gkm-ag!? eure meinungen?!

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von jerry006, 6. April 2005.

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  1. jerry006

    jerry006 Kbyte

    Registriert seit:
    15. Mai 2004
    Beiträge:
    217
    hallo,

    hatte heute ein vorstellungsgespräch bei der gkm-ag. diese ist wohl die sechstgrößte kapitalmanagement ag von 900 in deutschland und arbeitet mit führenden banken, versicherungen, ... zusammen.

    ich soll als kundendatenerfasser mit bestandskunden (es sollen keine neuen kunden akquiriert werden!) telefonisch einen analysetermin vereinbaren. in dem termin sollen wünsche und ziele vom kunden aufgezeichnet, was er für versicherungen hat, welche bank, ... werden.

    nach dem termin soll ich die analyse zur gkm bringen.

    die werten diese aus.

    dann kommts zum 2. termin. dem beratungsgespräch. da bin ich nicht dabei, weil ich kein hintergrundwissen betr. versicherungen, bankgeschäfte, bausparkassen und kapitalanlagen habe. für mich ist nach dem 1. termin alles vorbei und ich kann den nächsten analysetermin wahrnehmen.

    pro analyse solls 300 € oder mal mehr, mal weniger geben!

    meine fragen an euch:

    1.) woher ham die das geld, um pro analyse 300 € zu bezahlen?
    2.) wo sind die evtl. haken bei der sache?
    3.) wo kommen die bestandskunden her?
    4.) was haltet ihr von der ganzen angelegenheit?

    bitte um eure antworten.

    vielen dank im voraus.

    gruß
     
  2. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Beiträge:
    53.998
    Was zum Henker soll eine "kapitalmanagementAG" sein?? Sind das die Banken, die keine offizielle Zulassung bekommen haben und sich deswegen mit dem grauen Kapitalmarkt rumschlagen müssen :confused:

    MagicEye
     
  3. hoegi1973

    hoegi1973 Kbyte

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    224
    Das sind wohl Finanz- und Vermögensberater a la AWD, OVB und Konsorten. Diese Leute bekommen ihr Geld von den Banken, Versicherungen, etc., denen die Abschlüsse vermittelt werden. Ich habe selber mal für einen gewissen Zeitraum für die OVB gearbeitet.

    Was mir allerdings ziemlich komisch vorkommt:

    1. Daß für die Analyse bereits Geld an den Mitarbeiter ausgezahlt werden soll, obwohl noch nicht einmal feststeht, ob der Kunde überhaupt Abschlüsse tätigt oder nicht. Oder muß der Kunde bereits für die Analyse in die Tasche greifen? Dann erscheinen mir 300 Euro als ziemlich hoch. Der AWD verlangt ca. 100 Euro von seinen Kunden und bei der OVB ist die Analyse kostenlos.

    2. 300 Euro sind grundsätzlich schon einmal sehr hoch angesetzt - je nachdem, was der Kunde abschließt, unterscheiden sich die Provisionen durch die Anbieter. Außerdem bekommt derjenige, der die Beratung macht, mit Sicherheit ebenfalls seinen Anteil und der wird bestimmt nicht niedriger liegen als der desjenigen, der die Analyse macht, schließlich ist die Beratung umfangreicher und anspruchsvoller als die Analyse. Kalkulieren wir hier mit 500 Euro, so müssen die Anbieter schon mindestens 800 Euro Vermittlungsprovision ausschütten. Um bei meinem damaligen Nebenjob auf einen solchen Wert zu kommen, mußte ich schon fast einen kompletten Hausbau inklusive Finanzierung vermitteln.

    Möglichkeit 1:
    Die GKM hat sich auf sehr vermögende Kunden spezialisiert, die entsprechend hohe Provisionen einbringen.

    Möglichkeit 2:
    Die Angabe von 300 Euro ist extrem hoch angesetzt, um Mitarbeiter anzulocken, obwohl die tatsächliche Entlohnung deutlich niedriger ausfallen wird.

    Möglichkeit 3:
    Der Kunde zahlt extrem hohe Gebühren für die Vermittlung.

    Möglichkeit 4:
    Das Ganze ist hochgradig unseriös.

    Bei (1) kann man gut damit leben, bei (2) wäre ich schon vorsichtiger und bei (3) und (4) würde ich von einer Tätigkeit bei diesem Verein Abstand nehmen.
     
  4. EMB

    EMB ROM

    Registriert seit:
    10. Mai 2005
    Beiträge:
    1
    richtig

    @jerry006
    Was du hier schreibst leuchtet mir nicht ganz ein, entweder du machst den Vorwerber, d.h. du besorgst deinem TM Adressen, bzw sogar Termine und wirst dafür bezahlt, in welchem Ausmaß dies stattfindet ist alleinige Entscheidung deines TM´s (TeamManager), zweite Möglichkeit, du steigst ins Geschäft ein, d.h. du meldest dein Gewerbe an, machst nen Vertrag mit der GKM und wirst nach dem Karriereplan, den du sicherlich gesehen und erklärt bekommen hast, bezahlt. Wenn letztere zutrifft machst du nicht nur die Analyse sondern bist auch bei der anschließenden Beratung dabei, alles andere ist schwachsinn. Du sollst ja schließlich was lernen damit du später allein "dein geschäft" betreiben kannst.

    Die Analysen sind für den Kunden natürlich kostenlos, es werden lediglich 10€ Pauschale für die Serviceunterlagen veranschlagt.

    Falsch.
    JEDER kann Kunde werden, JEDER kann Geschäftspartner werden. Natürlich soweit entsprechende soziale und persönliche Vorraussetzungen erfüllt sind, es bringt nix einem Arbeitslosen der kaum um die runden kommt ne 100€ Fondspolice zu verkaufen bzw. einen Bankräuber als Geschäftspartner zu werben, wer kauft so jemanden was ab? ...

    Es ist schonmal von vornherein eigentlich falsch zu sagen "Die GKM" macht das und das, da alle Handelsvertreter auf selbständiger Basis arbeiten und somit natürlich wie in jeder Firma auch etwas dunklere Schafe "im Umlauf" sein können. Prinzipiell arbeitet aber jedes Büro mit den selben Mitteln, der selben Software, den selben Produktpartnern usw, die Arbeitsweise und die Produkte sind grundsätzlich seriös. Wer gegenteiliges behauptet gehe mal zum Deutschen Herold (bzw. Zürich Gruppe) oder zur Nürnberger oder einem der anderen Produktpartner und lasse sich mal auslachen ;)

    Mit grauem Kapitalmarkt oder anderem schindluder hat das alles jedenfalls nichts zu tun ;)

    Es gibt mittlerweile genug Infos im Netz über die GKM, was man glauben kann/will ist natürlich jedem seine Entscheidung, ich jedenfalls bereue es nicht so manchen lügen keinen glauben geschenkt zu haben und bei der GKM eingestiegen zu sein.

    so long...
    EMB

    Rechtschreibfehler dienen der allgemeinen Belustigung und sind beabsichtigt.
     
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