Geschwindigkeitsvergleich: Wine gegen Windows

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von hokkaido, 31. Januar 2006.

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  1. hokkaido

    hokkaido Byte

    Registriert seit:
    31. Januar 2005
    Beiträge:
    33
    Es ist mir wurscht, ob das 10% schneller läuft.

    Solange das überhaupt funktioniert, oder zumindest die Umlaute richtig wandelt. Aber nix. Für mich noch keine Alternative. Bin wieder bei Windows angelangt. Und ich habs wirklich versucht. Nicht nur ein paar Tage.
     
  2. Schugy

    Schugy Viertel Gigabyte

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    10. Juli 2001
    Beiträge:
    2.587
    Deine Philosophie scheint auch etwas anders zu sein.

    Ich habe Linux weil ich Linux will, und nicht Wine, weil ich Windowsprogramme auf Linux will :-)
     
  3. Guybrush

    Guybrush Kbyte

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    461
    Kann mir mal jemand sagen, was der Vorteil an einem clientseitigen Linux sein soll?

    -Sicherheit ist kein aspekt, da mein netzwerk von aussen gut abgesichert ist
    -Filesystem: Auch nicht, die meisten Netzlaufwerke sind bei mir ext3 shares
    -Stabilität: Mein Windows 2000 läuft gut ne woche im dauerbetrieb durch ohne langsamer oder instabiler zu werden

    Was bleiben noch für Vorteile von Linux, ausser den Nachteil, dass ich eben keine Windowsprogramme mehr vernünftig starten kann...? :D
     
  4. <its>sauerkraut

    <its>sauerkraut Kbyte

    Registriert seit:
    22. Juni 2005
    Beiträge:
    323
    Windows vs Linux
    Amd vs Intel
    Das bleibt ewig ein Glaubenskrieg!
    Was für jeden die bessere Wahl ist muß eh jeder selbst herausfinden.

    Einigung nicht in Sicht
     
  5. el3ktro

    el3ktro Byte

    Registriert seit:
    9. Februar 2006
    Beiträge:
    92
    Also beim Thema Sicherheit gibt es schon noch einiges mehr zu beachten als nur das Netzwerk von aussen abzusichern. Viren koennen genauso intern 'eingeschleust' werden, z.B. durch USB-Sticks. Sicherheit bedeutet auch, das der normale Benutzer auch als normaler Benutzer arbeitet, nicht als Administrator - und das ist unter Windows immer noch nicht vernuenftig moeglich (auch wenns besser wird).

    Na da sagst du ja selbst das du offensichtlich deine Daten lieber Ext3 anvertraust als NTFS oder gar FAT!

    Ganz ehrlich, eine Woche ist nicht wirklich beeindruckend. Die Windows-2000-Clients in unserem Buero sind auch schonmal laengere Zeit durchgelaufen, das ist mit einem gut konfigurierten Windows kein Problem. Unter Linux ist das allerdings nie ein Problem, es laeuft und laeuft und laeuft ...

    Ob Linux Vorteile hat oder nicht ist rein subjektiv, fuer mich hat es hunderte Vorteile. Privat ist es erstens frei, offen und kostenlos, ich habe viel mehr Kontrolle ueber mein System, ich muss mich nicht um Viren und Spyware kuemmern, meine Freundin ist viel zufriedener, Gnome ist usabilitymaessig Windows weit voraus, es ist schlanker, schneller und laeuft absolut stabil. Selbst nach dem tausendsten installierten und wieder deinstallierten Programm wird Linux nicht langsamer. Der integrierte Paketmanager ueber den ich ALLE Programme, Treiber etc. installieren und updaten kann ist einfach ein Traum!

    Beruflich (als Admin) setze ich auf Linux weil ich mir damit gerade im Netzwerk die Arbeit viel leichter mache - Linux-Clients lassen sich ohne Zusatzsoftware im laufenden Betrieb administrieren, ohne das der Benutzer etwas davon bemerkt. Ich kann sogar dort installierte Desktopprogramme einfach auf meinem Arbeitsplatz starten. Die Firma spart eine Menge Lizenzkosten, das offene System ermoeglicht viel individuellere, angepasstere Loesungen. Sicherheitstechnisch stehen wir bestimmt einiges besser dar, die Server koennen viel mehr Clients bedienen als unter Windows ...

    Naja, das was mir spontan so einfaellt ;-)

    Bitte nicht falsch verstehen, ich sage nicht das Windows schlecht ist, nur hat Linux fuer mich und unsere Firma einfach eine Menge Vorteile. Das heisst nicht das der Umstieg zu Linux einfach gewesen waere, oder das die Benutzer nicht hatten umlernen muessen, denn Windows != Linux, und soll es auch gar nicht sein. Aber ich bzw. wir haben uns darauf eingelassen, und haben es keine Sekunden bereut.

    Tom
     
  6. el3ktro

    el3ktro Byte

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    92
    Was meinst du mit 'Umlaute richtig wandelt'? Falls du die Dateinamen von z.B. Windows-Shares meinst: Das liegt daran, das MS sich (mal wieder) nicht an die international festgelegten und standardisierten ISO-Codepages (z.B. ISO8859-1 fuer Dtl.) haellt, sondern seine eigenen erfinden muss (CP850). Das muss man aber in der smb.conf einfach nur eintragen, dann werden die Zeichen von der Windows-eigenen Codepage in die ISO-Codepage umgewandelt.

    Tom
     
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