Geht ja gar nicht - geht ja wohl!

Dieses Thema im Forum "Internet: DSL, Kabel, UMTS, LTE" wurde erstellt von Bigfoot 2002, 4. Januar 2004.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Bigfoot 2002

    Bigfoot 2002 Megabyte

    Registriert seit:
    11. August 2002
    Beiträge:
    1.776
    Moin!
    Also folgendes: ich hab 2 PCs an einem Switch hängen, an dem auch noch 1 DSL-Modem hängt. Hab an beiden PCs den DSL-Zugang eingerichtet und wollte mich dann mit dem 2. PC einwählen während der 1. bereits online war. Es ging! Ich dachte sowas wäre technisch unmöglich?! :eek: Die beiden PCs haben dann auch beide eine unterschiedliche IP gekriegt. Wie viele IPs könnte man denn so blockieren? ^^ Und wie geht das überhaupt? Ist doch nur 1 DSL-Modem und nur 1 Anschluss:was:
    MfG
    Martin
     
  2. linq

    linq Byte

    Registriert seit:
    19. März 2003
    Beiträge:
    16
    In einem früheren Beitrag schriebst Du: "Ich hab bei beiden Rechnern die gleichen Accountdaten eingegeben..."

    Darauf bezog sich mein Hinweis zur "eindeutig Mehrfacheinwahl" - sorry, der Bezug dazu war nicht klar gegeben.


    Und dass die Hotline sagt es ginge nur zum gleichen Provider...
    Entweder 'taktisch gut geschult' oder Unwissenheit :rolleyes:


    Grüße
    Andreas
     
  3. Bigfoot 2002

    Bigfoot 2002 Megabyte

    Registriert seit:
    11. August 2002
    Beiträge:
    1.776
    Also ich hab einen Volumentarif, da freut sich der Provider über Bandbreite (die aber wahrscheinlich eh nicht hinzukommt).

    Mit "gleichem Provider" ist nicht "gleicher Account" gemeint.
     
  4. linq

    linq Byte

    Registriert seit:
    19. März 2003
    Beiträge:
    16
    Nein.


    Mit der gleichen Kennung gleichzeitig mehrfach online -> eindeutig Mehrfacheinwahl (und für Provider offensichtlich da 'Kunde xy' mit 2 IPs gleichzeitig online) -> Abmahnung droht!

    Ich vermute/befürchte dass der Provider nicht erkennen kann dass beide logischen Verbindungen nur über eine physikalische Verbindung laufen und somit keine Bandbreite erschlichen wird.

    Im Gegensatz zu Router - eine Einwahl, eine IP, eine Bandbreite, aber mehrere Rechner dahinter.


    Grüße
    Andreas
     
  5. Bigfoot 2002

    Bigfoot 2002 Megabyte

    Registriert seit:
    11. August 2002
    Beiträge:
    1.776
    Wolfgang erwähnte, dass es der gleiche Provider sein muss ;-)
     
  6. linq

    linq Byte

    Registriert seit:
    19. März 2003
    Beiträge:
    16
    Hi,

    über eine 'physikalische' DSL-Leitung können bis zu 10 'logische' DSL-Verbindungen aufgebaut werden (so jedenfalls bei den Standard-Modems, imho).

    Natürlich teilen sich die dann die eine Bandbreite des DSL-Anschlusses!

    Und sollte gleichzeitig auch zu mehreren Providern möglich sein.

    Wenn mit mehreren Zeittarife gleichzeitig online, dann läuft die Zeit auch für jede einzelne Verbindung, ähnlich wie bei ISDN-Kanalbündelung - aber ohne doppelte Geschwindigkeit :-(.

    Interessant z.B. für WGs wenn sich die Leute nicht auf einen Provider oder Tarif einigen können, oder jeder auf seinen eigenen Internet-Zugang (z.B. schon bestehen/noch nicht kündbar,...) oder eigene Abrechnung besteht. Nur die T-DSL-Gebühr muß gerecht geteilt werden.


    Grüße
    Andreas
     
  7. Wolfgang77

    Wolfgang77 Ganzes Gigabyte

    Registriert seit:
    1. Oktober 2002
    Beiträge:
    20.804
    Hallo,

    wenn du natürlich die volle Bandbreite von 768 kbit/s auf beiden IP's hast dann werden hier viele die das lesen ihre Router wieder abklemmen. Und ein Vorteil hat es noch.. hier im Forum kannst du dann unter zwei verschiedenen Anmeldungen / Namen gleichzeitig posten ohne dass sie dich über IP-Vergleich entdecken könnten.

    Grüße
    Wolfgang
     
  8. Wolfgang77

    Wolfgang77 Ganzes Gigabyte

    Registriert seit:
    1. Oktober 2002
    Beiträge:
    20.804
    Ja gut das ist eine preiswerte Lösung aber von der Sicherheit her habe ich da auch meine Bedenken.

    Einen PC zum Router umgerüstet geht schnell und ist auch kostenlos oder günstig (ein Bekannter schenkt dir eine alte 10 MB Netzwerkkarte) die kosten neu auch nur ein paae Euro. Mehr brauchst du nicht um einen Router zu bauen. Nachteil sind die höheren Stromkosten wenn du mit dem PC der nicht Router ist surfen willst muss der "Router-PC" eingeschaltet seien. Im Prinzip reicht dazu aber auch ein alter 486-PC oder Pentium 1 mit geringem Stromverbrauch.

    Grüße
    Wolfgang
     
  9. Bigfoot 2002

    Bigfoot 2002 Megabyte

    Registriert seit:
    11. August 2002
    Beiträge:
    1.776
    Ich hab bei beiden Rechnern die gleichen Accountdaten eingegeben, läuft also über den gleichen Provider. Ist ein Volumentarif, also macht das von den Kosten her keinen Unterschied wie viele Rechner gleichzeitig drin hängen, solange sie nichts ziehen. Und ich werde mich hüten, interne Dinge über die langsame, teure DSL-Verbindung zu schieben ^^ Netzwerk funktioniert ja weiterhin. Was ich gerne mal wissen würde ist ob die sich dann die 768 kbit teilen oder ob jeder PC dann diese Bandbreite einzeln zur Verfügung hat - ich denke aber mal ersteres. Muss ich mal ausprobieren...
    Sicherheitsbedenken hab ich eigentlich nicht. Klar wäre ein Router schöner, hab ich aber nunmal nicht. Bin halt ein armes Schwein :heul:
     
  10. Wolfgang77

    Wolfgang77 Ganzes Gigabyte

    Registriert seit:
    1. Oktober 2002
    Beiträge:
    20.804
    Hallo,

    ich habe mal die DSL-Service-Hotline von der Telekom
    mit diesem Problem konfrontiert.

    Auskunft:
    Es ist nicht möglich mehrere Verbindungen zu verschiedenen Providern parallel über ein DSL Modem herzustellen.

    Auf die Frage ob zum gleichen Provider gleichzeitige parallele Verbindungen möglich sind gab es keine eindeutige Antwort. Ich möchte es doch bitte selbst testen da ihnen die techn. Umsetzung nicht bekannt ist.

    Habe sie dann mit der "techn. Umsetzung" vertraut gemacht..
    Nach einer Weile kam dann die Antwort dass wenn hier zwei unterschiedliche IP Adressen und Verbindungen bestehen bei einem Zeittarif auch die doppelten Kosten für das Zeitintervall anfallen.. bei drei Rechner entsprechend das dreifache.

    Damit haben sie eigentlich indirekt bestätigt dass das funktioniert.
    Zudem hatten sie Sicherheitsbedenken geäußert (Rechner alle sichtbar, interner Netzverkehr..) er äußerte noch das die Telekomrechner höher belastet würden durch Anfragen aus dem internen Netz und bei den heutigen Preisen für einen Router die Kosten für diesen kein Argument wären das mit dieser uneleganten Methode zu lösen.

    Grüße
    Wolfgang
     
  11. Bigfoot 2002

    Bigfoot 2002 Megabyte

    Registriert seit:
    11. August 2002
    Beiträge:
    1.776
    Mit den zwei unterschiedlichen IPs meinte ich externe. Also nicht wie bei einem Router. Der Switch hat keine speziellen "normalen" und Uplink-Ports, der hat "Auto MDI/MDI-X at all ports" :cool:
     
  12. aljo86

    aljo86 Kbyte

    Registriert seit:
    10. April 2002
    Beiträge:
    178
    an welchen Port hast du das DSL-Modem denn angeschlossen?
    uplink port oder normalen port?

    Hört sich so an als ob das dann wie ein Router funktionieren würde.
    Was für eine IP bekommen denn deine Rechner? eine interne IP oder beide eine unterschiedliche externe ip?
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen