Gerücht: Intel macht Kurswechsel bei Pentium-4

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von goto2, 8. Mai 2004.

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  1. goto2

    goto2 Halbes Megabyte

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    genau diese sind in meinem PCs.
    das mit der Temperatur und dem Strom Verbrauch
    geht eigentlich,
    wenn man das mit ner AMD vergleicht;
    so in etwa 41-43 c normal 55-56 Volllast
    = Bios Werte,
    von den man dann noch 8 bis 10 % abziehen kann,
    dann hat man die Real Temperatur.

    beim Alter AMD 2000 liegt bei 55 bis 62 c Bios Werte,
    das ma so nebenbei.

    Sind wohl nur die ganz Neunen Intel CPUs, die so heiß werden?
     
  2. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Bezüglich Energiebedarf der einzelnen CPUs gibts hier was Schönes zu lesen.

    Ist schon ganz gut, daß Intel die Blockheizkraftwerke nicht weiterentwickelt...

    Gruß, MagicEye
     
  3. ColonelChris

    ColonelChris Kbyte

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    Stimmt, aber auch mit 50% mehr Takt im Rücken. Mein Respekt galt nie dem "Speed" des P4, eher seinen Innovationen, auch wenn die meisten eher ein Schuss in den Ofen waren.

    Ich kanns nicht beweisen, aber warum verbraucht der Prescott dann so unglaublich viel Energie? Ich wette, die haben einfach nur eine Hand voll Signalleitungen durchtrennt.


    Da stimme ich dir allerdings zu. Marketing-Strategen haben noch nie eine Firma aufgebaut, aber schon viele zu Grunde gerichtet.
     
  4. kadajawi

    kadajawi Megabyte

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    Ja, der Antritt des P4s war etwas... mies. Oder auch lachhaft. Aber ich finde er hat sich gemausert, und während der "alte" Athlon (eingeführt... 98, 99? Irgendwas um den Dreh glaub ich) schon an seine Grenzen gestoßen ist war der P4 noch erweiterbar... da steckte denk ich mal schon noch Leistung drin.

    Ich halte die per Cycle Leistung für unwichtig. Wichtig ist was rauskommt, und das war nicht so wenig.

    Im übrigen halte ich es für ein riesen Leistung von Intel, das die 1991 eine Prozessorarchitektur auf den Markt gebracht haben, die, wenn auch stark verändert, heute immer noch aktuell ist und sogar gegen wesentlich neuere Architekturen ankommt und sie sogar verdrängt. Respekt! Und das in der so kurzlebigen PC Welt.

    Also das HT und 64 bit in manchen P4s vorhanden war, aber nicht genutzt wurde, war mir ja bekannt. Aber die wurden mit Strom versorgt? :aua:

    Ich wage aber zu bezweifeln das die Ingenieure schuld sind an den Fehlern des P4s. Marketingstrategen sagen: Der Takt zählt. MMX war marketingtechnisch ein Erfolg, das müssen wir wiederholen. Und die armen Ingenieure mussten das umsetzen ;) Oder meinst du die Ingenieure machen sich die Mühe HT und alles mögliche zu implementieren, und dann deaktiviert zu lassen? Wozu das ganze?
     
  5. ColonelChris

    ColonelChris Kbyte

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    Naja, ich denke mal, die werden einiges am P-M verändert haben, allein schon für seine Stromsparfähigkeiten. Außerdem soll der P-M laut diverser einschlägiger Zeitschriften zu wesentlichen Teilen neuentwickelt worden sein, damit man die einzelnen Bereiche bei Bedarf vom Strom abklemmen kann. Also doch nicht ganz das Design von '91. Hier sollte man den Intel-Leuten doch schon das Lob gönnen.

    Doch zurück zum P4: Ich kann die Idee, den Ansatz hinter dem P4-Design bis heute nicht verstehen. Die per-cycle Leistung ist grottenschlecht und nur hochoptimierter Code läuft gut. Sicher, in einer Spielekonsole käme das gut zum tragen, aber in der Welt der PCs haben Programmierer eigentlich besseres zu tun.

    Der P4 wurde in einer Zeit entworfen, in der man Leute ausgelacht hat, die einen stromsparendem Prozessoren haben wollten. Und diese Bürde trägt er bis heute mit. Ich will kein Atomkraftwerk in meinem Büro haben, und erst recht nicht zu Hause. Und langsam merken die Ingenieure bei Intel wohl, dass sie sich nicht nur mit den Leistungszuwächsen bei SSE und Netburst verschätzt haben. Höhere Taktfrequenzen erzeugen auch automatisch höhere Leckströme, und die kann man nicht einfach nur durch Verminderung der Strukturbreite loswerden. Hinzu kommen Luxus-Stromfresser wie deaktiviertes HT und die im Prescott vorhandene, jedoch deaktivierte 64-bit-Erweiterung. Die sind alle da und erhöhen den Leistungsverbrauch. Na, wenn Intel sich sowas leisten kann...

    Aber viel amüsanter finde ich da noch einen ganz anderen Punkt: SSE 1 bis 3 sind auf den P4 mit seinen Microops optimiert. Doch der P-M verhält sich eher wie ein Athlon XP. Das bedeutet, dass Intel sich unter Umständen selbst ins Bein schießt und seine eigenen Multimedia-Erweiterungen nur noch in miesem Tempo (eben wie AMD) abarbeiten kann.

    Hab ich ein Deja Vu? Ich sehe schon den P4 genauso unrühmlich abtreten wie er angetreten ist.
     
  6. kadajawi

    kadajawi Megabyte

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    Mistkerl... das wollte ich sagen :D Aber schon interessant das Intel den Pentium M als zukünftige Basis verwenden will. Wir erinnern uns, Pentium M basiert auf dem Pentium 3. Pentium 3 basiert auf Pentium 2... und der auf dem Pentium 1. Wann wurde der Pentium eingeführt? 91? 92? Die Architektur ist inzwischen also 12-13 Jahre alt, und vor einigen Jahren hiess es ja mal das man am Ende der Fahnenstange angekommen ist.

    @bbott: Das liegt daran dass das NF7-S anfangs die von der CPU gemessene Temperatur ausgelesen hat. Das tut es zwar immer noch für die Notabschaltung, wurde aber afaik per BIOS abgeschaltet, so das der ungenaue Temperaturfühler unterhalb der CPU (daher die niedrigeren Temperaturen) dafür dient. Anscheinend hat man sich zu dem Schritt entschieden, um den Nutzern niedrigere Temperaturen bieten zu können. Die hohen Temperaturen (man war ja bisher nur Boards gewöhnt, die die ungenaue und viel zu niedrige Temperatur gemessen haben) haben wohl den einen oder anderen Nutzer verunsichert.

    Mein Celeron 366 lief seit 98 oder 99 bis vor vielleicht nem Jahr ständig so weit wie möglich übertaktet, und das 24h auf 100%. Keine Schäden dadurch, jedenfalls hab ich keine bemerkt :)

    Idle Stromverbrauch und Temperatur ist mir recht unwichtig, da meine CPU 24h auf Volllast läuft, dank Folding@Home. Durch die hohe Optimierung ist die Auslastung noch etwas höher als wir es sonst von 100% gewohnt sind, Instabilität wird so schneller sichtbar und die CPU Temperatur ist noch was höher.
     
  7. bitumen

    bitumen Megabyte

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    Mein Lappi aus 1989 funzt immer noch...
     
  8. Gothic

    Gothic Byte

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    Das mit der Lunge,das stimmt. Sollte das Rauchen abgewöhnen,doch von Reden alleine ist es auch nicht getan.

    10-15 Jahre na wenn die so lange sich halten. Kann man schon fast sagen Lebenslang,denn in 5 Jahren gibts schon 4x schnellere CPU als jetzt denn ich habe. Aber Danke für deine Antwort.
     
  9. bitumen

    bitumen Megabyte

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    Reinigt er seine Lunge auch 14 täglich? Die lungengängigen Partikel sind nämlich dem Kühler ziemlich egal, der Lunge jedoch nicht... --> Freak

    Ich würde die Lebensdauer von CPU-s auf 10 bis 15 Jahre schätzen. - Ich bin stolzer Besitzer eines P2-Servers, der bereits seit 1999 fast pausenlos im Dauereinsatz ist. Bisher hatte ich noch keine Probleme -

    MfG; bitumen
     
  10. Gothic

    Gothic Byte

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    Jeep,das mit dem Kühlsysthem und mit dem Gehäuse hast da sicher Recht,auf dieser weise habe ich es noch nicht gesehn.

    Ich kenne einen Freund,der seinen Pc ein Anderes Motherboard eingebaut hatt,mit seiner Reinigung auch sehr Pinkelig ist. Alle 14Tage Putzt er seinen Pc-Lüfter. Naja Zigaretten werden dort auch sehr viel Geraucht.

    Und er Läuft auch jeden Tag von Früh bis spät. Was sicher Gift ist für die Kühlung. Er hatte ne Zeit lang die ständigen ausfälle,trotz seinen Big-Tower.

    Aber in letzter zeit nicht mehr,doch ich gebe dir recht das die gehäuse und die Lüfter bei denn Meisten Pc sehr schwach ausgelegt sind. Das denn CPU oft abstürzen lässt.

    Aber es ist auch nicht von der Hand zu weisen,das die Alten mehr Wärme vertrugen als die neuen heute. Aber das bei denn alten auch nicht recht von vorteil ist,wenn sie soviel Hitze abgeben.

    Da die Lebensdauer auch sicher nicht recht lang sein können,doch Frage ich mich wieviele Betriebstunden hatt ein CPU gibt es da welche angaben.
     
  11. goto2

    goto2 Halbes Megabyte

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    Ich glaube die Abstürze haben eher eine andere Ursache,
    als die CPU;
    kuck dir mal die Neunern PCs an,
    also der von Aldi, Medion, oder HP k375.de genauer an,
    das Gehäuse ist sehr klein, der PC soll flüster leise sein,
    was auf kosten der Kühlung geht !
    Ich habe hier zwei, die recht schnell überhitzten,
    nicht die CPU, sondern das Gehäuse, bzw. Board,
    das ist dann für diese abstütze verantwortlich.
    Ich habe mich dann ran gemacht und habe
    diese Kühlsystem total ungebaut,
    aber so, das der PC noch leise bleibt,
    jetzt ist es so, das wenn mein PC z.b. 60 min
    unter Volllast läuft, Gehäuse und Board nicht mehr so heiß werden, als vorher.
     
  12. bbott

    bbott ROM

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    :totlach:

    Also ich werde jetzt mal ein paar Fakten liefern, die Intel Fans nicht wahr haben wollen, aber Intel mit dem heutigen Tag bestätigt :laola:

    1. Gibt AMD dem Maximalen Stomverbrauch an den man mit der CPU erreichen könnte (aber wahrscheinlich (fast) nie erreichen wird. Intel gibt den typischen Stomverbrauch bei 100% CPU last an ;) Also kann man das nicht 1:1 Vergleichen :aua:

    2. Der P4 3,4 EE und der P4-E 3,4 liegen bei ca. 103W!!! Der Athlon64 (2.0GHz - rev. CG) bei 69W wobei Punkt 1 hier greift und der P4 dann mit ca. 120W angegeben werden müsste!Desweitern läuft der A63 (CG, meistens bestimmt) im Idle Modus mit 1Ghz und verbraucht dann nur 25W :D

    3. Zu Temperatur
    a) Ist es ein Unterschied ob von der CPU internen Diode oder vom Sockel! (ca 20°C Temp unterschied)
    b) Hängt es stark vom Mobo ab z.B. das NF7-s schwankt je nach Bios Vision um 20°C bei unveränderter Konfiguration :fresse:
    c) Wurde das gleiche Case verwendet? Wenn es ein anders war sind die Werte schon nicht vergleichbar!
    d) War die Gehäuselüftung identisch? +1°C Case Temp kann 2-4°C mehr CPU Temp bedeuten!!! ;)
    e) Welche CPU Kühler wurden verwendet? Intel verwendet bessere Boxed Kühler als AMD.

    Mein 2500+ @ 3200+ läuft bei Vollast mit 43°C bei 30°C Casetemp ;)

    Merke:
    AMD geht immer von schlimmsten Fall aus und Intel dem günstigsten Fall

    Hier der Strom Verbrauch von allen CPUS seit dem 286 bis zum P4E(E)/A64
     
  13. ColonelChris

    ColonelChris Kbyte

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    Die Athlon-XPs waren in den höheren Versionen auch ganz schöne Heizkraftwerke, vor allem wenn man sie übertaktet hat. :rolleyes:

    Der Athlon-64 nutzt hingegen einige von Notebooks bekannte Tricks, um etwas kühler zu bleiben. AMD hat damit (wohl etwas ungewollt) die aktuelle Diskussion losgetreten. Allerdings wird ganz ehrlich auch der AMD64 bei Volllast ziemlich heiß, was vor allem an den riesigen Caches liegt.

    Bei Intel sind alle CPUs > 3GHz eigentlich ziemlich heiß. Offiziell heißt es in den Datenblättern, dass jeder Prozessor im System seinen eigenen "Luftkanal" zur Außenwand haben müsste. Mit älteren Gehäusen wirds da dann doch schon mal schön kuschelig warm innen drin.

    Ich finds trotzdem gut, dass Intel endlich die Notbremse gezogen hat. Dieses MHz-Wettrennen ist ökologisch und ökonomisch bald nicht mehr vertretbar. Viel lustiger finde ich hingegen, dass sich Intel nun wohl klammheimlich vom hochgelobten P4-Netburst-Design abwendet und sich wieder dem Pentium-3-Design zuwendet, welches im Pentium M Anwendung findet...
     
  14. Gothic

    Gothic Byte

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    Nein,das tut mein Alter 1500mhz auch. Na wenn 3 Jahre schon alt sind für meinen Pc.

    Doch Vorsicht! Die Prozessoren,die dann nicht mehr so Heiß werden,vertragen auch nicht mehr viel Wärme und stürzen dann ab. Da sie trotzdem guut gekühlt werden müssen.

    Der Absturz fängt dann bei 50c an,wo meiner mit 70c noch locker arbeiten kann. Aber bei 90c wird es auch bei den alten chip etwass kritisch.

    Mein Hitziger Chip,da könnte man schon darauf was Braten.
     
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