fstab kennt kein NTFS

Dieses Thema im Forum "Linux-Distributionen" wurde erstellt von regiedie1., 23. Juli 2005.

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  1. regiedie1.

    regiedie1. Megabyte

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    Tag zusammen! Ich hab ein Problem bei der Konfiguration der Datei /etc/fstab: Es kennt bei meiner letzten Partition (hdb5) scheinbar kein Atribut "ntfs"
    Code:
    hdb5 /dev/hdb5 /media/hdb5 ntfs ro 00
    Das ist die Konfiguration. Im Orginal mit ein paar mehr Leerzeichen. Die hab ich bei den oberen Einträgen ab geguckt. Jedes Mal beim Systemstart kommt eine Meldung, dass das Attribut ntfs nicht unterstützt wird.
    Die ganze Datei fstab im Anhang. Leider ist es eine Linux-Codierung, für die man in Windows irgend was spezielles braucht. Deshalb hab ich auch noch eine in der Windows-Codierung beigelegt. Mein System ist übrigens Fedora core 4.
     

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  2. Mylin

    Mylin Viertel Gigabyte

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    Hallo regiedie1.,

    da fehlt noch was. Schau mal hier
     
  3. Affirmation

    Affirmation Kbyte

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    Fedora unterstützt NTFS nicht sofort wegen eventueller patentrechtlicher Probleme (ähnliches gilt auch für mp3). Du kannst das aber relativ einfach nachrüsten.

    Hier gibt es rpm's für Fedora4 - du musst nur die rpm deiner Kernel-Version ('uname -r' auf der Konsole) installieren.
    http://linux-ntfs.sourceforge.net/rpm/fedora4.html

    Eine Anleitung gibts auch hier: http://linux-ntfs.sourceforge.net/rpm/instructions.html
    Das mounten in der fstab ist dann wie in deiner /etc/fstab beschrieben über ntfs als Attribut korrekt.
    Es fehlt nur einfach die Unterstützung.
     
  4. regiedie1.

    regiedie1. Megabyte

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    Soll ich dann alle installieren? (also NTFS RPMs (*.rpm), Contributed NTFS RPMs (*.rpm), Contributed Linuxant NTFS RPMs (*.rpm), NTFS Kernel Modules (*.o)? Und was ist mit dieser "o"-Datei?
     
  5. Affirmation

    Affirmation Kbyte

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    Auf keinen Fall sollst du alles installieren.
    Du sollst genau die rpm installieren, die zu deiner Kernel-Version (die du über 'uname -r' auf der Konsole bekommst) passt.
    Tendenziell ist das auch eine i686-Version, wenn du keinen 64bit-Prozessor (bzw. Kernel) hast und deine CPU neuerer als ein Pentium 200 ist.
    Also willst du wahrscheinlich eine der NTFS RPMs (*.rpm) für einen Single Processor in einer i686-Version - nur die Kernel-Version musst du eben noch herausfinden (wenn du eben ganz aktuell geupdated hast, dann ist das wohl '2.6.12-1.1398_FC4').

    Die '*.o'-Dateien sind lediglich die Kernel-Module. Also ohne eine Installationsroutine. Die sind eher nicht für dich empfehlenswert.
     
  6. regiedie1.

    regiedie1. Megabyte

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    Ok... Funktioniert!
    Aber komischer weiße kann nur root auf /media/hdb5 zugreifen! (Ja, ja ich weiß, das gehört nach /mnt, aber ich wills bequem haben, und hab alle Laufwerke in ein Verzeichnis verfrachtet.)
     
  7. Affirmation

    Affirmation Kbyte

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    Hast du eventuell dem Verzeichnis /media/hdb5 nur Zugriffsrechte seitens des Root-Nutzers gegeben?
     
  8. regiedie1.

    regiedie1. Megabyte

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    An so was hab ich auch schon gedacht; darum hab ich's gelch gelöscht, und ganz normal mit mkdir hdb5 noch mal angelegt.
     
  9. Affirmation

    Affirmation Kbyte

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    152
    Ändere mal die Zeile:

    /dev/hdb5 /media/hdb5 ntfs ro 0 0

    in der /etc/fstab zu:

    /dev/hdb5 /media/hdb5 ntfs ro,umask=000 0 0

    Das umask=000 macht prinzipiell nichts anderes als die Linux-Dateisystemsicherheit für das Laufwerk auszuschalten.
    Du kannst natürlich auch andere umask's versuchen (z.B. 0222) wenn du eher mehr "Sicherheit" haben willst - wobei das bei "ro" eh nicht so problematisch ist ;)

    Danach liest du die Mounts mit 'mount -a' wieder neu ein.
     
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