GEZ-Gebühr für PCs: PC-WELT-Leser sagen Nein!

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von brzl, 28. Februar 2006.

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  1. brzl

    brzl Halbes Megabyte

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    Verflixt!!!

    Da hab ich mich doch glatt um ein bis zwei Prozentpunkte verschätzt!!

    Ich hab mit 98 bis 99% nein gerechnet. :)
     
  2. Michi0815

    Michi0815 Guest

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    und warum kommt ausgerechnet bei dieser umfrage ein fehler wenn man das ergebnis sehen will?

    [​IMG]

    ein schelm wer böses dabei denkt :D
     
  3. Winnie The Pooh

    Winnie The Pooh Viertel Gigabyte

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    Wie kann man einen Artikel derart zusammengestümpern? Sollte der vorm Mittagessen noch schnell fertig werden?

    Erstens gibt es keine GEZ-Gebühr - die GEZ zieht die Rundfunkgebühren ein. Zweitens ging es bei der Umfrage lediglich um die Rundfunkgebühr für PCs und nicht um die Rundfunkgebühr ganz allgemein. Drittens funktioniert der Link nicht - da kommt lediglich eine Fehlermeldung.
     
  4. goto2

    goto2 Halbes Megabyte

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    sag mal, haste dir das selber ausgedacht, oder hat jemand dir das vorgeschrieben?
    so einen Unsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen, und ist 100 % Spam,

    zum anderem gibt es tatsächlich leute, die internet haben, aber "kein" radio/TV privat in der WG haben, die sollen nun auch GEZ zahlen obwohl die kar kein TV und radio höhren wollen und auch nicht können.

    ich habe gleich einen Termin in einer Versicheurngs Filiale, dort stehen drei PCs, die alle am Internet angeschlossen sind für berufliche zwecke, im dem ganzen Raum ist kein Radio und auch kein TV Gerät zu findest,
    weil es sich um 3 Arbetsplätze handelt,
    Beratung und Verkauf von Versicherungen, dazu ist eine Internet Anbindung notwendig, damit der Sachbearbeiter schnell auf Firmen und Kunden Daten zugreifen kann, so wie diverse Formulare,
    diese Räume werden nicht privat genutzt und dafür soll dann der Inhaber pro PC ab 2006 GEZ bezahlen?

    GEZ = Maffia abzocke
     
  5. hcdirscherl

    hcdirscherl Administrator

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    Ist gefixt.
     
  6. EBehrmann

    EBehrmann Halbes Gigabyte

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    @ goto
    Das einzige, was völliger Unsinn ist, ist dein Artikel. Winnie hat völlig Recht.

    Es gibt wirklich keine Gebühreneinzugszentrale Gebühr.
    Und es ging wirklich in der Umfrage um die Rundfunkgebühr auf PCs, nicht um die Rundfunkgebühr im allgemeinen.

    Wobei selbst bei der Umfrage nicht richtig rüber kam, dass von dieser Gebühr Privathaushalte zu 99,9 Prozent nicht betroffen sind.
     
  7. forenopa45

    forenopa45 Byte

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    Stimmt. :D

    Werden ausschließlich neuartige Rundfunkempfangsgeräte, die ein und demselben Grundstück oder
    zusammenhängenden Grundstücken zuzuordnen sind, zum Empfang bereitgehalten, ist für die
    Gesamtheit dieser Geräte eine Rundfunkgebühr zu entrichten.
    So steht's im Rundfunkgebuehrenstaatsvertrag § 5 (3).
     
  8. Dr. Hechel

    Dr. Hechel Halbes Megabyte

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    Das Ergebnis ist eindeutig und trotzdem konnte man fast bisher noch nirgends kontruktive Maßnahmen, Vorschläge etc. lesen (ich hatte z. B. ja mal einen gemacht, der zumindest einen Ansatz in die Richtung bedeutet), was man denn dagegen unternehmen möchte, wenn man nicht damit einverstanden ist. Ansonsten großes Schweigen im Walde oder bei vielen (einige rühmliche Ausnahmen gab es ja und/oder die, die zu den entsprechenden Seiten gesurft sind; dürfen hier jetzt auch weiter "weglesen") große Klappe und nichts dahinter! :sorry: , diese Umfrage bzw. Diskussion bringt es wieder ans Tageslicht, dass einige wenige der Masse auch geistig sich in der Reife befinden, sich nicht nur zu mit dem Bier in der Hand zu beschweren bzw. zu meckern (Und das was ich meine, ist 100% friedlicher und gesetzlicher Natur im Gegensatz zu dumpfen Parolen anderen "Gehirnamputierten"). Ob es nun GEZ-Gebühr heißt oder Rundfunkgebühr ... , was sind das jetzt für Fragen, die es zu klären gilt!? Oder auch Statements wie "man kann ja als Volk doch nichts machen" bewegen mich fast dazu, einigen mal etwas Latein im Bezug Demokratie beizubringen. Kein Wunder also, wenn nächstes Jahr der Stand der Dinge wie heute ist. Wer sich den Spaß machen möchte, kann ja mal die Postings hier im "Abmeckerforum" (gebe zu, ich war da auch nicht unbeteiligt) zu diesem Thema in einem Jahr noch mal lesen. :)
     
  9. forenopa45

    forenopa45 Byte

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    Das "wollen" spielt überhaupt keine Rolle, es reicht, wenn es "möglich" ist.
    Aber den Besitz eines PC kann dir doch keiner nachweisen, solange nicht du oder ein Mitglied deiner WG dem Rundfunkgebührenbeauftragten die Beweise lieferst.

    @Dr. Hechel:
    Vor Erteilung eines Gebührenbescheides hat man ja wohl kaum die Möglichkeit einer Klage gegen die "PC-Steuer", denn ein Protest bei den einzelnen Landtagen bzw. den ÖRR wird ja wohl kaum Wirkung zeigen. Deshalb bin ich ja zum "Schwarzhoerer" geworden und werde wohl ab 2007 auch anscheinend schwarzsehen, ohne TV. :D
     
  10. Denise v. Hoorn

    Denise v. Hoorn Byte

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    68
    Egal, ob GEZ "nur" eintreibt oder nicht.
    Es ist auch egal, ob die meisten einen Fernseher/Radio haben oder nicht. Hier geht es um ganz grundsätzliche Dinge:

    Die GEZ-Gebühr für am Internet angeschlossene PCs verletzt den Gleichheitsgrundsatz

    Jeder Mensch auf der Welt kann von den "öffentlich-rechtlichen" angebotene Inhalte derer Webseiten abrufen und anschauen, ohne dafür ein Entgelt entrichten zu müssen. Bezahlen tun das ausschließlich Bundesbürger. Es spielt hierbei keine Rolle, ob sie bereits wegen eines Rundfunkgerätes zahlen müssen oder nicht. Wenn sie kein Rundfunkgerät hätten, wären sie allein wegen des Internet-PCs verpflichtet.
    Jeder Anbieter von Diensten im Internet ist aufgrund von zahlreichen gesetzlichen Bestimmungen, Verordnungen und aktueller Rechtsprechung für die von ihm eingestellten Inhalte verantwortlich. Hierbei darf es keinerlei Ausnahmen geben, ansonsten macht sich die BR Deutschland das Internet quasi "zu eigen". Folglich sind auch die "öffentlich-rechtlichen" in der Pflicht ihre Angebote entsprechend zu sichern, wenn sie aus dem Angebot selbst eine Kostenpflicht ableiten wollen. Diese Kostenpflicht trifft dann aber alle, die die Inhalte der Webseiten sehen wollen.
    Es kann nicht angehen, daß allein für das Bereithalten öffentlich-rechtlicher Webseiten und die Möglichkeit des Abrufens dieser Webseiten analog zum Rundfunkgerät eine Kostenpflicht abzuleiten ist, zumal das Abrufen öffentlich-rechtlicher Webseiten durch einfachste Schutzmechanismen verhindert werden kann.


    Niemand ist verpflichtet, Webseiten einzustellen.

    Das Internet ist ein weltweites Netz, mit milliardenfach verteilten Eigentumsansprüchen, welche sich aus dem geistigen Eigentum derer ableiten, die ihre Onlineangebote jedermann anbieten.
    Eine Gebührenpflicht kann schon aus diesem Grunde nicht dadurch abgeleitet werden, daß einzelne Webseitenbetreiber eines Landes dieser Erde aus anderen Dienstleistungen die sie hauptsächlich für den regionalen Bereich anbieten, nun auch im Internet ganz oder zum Teil bereitstellen.
    Hier werden Ansprüche gestellt, die definitiv nicht bestehen. Es kann auch kein Mensch, keine Institution von jedem User der Welt Gebühren verlangen, weil sie Webseiten bereithalten und allein die Möglichkeit *besteht* daß dieser User die Webseiten irgendwann einmal besuchen *könnte*.


    Falsche Verlagerung von Verantwortlichkeiten

    Wenn pauschal jeder bundesdeutsche Nutzer des Internets mit eigenem PC verpflichtet wird, grundsätzlich GEZ-Gebühren zu bezahlen nur weil theoretisch die Möglichkeit besteht, daß er Webseiten der öffentlich-rechtlichen besuchen und damit öffentlich-rechtliche Inhalte abrufen *könnte*, könnte man (im weitesten Sinne) auch die Verantwortlichkeiten im Hinblick auf beispielsweise jugendgefährdendes Material im Internet auf die Inhaber der Internet-PCs übertragen: Weil es möglich *wäre* daß Jugendliche diese Webseiten besuchen, *hat* der PC-Nutzer ein entsprechendes Schutzprogramm zu installieren. Genau das Gegenteil ist aber (korrekterweise? / unkorrekterweise?) der Fall. Demzufolge darf hier zu den öffentlich-rechtlichen (bei denen es sich zT. auch um juristische Personen handelt, die einer "normalen" Firma gleichgestellt sind) keine Sonderbehandlung und damit die Umkehr von Recht und Gesetz erfolgen.


    Und last but not least: Die "öffentlich-rechtlichen" sind heutzutage gänzlich überflüssig.

    Zweck der "Öffentlich-Rechtlichen" war es u.a. eine verfälschte staatlich gesteuerte Berichterstattung künftig zu vermeiden, um dem Bürger eine möglichst neutrale unzensierte Meinungsbildung zu ermöglichen (andere können das besser formulieren). Durch die Schaffung von Privatsendern, und dem weltweiten Internet ist dem Bürger heutzutage eine weitaus größere Bandbreite an Informationsmöglichkeiten gegeben als noch vor ca 20 Jahren. Die öffentlich-rechtlichen sind nicht mehr in der Lage innerhalb von 24 Stunden neben "Linsenstraße" und sonstigem geistigen Dünnpfiff in der Breite über die Geschehnisse in der Welt, und über das politische Weltgeschehen (als auch das regionale politische und gesellschaftliche Geschehen) zu berichten. Die Einrichtung der "öffentlich-rechtlichen" und der Zweck dieser Einrichtung ist durch die heutige Medienlandschaft mit Satelliten und Internet längst überholt. Selbst China hat größte Schwierigkeiten, sich mit strengster Zensur gegen Nachrichten aus dem Ausland zu "schützen". (PC-Welt berichtet immer wieder).
    Die Privatisierung der "öffentlich-rechtlichen" ist längst überfällig.

    Alles in allem ein Fall für die Petitionsausschüsse der Länderregierungen! Und für das Einbringen einer Petition ist jeder selbst verantwortlich! Ich hab's schon gemacht (etwas anders formuliert als hier, der Platz war über die Onlinepetition nicht so üppig).
    Vielleicht kann ja die PC-Welt mal die Links der Petitionsausschüsse der Länder zusammen mit einem Aufruf veröffentlichen. Meckern und Umfragen erstellen ist zwar nett und lustig, aber nutzen tut es nichts! Nur die klare Absage des Bürgers, in diesem Falle wir, kann deutlich machen, daß wir nicht alles mitmachen.

    Denise van Hoorn
     
  11. kukuk

    kukuk ROM

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    Das Volk kann wirklich nichts machen.
    Der Vertrag ist zur Stande gekommen - bedanken wir uns bei unseren Politikern. Ich habe nämlich direkt einen Abgeordneten gefragt und als Antwort bekommen:
    Gegen diesen rechtlich vorzugehen ist nur ab dem 1.1.07 möglich, wenn die Regelung für die PC in Kraft tritt.

    Und für diejenigen, die hier rumschreien, von wegen nicht oder nur unter Vorbehalt bezahlen - versuch's mal.
    Das Verwaltungsrecht ist sehr kompliziert. Die Rundfunkgebühren sind Gebühren, hier gilt kein Vertrags-Recht.
    Un in einem Widerspruchsverfahren gegen die Behörden zu kämpfen - viel Spaß!
    Am einfachsten - man meldet alle Geräte ab und lässt sich nicht erwischen!
     
  12. Dr. Hechel

    Dr. Hechel Halbes Megabyte

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    884
    Schöne Aussage woran man erkennen kann, dass einige Politiker keine Rechtsanwälte sind und (bewusst oder unbewusst) irreführende Aussagen tätigen... (dabei auch nicht vergessen, wer dem Vertrag zugestimmt hat) :rolleyes:
     
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