztes Material handelt.
    Man kann auch nicht einfach jede Wohnung durchsuchen, weil sich dort EVENTUELL UND VIELLEICHT ein Krimineller versteckt hält. Dafür braucht man eine richterlichen Beschluss.

    Mich Kotzen diese Fuzzis an, die sich unter dem Deckmaltel von "Urheberrechtsverletzungen" Zugriff auf fremde PC's nehmen ohne richterlichen Beschluss.
    Diese Eierköpfe halten sich für Retter des Rechtes und brechen selbst anhaltend geltendes Recht.

    Ich tippe auf zwei Wochen, bis das auch geknackt ist. Hoffentlich bekommt das Frauenhofer Institut auch schön viele Steuergelder um so einen unnützen SCHWACHSINN zu entwickeln.
     
  2. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

    Registriert seit:
    1. September 2000
    Beiträge:
    53.960
    Der Vergleich mit einer Wohnungsdurchsuchung hinkt gewaltig.
    Wer seine Dateien per Tauschbörse öffentlich zur Verfügung stellt, läd ja quasi jeden in seine Wohnung ein...
    Das ist eher wie auf einem Flohmarkt, wo ein Herr Fraunhofer mal eben alle angebotetenen CDs probehören möchte und dabei mit seinen geschulten Ohren sofort die geraubten Kopien erkennt ;)

    Aber was erzähl ich DIR das :rolleyes:
     
  3. Stucki2000

    Stucki2000 Byte

    Registriert seit:
    28. Mai 2003
    Beiträge:
    96
    Wo er Recht hat, hat er Recht...

    Wer Tauschbörsen nutzt, lässt die Wohnungstür SPERRANGELWEIT offen, und im Hausflur hängt noch ein dickes Schild "DA REIN -->"

    Ich finde die Methode zumindest besser und 'sanfter' als alle anderen.
     
  4. SRöttgen

    SRöttgen Kbyte

    Registriert seit:
    8. Februar 2001
    Beiträge:
    142
    So ganz klar wird mir das System nicht.
    Man versieht die CD bzw. die einzelnen Songs mit einem Wasserzeichen - ok.
    Nun taucht in irgendeiner Tauschbörse die CD als MP3 auf - mit Wasserzeichen. Und nun?
    Wer sich das herunterläd kann sich doch nach wie vor wieder eine CD davon erstellen und kümmert sich nicht um das Wasserzeichen. Der MP3-Player um den Hals der Leute kümmert sich sicher auch nicht um das Wasserzeichen.
    Und wie es auch immer geschehen soll, dass man einen Hinweis angezeigt bekommt. mit der nötigen Ignoranz und fehlendem Bewusstsein hilft der auch nicht. Höchstens bei den Leuten, die ich dann "in die Hose" machen.
    Also das hat in etwa den gleichen Erfolg wie die Aufdrucke auf den Zigarettenschachteln das Rauchen tödlich ist.
     
  5. theseboots

    theseboots Kbyte

    Registriert seit:
    1. April 2005
    Beiträge:
    343
    :totlach: Mir ist es auch nicht klar geworden. Aber so hab ich das auch verstanden.
     
  6. gyniko-onkel

    gyniko-onkel Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    27. Mai 2005
    Beiträge:
    566
    Das frage ich mich auch die ganze Zeit. MP3 ist ein Kompressionsverfahren (von Fraunhofer selbst erfunden hi-hi), wird das Wasserzeichen nicht auch komprimiert? Dann dürfte das nur bei einer Sample-Rate funzen, sonst passen die 'geheimen Schlüssel' nicht mehr. Nehme ich eine andere wird auch das Wasserzeichen gezerrt oder gestaucht. Und wie sieht das bei variabler Bit-Rate aus? Ich bin am grübeln. :cool:
    Na gut, lasst das von ein paar Leuten getestet worden sein und es hat geklappt, dann lasst es auf die Öffentlichkeit los und Hunderttausende Köpfe werden das 'Problem' schnell beseitigt haben...
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen