Glasfasernetz: Wissenschaftler gegen neues Monopol der Telekom

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von sg69, 23. Dezember 2005.

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  1. sg69

    sg69 Halbes Megabyte

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    Zitat: "Da der Marktführer den Netzzugang beim Breitband immer noch dominiere, müsse der Zugang für Wettbewerber auch bei der Glasfaser durch Regulierung gesichert werden. "

    Seit doch endlich mal ehrlich. Richtig wäre wohl:
    "Da der Marktführer den Netzzugang beim Breitband immer noch dominiere, müsse man die T-Com in allen Bemühungen, Verbesserungen für den Kunden zu schaffen einbremsen."

    Ja, ja die hochintelligenten Wissenschaftler. Das sind auch die, die alle 2 Tage ihre eigenen Wirtschaftsprognosen korrigieren müssen, eben absolute Fachleute.

    Bananenrepublik Deutschland !
     
  2. ro.m.bus.

    ro.m.bus. ROM

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    1
    Zitat:"Gegenwärtig gebe es in Deutschland keinen funktionierenden Wettbewerb zwischen Infrastrukturen für Breitbandzugänge."

    Wie auch. Ausser ein paar Anbieter in einzelnen Städten investiert eigentlich nur die Telekom in die Infrastruktur. Der Rest, gerade der anderen grossen Anbieter, "ruht" sich doch auf dem bestehenden Netz der Telekom aus und hat kein Interesse selber Investitionen zu tätigen. Ist halt billiger ein vorhandenes Netz zu mieten als selber "Geld zu vergraben". So kann man natürlich seine eigene Leistung viel billiger anbieten und muss sich nicht regulieren lassen. Habe bisher auch noch nichts von einem Aufbau in dieser Richtung (Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz) von ARCOR, VERSATEL, HanseNet und allen anderen Anbietern gehört. Warten die etwa auf die Telekom um dann dort wieder billig Leitungen zu mieten. Warum bauen diese Anbieter nicht ein eigenes Netz.
     
  3. akrstn

    akrstn Byte

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    57
    Jeder, der im Tiefbau tätig ist oder war, würde sich davor fürchten, dass jeder Anbieter rumbuddelt und Leitungen vergräbt. Heute benötigt man für eine Schachtgenehmigung in Städten schon Verlegungspläne von 7 verschiedenen Unternehmen. In Zukunft bräuchte man dann von allen in Frage kommenden Telekommunikationsanbietern einen Lageplan. Vielleicht auch noch von verschiedenen Energieanbietern oder mehreren Wasserversorgern? Das gäbe doch Chaos ohne Ende!
    Der Fehler bei der Privatisierung der Telekom war, das Kabelnetz nicht als eigenständigen Teil auszugliedern, bei dem alle Anbieter Leitungen mieten können, der aber selber keine Leistungen direkt beim Nutzer vermarkten darf.
     
  4. BAB

    BAB Byte

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    38
    Da haben wieder selbsternannte Wissenschaftler, (oder bezahlte und geschmierte Trottel ?) wieder einen losgelassen. Nicht die Pisa-Studie ist bedenklich, sondern das bei uns Menschen zu Wort kommen und das sagen haben, die weder Moral noch geistige Fähigkeiten besitzen ! :-(

    Wie ist das denn mit dem Telefon ? Private Telefonanbieter gehen nur in die Städte und Umgebung um richtig Kasse zu machen. Wer in dünn besiedelten Gebieten wohnt ist für die nur Dreck !!! :-(

    Wären vor jahrzenten schon solche Firmen auf dem Markt gewesen, hätten einige Dörfer in Deutschland heute noch kein Strom und Wasser in der Wohnung... :-(
     
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