genauer Unterschied zwischen versch. Distris?!

Dieses Thema im Forum "Linux-Distributionen" wurde erstellt von Gameboy999, 22. September 2003.

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  1. Gameboy999

    Gameboy999 Byte

    Registriert seit:
    25. Januar 2003
    Beiträge:
    67
    Moin, Tach und Hallo.

    Habe mal ne Frage zu den unterschiedlichen Distris.


    Wo genau ist der Unterschied weswegen manche sagen, dass Debian das beste ist, Suse für Anfänger und Red Hat für Unternehmen???


    Ich denke mal, dass die Philisophie und teilweise die Zugaben zum KDE (o. ä.) anders sind, aber warum deswegen schlechter, besser?


    Klar, Suse hat das yast, wodurch es grade für Anfänger einfach zu konfigurieren ist. Zudem ist die "Standardeinstellung" für z. B. KDE auch so, dass man eigentlich damit sofort arbeiten könnte.
    Multimediaunterstützung in Bezug auf Programme ist auch da, z. B. hat man xmms oder sonst was.


    Ret Hat kommt (meine ich zumindest, kann mich auch irren) mit einer nicht so großen Multimediapalette an dafür mit genügend Büro Programmen.

    Debian hat halt eine etwas andere Philosophie. Keinen Kommerz, nichts was nicht der Gnu unterliegt, etc....
    In der Distri hängen zwar nicht die aktuellsten, aber dafür stabile Pakete hinter...

    Ok, aber mal ehrlich:
    Ich könnte Debian durch verschiedene Pakete richtig "neu" und unstabil machen, ich könnte da weiss was ich für Multimediaprogramme hinterkloppen und meinen Nvidia-Treiber und kommerzielle Programme draufziehen, also theoretisch bis auf yast es "suse-like" machen. Das gleiche könnte ich mit Suse andersrum machen.

    Im Prinzip ist der eigentlich Unterschied ja eigentlich nur der Kernel, der zu den einzelnen Distris angepasst wurde, nicht????

    Also um meine Frage nochmal zu konkretisieren:
    Da der Unterschied nicht im KDE (o. ä.) liegt da man diesens anpassen kann und auch nicht in der Philosophie, da ich diese als User über den Haufen werfen kann, wo liegt genau der Unterschied dass Debian als das beste Linux gehandhabt wird???
    Wie schon erwähnt, ich bin der Meinung dass das nur im leicht veränderten Kernel liegen kann...

    Aber was genau ist dann der Unterschied????



    Warum denkt man bei dem einen an "Anfänger" bei dem anderen an "schwierig" und beim nächsten an "das richtige Linux?"

    Im Prinzip ists doch "nur" der Kernel mit aufgesetzten Paketen.
    Eigentlich bis auf Klenigkeiten alles gleich...

    PS: Ich will hier jetzt keine Diskussion losbrechen ich möchte nur die genauen Unterschiede wissen zwischen z. B. Debian, Suse, Mandrake und Redhat (PlusMinus ein paar andere)...
    Auch nicht sowas wie "Suse hat xmms und RedHat nicht" oder "Debian hat stabile Pakete während Gentoo immer das aktuellste ist".


    Wirklich ein richtiger Unterschied was z. B. rechtfertigt, dass Debian als "tolles Linux" bezeichnet wird.
    Ich mein die Philosophie von Debian finde ich auch sehr gut aber wie gesagt, ich kann Debian auch brandaktuell machen und mit nvidia Treibern und kommerziellen Programmen vollstopfen.

    PS: Wenn ich schon grade dabei bin, wann bringt Debian eigentlich den neuen Installationsassistenten raus. Hab mal irgendwo gelesen, dass die für das neue Release den vielleicht schon einsetzen wollen.
    Aber das nur am Rande.


    mfg

    Markus

    :D :rolleyes:
     
  2. mozillaguide

    mozillaguide Byte

    Registriert seit:
    14. August 2003
    Beiträge:
    20
    Wie Du schon selbst gesagt hast, ist SuSE recht einfach und daher besser für den Anfänger geeignet.

    Unterschiede bei den Distries gibt es vor allem in den Konfigurationstools. Da wird sich ein Umsteiger eher mit SuSE oder z.B. Mandrake anfreunden können, weil die eben recht benutzerfreundliche Tools zum installieren und konfigurieren haben.

    Debian dagegen ist eher etwas für denjenigen, der sofort viel über das Linux-System lernen möchte, denn da gibt es "nur" ein rein textbasiertes Setup und auch die Konfiguration läuft viel textbasiert ab. Aber, wie gesagt, dadurch lernt man eben auch schneller. Mittlerweile kann man auch ein Debiansystem teilweise grafisch verwalten (mit dem Webmin), aber was einem nicht abgenommen wird, ist die Berechtigungsvergabe. Auf einem neu installierten System darf ein Benutzer sich eigentlich nur anmelden, alle anderen Berechtigungen muss man vergeben. Das ist bei den meisten anderen Distries anders, da werden die Berechtigungen bei der Installation in weiten Teilen schon sinnvoll vergeben, so dass ein Benutzer gleich arbeiten kann.

    Bei SuSE und Mandrake kommt man dagegen kaum noch mit der Konsole in Berührung, der Linux-Lerneffekt ist dadurch natürlich erheblich geringer, um die "Tiefen" des Systems kennenzulernen, muss man sich eben selbst bemühen, man muss es aber nicht.

    Wer schnell ein gutlaufendes System haben möchte, wenig in die Tiefe gehen will, sondern nur damit arbeiten will, der ist IMO auf jeden Fall mit einer Distribution wie SuSE oder Mandrake besser bedient.

    Gruss

    Mozillaguide
     
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